Gartenbewässerung: Automatische Pflanzenbewässerung

Entscheidend ist die Menge und die Zeit der Bewässerung

Vor allem im Sommer wünscht sich jeder Gartenbesitzer strahlende und aufblühende Blumen. Dabei ist die Sonne einerseits hilfreich, andererseits auch schädlich für die Blumen. Die große Hitze sorgt dafür, dass der Boden austrocknet und das Wasser verdampft. Dieses Wasser fehlt dann den Blumen und sie trocknen schnell aus oder verblühen. Die Blumen dann noch einmal so zu pflegen, dass Sie wieder wunderschön aussehen, ist oft genug ein mühsames Unterfangen. Ebenso die Gartenbewässerung. 

Besonders dann, wenn man sich ein wenig Urlaub gönnt, gehen die Blumen aufgrund von fehlender Pflege ein. Sie haben deshalb zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie engagieren einen Landschaftsgärtner, der Ihren Garten und Ihre Pflanzen auf Vordermann hält, oder Sie installieren eine kluge Gartenbewässerung. Klug deshalb, weil Sie zum einen vollautomatisch arbeitet und Ihnen als Besitzer Zeit verschafft, und zum anderen Wasser gespart wird, was letztlich nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zu Gute kommt.

Garten bewässern zum richtigen Zeitpunkt

Lassen Sie sich nicht dazu verleiten Ihren Rasen und Ihre Blumen zu gießen, wenn die Sonne am höchsten stehen und besonders stark brennt. In dieser Zeit verbrauchen die Pflanzen das meiste Wasser. Doch würde man am Mittag oder auch Nachmittag damit beginnen, die Pflanzen zu bewässern, würde das Wasser lediglich verdunsten und die Wurzeln gar nicht erreichen. In dieser Zeit zu gießen wäre also im wahrsten Sinne des Wortes wie der Tropfen auf den heißen Stein. Zugleich treiben Sie nur Ihren Wasserverbrauch und Ihre Wasserrechnung unnötig in die Höhe.

Letztlich schaden Sie Ihren Pflanzen sogar mehr, als dass Sie ihnen helfen, wenn Sie die Blumen in der Mittagshitze gießen. Durch das kalte Wasser kommt es zu einem Temperaturschock für die Pflanzen. Gleichzeitig kommt es zu einem Effekt wie unter einem Vergrößerungsglas: Die Sonnenstrahlen werden gebündelt und entwickeln eine enorme Hitze. Dadurch können die Blumen regelrecht verbrennen.

Die vielversprechendste Zeit sind daher die frühen Morgenstunden, um den Garten zu bewässern. Denn während in der Mittagszeit ganze 90% des Wassers verdunsten, sind es zwischen 6 und 7 Uhr morgens lediglich 25 bis 30%. Wer sogar eine Wasserverdunstung von unter 10% erreichen möchte, der muss bereits zwischen 2 Uhr und 4 Uhr morgens, für die meisten Bürger wohl eher nachts, die Pflanzen gießen.

Automatische Gartenbewässerung vs. Gießkanne

Gießkanne

Natürlich können Sie frühmorgens aufstehen, sich eine Gießkanne schnappen, diese mit Wasser füllen und eine Tour durch den Garten machen, bei der Sie alle möglichen Pflanzen bewässern. Wer allerdings weniger euphorisch morgens um 6 Uhr aufsteht und nicht sofort an die Gartenbewässerung denkt, dem wird diese Variante wahrscheinlich wenig bis gar nicht zusagen. 

Machen Sie sich das Leben deshalb so einfach wie möglich und sparen Zeit und Kraft durch eine automatische Gartenbewässerung. Diese verteilt über verschiedene Sprenger und Tropfschläuche das Wasser an alle Pflanzen in der Umgebung. Dabei müssen Sie sich keine Sorgen um einen zu hohen Wasserverbrauch machen. Durch eine Bewässerungsuhr wird der Wasserverbrauch genauestens geregelt.

Schließen Sie zusätzlich noch Regensensoren oder auch Bodenfeuchtesensoren an Ihre Bewässerungsanlage an, weiß die Anlage automatisch, wann die Pflanzen bereits genügend Wasser erhalten haben und eine zusätzliche Bewässerung nicht mehr nötig ist. Überflüssiges Bewässern der Blumen gehört damit der Vergangenheit an.

