AAA-Akku Test 2018

Die besten AAA-Akkus im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • AAA-Akkus sind Akkumulatoren einer bestimmten, genormten Größe, die zum Beispiel in Fernbedienungen oder Weckern zum Einsatz kommen. Man nennt sie auch Microzelle.
  • Gängig sind NiMH-Akkus, also Akkumulatoren auf Nickel-Basis mit einer anfänglichen Nennspannung von 1,2 Volt.
  • Man kann Akkus in Reihe oder parallel schalten, wodurch sich die Leistung summiert, so dass auch größere Geräte betrieben werden können.

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Wecker, Fernbedienungen, kleine Taschenlampen und andere Geräte würden nicht funktionieren, wenn keine Batterien in ihnen stecken würden. Schließlich werden solch portable Geräte aufgrund ihrer Akkuversorgung nicht an eine Steckdose angeschlossen.

Das ständige Austauschen der Batterien kann aber ganz schön ins Geld gehen. Besser für das Portemonnaie und die Umwelt sind daher Akkus. Ein AAA-Akku ist ein Micro-Akku, der anstelle einer AAA-Batterie verwendet werden kann. Im Gegensatz zu Batterien kann man Akkus in einem speziellen Ladegerät selbst wieder aufladen.

Doch Akku ist nicht gleich Akku. Schon unser grober AAA-Akku-Vergleich 2018 zeigt, dass es unterschiedliche Typen gibt. Und liest man den einen oder anderen AAA-Akku oder Batterien-Test, zeigen sich auch bei der Leistung Unterschiede zwischen den verschiedenen Akkus unterschiedlicher Hersteller und Marken. Damit Sie den besten AAA-Akku für sich finden, haben wir in dieser Kaufberatung die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengefasst.

1. AAA-Akku – klein aber oho

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Die meisten elektrischen Geräte verfügen heute über einen Akku.

Wenn Digitalkamera, Computermaus, Laserpointer oder Taschenlampe nicht mehr funktionieren, kann das an einer leeren Batterie liegen. Häufig kommen bei diesen Geräten Batterien in AAA-Größe zum Einsatz, die Sie problemlos durch einen Akku in AAA-Größe ersetzen können.

Sie profitieren dabei von den Vorteilen eines Akkumulators. Ein Akku ist im Prinzip eine wiederaufladbare Batterie. Mit einem speziellen Akku-Ladegerät können Sie den AAA-Akku fürs Telefon oder die Taschenlampe genauso wieder aufladen, wie zum Beispiel einen Handy-Akku.

Akkumulatoren gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Kapazitäten, die von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) genauestens genormt sind. Das Prinzip ist ähnlich, wie bei der DIN-Norm für Papierformate.

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Akkus gibt es in vielen verschiedenen Größen.

AAA-Akkus sind Microzellen. Sie werden häufig für kleine und mobile Elektrogeräte genutzt, weshalb auch ihre Abmessungen entsprechend gering sind. AAA-Akkus haben standardmäßig einen Durchmesser von ca. 10 mm, eine Höhe von etwa 44 mm und ein Gewicht von wenigen Gramm.

Die Spannung der Akkus liegt meist bei 1,2 Volt. Der eine oder andere AAA-Akku hat auch 1,5 Volt. Die Kapazität liegt zwischen 700 und 1200 mAh. Das Volumen beträgt etwa 3,8 cm³ und die Form ist als „zylindrische Rundzelle“ vorgegeben.

Diese aufladbaren Batterien sind kleiner als AA-Batterien, bzw. AA-Akkus, die auch in vielen Haushaltsgeräten zum Einsatz kommen. Diese werden auch Mignon Batterie, bzw. Akku genannt und haben eine höhere Kapazität von 1000 und 3000 mAh.

Der Unterschied zwischen einem AA und einem AAA-Akku liegt also in der Größe und der Kapazität. Trotz des Namens Microzelle sind AAA-Akkus auch nicht zu verwechseln mit Knopfzellen. Eine Knopfzelle ist eine kleine, flache Batterie, die optisch an eine Münze oder eben einen Knopf erinnert. Solche Batterien kommen häufig in Uhren oder Körperwaagen zum Einsatz.

Tipp: Auch wenn man Batterien und Akkus genau genommen nicht gleichsetzen darf, da es sich um unterschiedliche Technologien handelt, werden die Begriffe dennoch oft synonym verwendet. Viele Menschen sprechen von einer Batterie, meinen aber eigentlich einen Akku. Wenn Sie einen professionellen Test suchen, sollten Sie aber nicht nach einem AAA-Batterie-Test suchen, sondern nach einem AAA-Akku-Test.

