Pflanzenlexikon - Das große Gartenlexikon der Pflanzennamen

Geweihfarn

Der Geweihfarn ist eine langsam wachsende Pflanze, die ein hohes Alter erreichen kann. In seiner Heimat wächst er als Baumaufsitzer (Epiphyt). Er besitzt zweierlei Blattarten. Auffällig sind seine geschlitzten, bis zu 70 cm langen Blätter, die an ein Elchgeweih erinnern. Die Oberfläche dieser grünen Blätter sind mit einer wachsartigen Schicht, die wie Staub aussieht, überzogen. Sie darf nicht entfernt werden, denn sie schützt die Blätter vor zu starker Verdunstung. Darüber hinaus besitzt der Farn rundliche Mantelblätter, die zunächst grün sind, sich im Alter braun färben. Auch die Schuppenblätter dürfen nicht entfernt werden.


Name Lat:
Platycerium alcicorne
Heimat:
Australien
Blütezeit:
Grünpflanze
Standorttipp:
Die Pflanze liebt einen schattigen bis halbschattigen Standort bei einer Zimmertemperatur um 20°C, keinesfalls aber niedriger als 15°C. Er gedeiht auch in Wohnräumen, sofern für genügend Luftfeuchtigkeit gesorgt wird. Dabei dürfen die Blätter direkt nicht besprüht werden.
Pflegetipp:
Der Geweihfarn verträgt vorübergehende Trockenheit, er braucht weniger Wasser als alle anderen Farne. Ein wöchentliches Tauchbad in zimmerwarmem, weichem Wasser bekommt ihm gut. Seine Blätter dürfen beim Gießen nicht naß werden. Staunässe verkraftet die flachwurzelnde Pflanze nicht. Von April bis August wird mäßig alle 14 Tage gedüngt. Zum Umtopfen sollten Sie nur Einheitserde mit Torfzusatz verwenden.
Vermehrung:
Zwischen den Mantelblättern bilden sich kleine Ableger, die Sie vorsichtig abtrennen und in möglichst flache Töpfe setzen. Über Sporen ist eine Vermehrung schwierig, sie sollte dem Fachmann vorbehalten bleiben.

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