Astschere und Baumschere

- Astscheren: Schneller als die Säge
Astscheren, auch Baumscheren genannt, eignen sich ideal für den schnellen und unkomplizierten Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern. Dabei gehen sie schonend und schnell vor: Der Ast wird sauber durchtrennt, die Kraftübertragung der Schere minimiert die Anstrengung für den Gärtner.
Astscheren gibt es mit und ohne Getriebeunterstützung: Während bei der konventionellen Astschere vor allem die Hebelgesetze in den langen Scherenarmen Anwendung finden, wird bei kürzeren und moderneren Astscheren zusätzlich ein Getriebe im Scherenkopf montiert. Mit dieser zusätzlichen Untersetzung lassen sich die Äste noch müheloser schneiden. Für Zweige und Stauden empfiehlt sich die Verwendung einer konventionellen Gartenschere.
Astschere und Baumschere: Inhaltsübersicht
Bypass-Astschere und Amboss-Astschere: Wo ist der Unterschied?

- Amboss-Astschere und Bypass-Astschere erklärt
Astscheren werden mit Bypass- oder Amboss-System angeboten, Amboss-Astscheren sind oft etwas teurer. Doch warum ist das so und wo liegt der Vorteil der Amboss-Astschere?
Der Unterschied liegt in der Anordnung der Schneidblätter: Während die Bypass-Astschere wie eine normale Haushaltsschere mit zwei in minimalem Abstand aneinander vorbeigleitenden Schneiden arbeitet, drückt bei der Amboss-Astschere eine Schneide auf einen gegenüberliegenen "Amboss": Der Kraftaufwand ist bei dieser Variante etwas geringer.
Bypass-Scheren erlauben einen glatteren Schnitt, Amboss-Scheren können bei umfangreichen Rückschnitten (z.B. im Obstgarten) von Vorteil sein. Bei allen Astscheren gilt: Am besten ausprobieren und auf Qualität achten!

- Astschere mit Seilzug und Säge
Teleskop Astschere, Astschere mit Seilzug: Spezialisten für große Höhen
Viele Astscheren haben zwar bereits ab Werk ausfahrbare Teleskoparme, in die Krone Ihres Apfelbaums gelangen Sie damit allerdings ohne Leiter auch nicht. Daher wurden spezielle Astscheren entwickelt, die sich mittels eines Seilzugs an der Seite bedienen lassen und so etwa zwei bis drei Meter über Kopf zum Einsatz kommen können.
Der Seilzug ist in der Regel getriebeunterstützt und macht die Arbeit in großen Höhen so zum "bodenständigen" Vergnügen – insbesondere für ältere und höhenängstliche Gärtner ein echtes Argument!
Für dicke Äste in großer Höhe ist an manchen Seilzug-Teleskopastscheren zusätzlich eine Säge montiert (siehe Bild, oben links). Deren Einsatz ist vielleicht etwas mühevoller, kann aber immerhin den Aufstieg in den Baum bei zu großen Ästen ersparen.
Bildnachweis
Astschere: Quelle: wikipedia.de; Foto: Markus Hagenlocher Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de / Kurz
Astscheren-Funktionsprinzip: © gartencenter.de
Seilzug-Astschere: Quelle: wikipedia.de; Foto: Stromber Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de / Kurz
Miniaturbilder:
Harke: © Pandi / www.pixelio.de
Rasentrimmer: wikipedia.de (gemeinfrei)
Spaten: © Andre Petter / www.pixelio.de
Rasenmäher: © Anne Bermüller / www.pixelio.de
Komposter: © Erika Hartmann / www.pixelio.de
Motorsäge: © Paul-Georg Meister / www.pixelio.de
Astschere: © Uschi Dreiucker / www.pixelio.de
Häcksler: © Uwe Steinbrich / www.pixelio.de





