Pflanzenlexikon - Das große Gartenlexikon der Pflanzennamen

Salbei

Salbei

Salbei (©pixelio.de|cameraobscura)

In der Antike wurde Salbei als Allheilmittel angesehen. Daher stammt auch der Name, welcher aus dem lateinischen Namen „Salveia“ (salvere = sich wohlfühlen) hervorgeht. Die Pflanze wurde vermutlich von den Römern über die Alpen gebracht und fand sogar Aufnahme in die Landbauordnung der fränkischen Könige. Salbei ist in den Mittelmeerländern beheimatet und in Vorderasien eingebürgert. Der bis zu 80 cm hoch wachsende Halbstrauch hat kräftige, verzweigte Wurzeln und kantige, leicht verholzende Stengel mit lanzettlichen, grün-silbergrauen, feingekerbten, runzligen Blättern. Die violetten Blüten sind für Insekten und insbesondere Bienen ein begehrtes Ziel.


Name Lat:
Salvia nemorosa
Heimat:
Südfrankreich, Spanien
Blütezeit:
Mai - Oktober
Standorttipp:
Salbei benötigt seiner Heimat entsprechend trockenen, lockeren, kalkhaltigen Boden und viel Sonne an einem windgeschützten Platz. Das Gewächs kann im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse, sowie im Haus gehalten werden. Salbei können Sie in Mischkulturgärten problemlos mit Wermut, Kohl und Brennnessel zusammen anpflanzen – ungünstig sind dagegen Kombinationen mit Salat oder ein Standort unter Obstbäumen.
Pflegetipp:
Gießen Sie den Salbei mäßig und düngen Sie ihn alle vier Wochen. Achten Sie darauf, dass es zu keiner Staunässe kommt und gießen Sie das Gewächs erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Ausgewachsene Pflanzen vertragen auch längere Trockenheit. Im Winter sollten Sie den Salbei mit Hilfe von Reisig vor Frost schützen. Im Frühjahr schneiden Sie ihn um die Hälfte bis aufs Holz zurück.
Vermehrung:
Für die Vermehrung von Salbei können Samen und Stecklinge genutzt werden. Praktischer ist aber das Kultivieren einer bereits vorgezogenen Pflanze. Hier müssen Sie darauf achten, dass es sich nicht um Ziersalbei handelt, da dieser keine Würzkraft besitzt.

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