Planung der Gartenbewässerung mit Bewässerungsanlagen
Kein Garten gleicht dem anderen. Dies fängt schon bei der Fläche an, womit nicht nur die Größe, sondern auch der Zuschnitt gemeint ist. Weiterhin pflanzt jeder Gärtner unterschiedliche Pflanzen in seinem Garten an, die verschiedene Bedürfnisse haben. Vor allem, was die Bewässerung angeht. Damit Sie nicht selbst immer schauen müssen, welche Pflanze wann wie viel Wasser benötigt, sollten Sie sich eine automatische Gartenbewässerung zulegen.
Allerdings will eine solche Bewässerungsanlage geplant sein, bevor sie verlegt wird. Denn wenn Sie bereits vorher wissen, in welches Beet welches Bewässerungssystem hinein soll, wie viel Meter Schlauch Sie benötigen, wo die Bewässerungsuhr hin soll und ob Sie auch die Regentonne mit der Anlage verbinden möchten, sparen Sie letztlich nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Geld. Eine intensive Planung im Voraus zahlt sich demnach aus.
Planung der Bewässerungsanlage
Der große Vorteil einer exakten Planung des Bewässerungssystems besteht darin, dass Sie hinterher nicht andauernd Teile hinzukaufen oder nachbessern müssen. Vor allem gehen Sie durch die Planung sicher, dass Sie keine Flächen übersehen und die automatische Gartenbewässerung überall gewährleistet ist.
Fertigen Sie einen Plan im Maßstab 1:100; 1 cm = 1 m an.
Markieren Sie darauf alle unterschiedlichen Flächen in verschiedenen Farben. Darunter fallen Rasenflächen, Beete, Bäume, Sträucher und Hecken. Vor allem sollten Sie zwei wichtige Unterscheidungen vornehmen: Markieren Sie die Flächen, die naß werden dürfen und diejenigen, die nicht naß werden dürfen, gesondert.Schließlich hängt davon ab, wo das Bewässerungssystem überhaupt verlegt werden muss.
Als nächstes sollten Sie den Hauptwasseranschluss einzeichnen. In diesem Zusammenhang ist der Wert des Wasserdrucks wichtig. Diesen können Sie testen, wenn Sie die Zeit messen, die es braucht, um einen 10 l Eimer vollständig zu füllen. Der Druck ist entscheidend, wenn das Wasser längere Wege in Ihrer Bewässerungsanlage zurücklegen muss. Ist der Druck zu niedrig, kommt letztlich kein Wasser an oder es dauert sehr lange, bis das Wasser den gesamten Weg bis zur Wasserdrüse zurückgelegt hat.
Der nächste wichtige Schritt ist die Entscheidung für einen Hersteller. Machen Sie nicht den Fehler und verwenden Sie Komponenten von unterschiedlichen Anbietern. Dies kann schnell dazu führen, dass die einzelnen Teile nicht zueinander passen und Sie somit undichte Stellen im Bewässerungssystem provozieren. Vor allem ist das Ersetzen bestimmter Teile immer etwas schwieriger, weil Sie zunächst schauen müssen, von welchem Anbieter Sie dieses erworben haben.
Ist der Plan fertiggstellt, sollten Sie genau ausrechnen können, welche Teile Sie benötigen, wie viel Meter Schlauch Sie brauchen und wo Sie die Steuerungseinheit installieren.
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Bildnachweis
Gartenbewässerung: © Grey69 / www.pixelio.d








