Pflanzenlexikon - Das große Gartenlexikon der Pflanzennamen

Fetthenne

© Erika Hartmann / www.pixelio.de

Die artenreiche, genügsame Fetthenne wird vorzugsweise zur Bepflanzung von Balkonschalen, Trögen sowie zur Begrünung von Dächern verwendet. Selbst in Steinfugen findet die Fetthenne, die bezeichnenderweise auch Mauerpfeffer genannt wird, ausreichend Halt und Nahrung. Die sukkulenten Sedum-Arten haben fleischig verdickte Blätter, die als wasserspeichernde Organe dienen. Bei großer Hitze und Trockenheit, aber auch bei Kälte verfärben sich die Blätter rötlich. Sobald sich die Temperaturen und Witterungsverhältnisse normalisieren, nehmen die Blätter wieder ihre grüne Farbe an. Empfehlenswerte Arten: Gold Fetthenne 'Sedum floriferum' mit leuchtend gelben Sternblüten. Die Pflanze bildet 10 bis 15 cm hohe Polster. Die aus dem Kaukasus stammende Fetthenne 'Sedum spurium' blüht von Juni bis Juli in flachen, doldenartigen, rosafarbenden Trauben. Die sich schnell fächerartig ausbreitende Pflanze verträgt auch einen halbschattigen Standort. Besonders attraktiv für vollsonnige Standorte ist auch die Purpur Fetthenne 'Sedum telephium'. Sie blüht von Juli bis September. Ihre großen, flachen Trugdolden erreichen eine Höhe von 40 bis 60 cm.


Name Lat:
Sedum
Heimat:
Mexiko
Blütezeit:
Je nach Art unterschiedlich, Sedum spurium blüht im Juni/Juli, in der Wohnung blühen die Pflanzen in der Regel nicht.
Pflanztipp:
Fetthennen-Arten sind robust. Sie vertragen trockene Zimmerluft und kommen mit sehr wenig Wasser aus.
Standorttipp:
Hell und vollsonnig, damit eine schöne rot- bis orangefarbene Tönung der Blätter erreicht wird. In den Sommermonaten ist ein geschützter Platz auf Balkon und Terrasse sehr wünschenswert, während die Fetthenne den Winter bei 5°C verbringen sollte. Sie gedeiht in durchlässigen, sandig-kiesigen oder sandig-lehmigen Böden. Die rötlich blühende Fetthenne 'Sedum cauticolum' ist anspruchslos, vermehrt sich dafür jedoch schnell zu einem dichten Blütenteppich.
Pflegetipp:
Die Fetthenne sollte man mäßig gießen. Es ist vor allem darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht. In den Wintermonaten kann die Fetthenne trocken stehen gelassen werden. Zum Umtopfen im Frühjahr sollte eine lehmige Lauberde, die mit grobem Sand vermischt wurde, verwendet werden. Die regelmäßige Düngung entfällt bei dieser anspruchslosen Pflanze. Gegebenenfalls werden die Stauden alle 3 bis 4 Jahre etwas nachgedüngt.
Vermehrung:
Die einfache Vermehrung macht vor allem Kindern Spaß. Denn jedes Blättchen, das mit Erde in Berührung kommt, bildet sofort Wurzeln und kann dann getopft werden.

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