Setzlinge: Alles über die Anzucht von Jungpflanzen

Als Setzlinge bezeichnet man Jungpflanzen, die in einem Treibhaus, Frühbeet oder in speziellen Gefäßen gezüchtet werden. Da nicht jeder einen grünen Daumen besitzt und die Zeit und die Geduld hat, die Pflanzen selber zu ziehen, schaffen Setzlinge eine enorme Abhilfe für Ihre Gartengestaltung. Aber auch die Jungpflanzen brauchen einen geeigneten Standort und müssen richtig gesetzt werden, damit sie wachsen und gedeihen können. Informieren Sie sich daher ausführlich über die Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen.

Jungpflanze

Gartengestaltung planen

Bevor Sie in den nächsten Fachmarkt gehen und sich Setzlinge kaufen, sollten Sie sich vorher genau überlegen, welche Pflanzen Sie an welchen Ort setzen möchten. Denn nicht jede Pflanze verträgt viel Sonne und nicht jede Sorte kann den ganzen Tag im Schatten stehen. Daher sollten Sie das Beet, an dem Sie die Pflanze setzten möchten, im Vorfeld genau beobachten. Je nach der Sonneneinstrahlung können Sie entscheiden, welche Setzlinge für Sie in Frage kommen: Tomaten, Himbeeren und Rosen bevorzugen etwa direkte Sonneneinstrahlung, Efeu, Maiglöckchen und Bärlauch bevorzugen hingegen schattige Standorte.

Auch das Substrat spielt eine entscheidende Rolle: Während heimische Pflanzen in mittelschweren Böden gedeihen, benötigen südländische Exemplare häufig trockene, nährstoffarme Erde für ein gesundes Wachstum. Eine genaue Bodenanalyse kann bei der richtigen Pflanzenauswahl helfen.

Setzlinge pflanzen

Aus Samen junge Setzlinge ziehen.
Anzucht

Bevor Sie die Setzlinge einpflanzen, sollten Sie das Beet von Unkraut befreien und die Erde mit einer Harke auflockern. Jetzt können Sie die Setzlinge provisorisch auf das Beet platzieren, damit Sie sehen können, in welchem Abstand Sie die Löcher ausheben müssen. Haben Sie das erledigt, sollten Sie die Setzlinge vor dem Einpflanzen gut bewässern oder den Pflanzenballen für einige Sekunden in Wasser setzen, bis keine Luftperlen mehr aufsteigen und die anhaftende Erde gut durchfeuchtet ist.

Tipp: In der Zeit können Sie in aller Ruhe die Löcher ausheben, damit Sie anschließend die mit Wasser vollgesogenen Setzlinge einpflanzen können.

Graben Sie die Löcher so tief, dass anschließend der gesamte Wurzelballen gut bedeckt ist. In den ersten fünf Tagen sollten Sie die Pflanzen reichliche gießen, damit die Wurzeln sich erholen können und in der Erde gut anwachsen und sich weiter ausbreiten.

Um die heranwachsende Pflanze vor Schädlingen zu schützen, können Sie einen sogenannten Pflanzenhut verwenden, der Schnecken und andere gefräßige Tiere abhält.

Begleitkulturen pflanzen

Wussten Sie, dass spezielle Pflanzenkombinationen als natürlicher Pflanzenschutz dienen? Säen Sie sogenannte Begleitkulturen, wie Senf und Spinat, zwischen den Setzlingen aus. Das intensive Aroma dieser Pflanzen verjagt Schnecken und andere Schädlinge aus dem Gemüsebeet.

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Bildnachweis
1. "Setzling" (Originalbild): condesign, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay
2. "Anzucht im Innenbereich" (Originalbild): Uschi (Uki_71), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

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