Eine automatische Gartenbewässerung sorgt vor allem für eine gleichmäßige Bewässerung aller Pflanzen im Garten. Und dadurch, dass Sie die Bewässerungszeiten genau einstellen können, erfolgt die Bewässerung nicht nur regelmäßig, sondern praktischerweise auch dann, wenn Sie vielleicht sogar noch schlafen bzw. Sie sich gar nicht im Garten aufhalten oder sogar im Urlaub sind. Die Zeitersparnis und der Komfort für den Besitzer sind weitere Pluspunkte für eine automatische Gartenbewässerung.

Einstellmöglichkeiten einer automatischen Gartenbewässerung

Bewässerungsuhren ermöglichen ein regelmäßiges Bewässern.

Jeder Garten ist anders und bietet andere Voraussetzungen. Manche Gärten besitzen vor allem große Rasenflächen, andere haben viele Beete und Pflanzen. Demnach muss auch anders bewässert werden.

Eine automatische Gartenbewässerung kann daher vollständig an die Erfordernisse des Gartens angepasst werden. Besonders schön: Die Bewässerungsanlage sehen Sie nur dann, wenn Sie auch tatsächlich arbeitet.

Für größere Flächen eignen sich besonders sogenannte Versenkreger, die im Boden versenkt werden und nur heraustreten, wenn die Anlage in Betrieb ist. Vielflächenregner und Viereckregner kommen wiederum zum Einsatz, wenn spezielle Flächen, und vor allem nichts darüber hinaus, bewässert werden soll.

Die Gartenbewässerung wird dabei unterirdisch verlegt, weshalb man keine Flurschäden zu befürchten hat. Und auch der Winterfrost kann einer guten Gartenbewässerungsanlage nichts anhaben. Die meisten Systeme sind heutzutage mit Entwässerungsventilen ausgestattet. Das Wasser, was sich noch in den Schläuchen und der Anlage befindet, wird über diese Ventile angelassen, sodass es nicht frieren kann und keine Schäden entstehen, sobald im Frühjahr alles auftaut.

Sie können Zubehör für die Bewässerungsanlage online bei Amazon kaufen.

Regentonnen sparen Geld

Regentonne

Vor allem im Sommer steigt der Wasserverbrauch enorm an. Sichtbar wird dies meist erst mit dem Erhalt der Jahresabrechnung. Dabei kann man einige Liter Wasser sparen - Sie müssen es nur sammeln.

Schon kleinere Regentonnen eignen sich enorm, um Wasser zu sammeln und dieses später einzusetzen.

  1. müssen Sie für Regenwasser nichts bezahlen
  2. eignet sich Regenwasser besonders gut zur Gartenbewässerung, weil das Wasser meistens wärmer ist als das aus dem Hahn und vor allem weniger Kalk enthält, was jeder Pflanze nur zu Gute kommt.


Machen Sie sich das Regenwasser also zu Nutze, in dem Sie Ihre automatische Bewässerungsanlage zum einen an die Regentonne und zum anderen an Ihren normalen Wasseranschluss schließen. Erst, wenn die Regentonne einmal leer ist, wird Wasser aus dem Hahn verbraucht. Doch solange die Regentonne gefällt ist, müssen Sie sich keine Sorgen um weitere Kosten machen.

Und wer nicht nur Geld für die Gartenbewässerung sparen möchte, der kann riesige Regenbehälter, die als Erdtank bezeichnet werden, installieren. Dort wird das gesamte Niederschlagwasser gesammelt und kann im Haushalt für solche Dinge wie die Toilettenspülung genutzt werden. Bei geschicktem Einsatz können Sie bis zu 50% des Wassersbedarfs eines Haushalts mit Regenwasser abdecken.

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Bildnachweis
1. "Entscheidend ist die Menge und die Zeit der Bewässerung" © Lars Kunze / Pixelio
2. "Gießkanne": © Renate Franke / www.pixelio.de
3. "Regentonne" © Karin Jaehne / Pixelio

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