Pflanzenlexikon - Das große Gartenlexikon der Pflanzennamen

Fuchsie

Fuchsie

Fuchsie (©pixelio.de|Dorothea Jacob)

Um die Jahrhundertwende waren bereits über 900 Fuchsienzüchtungen bekannt. Heute gehen die Schätzungen bis zu 9000 Hybriden (Züchtungen). Die Fuchsie eignet sich, je nach Sorte, für die Bepflanzung von Balkonkästen, Ampeln, Schalen und Kübeln. Sie sind weniger regenempfindlich als beispielsweise Pelargonien oder Petunien. Die Formierung zu Büschen, Pyramiden, Halb- und Hochstämmchen ist leicht.


Name Lat:
Fuchsia
Heimat:
Zentral-, Südamerika
Blütezeit:
Juni - Oktober
Standorttipp:
Von Mai bis Ende Oktober können die Fuchsien im Freien stehen. Dabei sollte der Standort hell bis halbschattig sein. Wichtig: Fuchsien wollen den Wind spüren! Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass alle Sorten keine Sonne vertragen. Es gibt tatsächlich viele Züchtungen, die auch in der Sonne prächtig blühen, z.B. die Triphylla-Hybriden oder Traubenfuchsien. Zur Überwinterung schneiden Sie die noch blühende Fuchsie um 1/3 zurück. An den abgeschnittenen Blütenzweigen können Sie sich in der Vase noch lange erfreuen. Das Winterquartier muss hell und luftig bei einer Temperatur von 2 bis 8°C sein. Im Februar/März, wenn der Austrieb beginnt, schneiden Sie die Triebe noch einmal um 1/3 zurück und stellen die Pflanze anschließend heller. In Weinbaugebieten können Fuchsien entsprechend geschützt auch im Freien überwintern. Nach dem Rückschnitt werden hierfür die Pflanzen in ihrem Topf in die Erde eingegraben und mit einem Torf-Sand-Gemisch umhäufelt. Darüber breiten Sie Laub und decken das Ganze mit Tannenreisig ab.
Pflegetipp:
In der Wachstumszeit von Mai bis August muss die Pflanze reichlich gegossen und wöchentlich gedüngt werden. Der Boden darf niemals völlig austrocknen. An heißen, windigen Sommertagen müssen Sie mehrmals täglich gießen. Düngen Sie niemals eine trockene Pflanze!
Vermehrung:
Sie erfolgt durch Stecklinge von Frühjahr bis Herbst. Die Stecklinge werden auf drei Blattpaare zurückgeschnitten, die Blätter gekappt und in ein Torf-Sand-Gemisch gesteckt. Nach dem Angießen wird als Verdunstungsschutz eine Plastikfolie übergestülpt. So geschützt, bewurzeln die Stecklinge problemlos.

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