Gartenhäcksler im Test

Der Gartenhäcksler-Test: Finden Sie den richtigen Häcksler für Ihr Gartenprojekt!

In jedem Garten fallen jedes Jahr verschiedenste Gartenabfälle an. Viele davon können direkt auf den Komposthaufen, andere, wie Gehölzschnitt, müssen erst zerkleinert werden, damit die Verrottung schneller abläuft. Kleine Mengen kann der fleißige Freizeitgärtner mit der Gartenschere zerkleinern. Fallen in einem Garten jedoch größere Mengen von Gehölzschnitt an, ist es angenehm, zeit- und kräftesparend, wenn man auf einen motorisierten Helfer, wie einen Häcksler zurückgreifen kann.

Gartenhäcksler Viking

Gehäckseltes, hohlraumreiches Material ist ein idealer Bestandteil im Komposthaufen, da es die notwendige Luftzufuhr ermöglicht. An den frischen Schnittflächen können die Kleinstlebewesen des Kompostes angreifen und das holzige Material in kurzer Zeit zersetzen.

Häckselgut als Mulch

Natürlich kann das Häckselgut auch zum Mulchen von Pflanzflächen verwendet werden. Hierzu wird das gehäckselte Material in einer Schichtdicke von 3 bis 5 cm bei Staudenbeeten oder von 5 bis 8 cm bei Gehölzpflanzungen auf dem Boden verteilt. Die Mulchschicht verhindert das Austrocknen des Bodens sowie das Verschlämmen bei starkem Regen oder bei der Bewässerung. Durch die Bodenbedeckung haben auch Unkräuter geringere Chancen zu keimen, wodurch der Pflegeaufwand reduziert wird. Je nach Material wird die Mulchschicht im Lauf einiger Jahre von Bodenorganismen verarbeitet und der Humusanteil des Bodens steigt.


Gehäckseltes Holzmaterial lässt sich auch als Wegebelag, zum Beispiel im Nutzgarten, verwenden. Natürlich darf man diesen Belag nicht mit Pflaster oder ähnlichem vergleichen, aber man kommt trockenen und weitgehend sauberen Fußes ans Ziel. Dieser natürliche Wegebelag wird von Mikroorganismen besiedelt und zerlegt, so dass man jährlich nachlegen muss.

Häcksler kaufen - was gibt es zu beachten?

Die Anschaffung eines Häckslers ist natürlich mit Kosten verbunden. Je nach Bau-weise und Leistungsfähigkeit muss man für einfache Modelle ungefähr 130 € ein-planen und kann für Profigeräte auch 4.000 € und mehr ausgeben. Beim Kauf zu berücksichtigen ist die Auslastung des Gerätes. In der Regel wird ein Häcksler in einem Garten ein- bis zweimal im Jahr laufen. Natürlich geht das Arbeiten mit einem leistungsstarken Gerät einfacher von der Hand und auch stärkere Äste gehen hindurch, aber dieses Plus an Komfort und Leistung kostet möglicherweise auch einige tausend Euro mehr. Um die Auslastung des Gerätes zu erhöhen, ist es sinnvoll, sich das Gerät mit einigen Nachbarn zu teilen oder für alle Mitglieder eines Vereins anzuschaffen. Dann ist es auch lohnend, sich ein leistungsstarkes, teureres Gerät zuzulegen.


Die Geräte am Markt unterscheiden sich in der Art des Antriebes und ihres Schneidsystems. Damit einher geht die Leistungsfähigkeit bei der Verarbeitung von stärkeren Ästen, die Anfälligkeit für Störungen, die Wartungsfreundlichkeit und die Lärmentwicklung des jeweiligen Gerätes. Leider ist es so, dass jeder Häcksler Lärm erzeugt, aber es gibt bauartbedingt sehr große Unterschiede, wie viel Krach entsteht.

Bosch AXT 25 TC Leisehäcksler
Bosch AXT 25 TC Leisehäcksler im Test

Wir haben den Bosch AXT 25 TC Leisehäcksler getestet: Klare Empfehlung! Er ist ein leistungsstarker Häcksler mit einem hohen Materialdurchlauf sowie einer beachtlichen Schnittstärke. Äste von viereinhalb Zentimetern Durchmesser schafft er im Handumdrehen und arbeitet dabei sogar noch geräuscharm. Zum Testbericht des Bosch AXT 25 TC Leisehäcksler.

 

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Bildnachweis

Gartenhäcksler: © djd / Viking

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