2. Akku-Technologien – das sind die Unterschiede

Je nach Art des Akkus, liegt ein anderes elektrochemisches System zugrunde. Man unterscheidet bei den AAA-Akku-Typen zwischen:

  • NiMH-Akkus
  • NiCd-Akkus
  • NiZn-Akkus
  • Li-Ionen Akkus
Produktart Besonderheiten
NiMH-Akkus
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  • AAA-Akkus mit Nickel-Metallhybrid-Technologie.
  • Ein NiMH-Akku hat meistens eine Nennspannung von 1,2 Volt.
  • Die Selbstentladung ist, vor allem bei NiMH-Akkus der neuesten Generation, sehr gering.
  • Neue NiMH-AAA-Akkus sind häufig schon vorgeladen als „ready to use“ oder „precharged“ im Handel zu finden.
NiCd-Akkus
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  • AAA-Akkus mit Nickel-Cadmium-Technologie.
  • Diese Technologie ist veraltet.
  • Seit 2004 sind NiCd-Akkus in der EU-verboten, weil Cadmium ein giftiges Schwermetall ist.
NiZn-Akkus
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  • AAA-Akkus mit Nickel-Zink-Technologie.
  • Von Thomas Edison patentiert aber erst um die Jahrhundertwende herum realisiert.
  • Diese Akkumulatoren haben eine hohe Nennspannung.
  • Solche Akkus werden häufig in der Automobilindustrie eingesetzt.
Li-Ionen-Akkus
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  • Akkus mit Lithium-Ionen-Technologie gibt es neuerdings auch in AA und sogar AAA-Abmessungen.
  • Lithium-Ionen Akkus erreichen eine Spannung von 3,7 und mehr und können daher nicht in jedem Gerät verwendet werden.
  • Es ist ein spezielles AAA-Akku-Ladegerät für die Li-Ionen-Technologie erforderlich.
  • Lithium-Ionen-Akkumulatoren erfordern in vielen Anwendungen elektronische Schutzschaltungen, weil sie auf Tiefentladung oder Überladung empfindlich reagieren.

Auch wenn man das annehmen könnte, ist „Accu“ nicht die englische Variante des Begriffs „Akku“, sondern die französische. Auf Englisch nutzt man dagegen eher die Begriffe „battery“, „accumulator“ oder „storage battery“.

3. Kaufberatung: Das müssen Sie über AAA-Akkus wissen

3.1. Die Kapazität – wie lange der Akku hält

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Wieviel Kapazität haben AAA Akkus?

Die Kapazität wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Haben AAA-Batterien eine Kapazität von 1.000 mAh, liefert der Akku also eine Stunde lang 1.000 mA, oder fünf Stunden lang 200 mA, oder 10 Stunden lang 100mA Strom usw. Dann ist der Akku entladen und muss wieder aufgeladen werden.

Die Angabe der max. mAh eines AAA-Akkus, die Hersteller machen, bezieht sich immer auf die sogenannte Nennkapazität, die mit zunehmender Entladung abnimmt. Der Verbrauch hängt auch noch von äußeren Faktoren wie der Raumtemperatur oder dem Gerät ab. Die Lektüre eines Mikrozelle-Testes zeigt, dass die meisten NiMH-Akkus eine Kapazität von 800 bis 1.100 mAh haben.

3.2. Die Spannung muss zum Gerät passen

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Akkus verfügen – je nach Art – über 1,65 bis 3,7 Volt.

Die Nennspannung gibt die Spannung an, die ein AAA-Akku im Normalbetrieb vorweist. Die Spannung hängt mit der Technologie zusammen. Typischerweise hat ein Akku der Kategorie NiMh-Akku eine Spannung von 1,2 Volt, ebenso wie die alten NiCd-Akkus. Andere Spannungswerte sind:

  • NiZn-Akkus: 1,65 Volt
  • Lithium-Ionen-Akkus: 3,2 – 3,7 Volt
  • Bleiakkus: 2 Volt

Bei handelsüblichen Weckern, Taschenlampen, Schnurlostelefonen oder ähnlichen Geräten ist eine Nennspannung von 1,2 Volt nicht nur ausreichend. Die Geräte können sogar kaputt gehen, wenn Sie zum Beispiel einen Lithium-Ionen-Akku mit viel höherer Spannung hineingeben.

Interessant ist, dass man mehrere Akkus kombinieren kann. Wer sich an den Physikunterricht erinnert, wird bestimmt schon etwas von Reihenschaltung und Parallelschaltung gehört haben. Beides ist bei AAA-Akkus möglich. Dadurch werden Spannungsmenge bzw. nutzbare Kapazität erhöht.

Da in vielen Geräten mehrere Akkus eingelegt werden müssen, können Sie im Handel meist ein ganzes AAA-Akkupack mit vier oder mehr der aufladbaren AAA-Batterien kaufen.

3.3. Zyklen – wie oft der Akku wieder aufladbar ist

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Akkus können in einer passenden Ladestation wieder aufgeladen werden.

Wichtig bei der Anschaffung eines Akkus ist natürlich auch, wie lange der Akku hält, also, wie oft man ihn wieder aufladen kann. Angegeben wird dieser Wert in Zyklen, wobei ein Zyklus eine komplette Be- und Entladung des Akkus meint.

Sucht man in einem beliebigen AAA-Zelle-Test nach dieser Angabe, stellt man fest, dass nicht alle Hersteller die Anzahl der Zyklen Ihrer Akkumulatoren angeben. Somit können Sie beim Kauf nicht immer feststellen, wie es um die Zyklenfestigkeit bestellt ist.

4. AAA-Akkus bei der Stiftung Warentest

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Mit einem Akku lassen sich jede Menge Batterien sparen.

Die Stiftung Warentest hat 2014 einen AAA-Akku-Test durchgeführt und auch AA-Akkus untersucht. Das Ergebnis unterstützt die Annahme, dass man mit der Verwendung eines Akkus den Geldbeutel schonen kann.

Mit einem guten Akku kann man den Experten zufolge etwa 150 Batterien ersetzen und dadurch mehrere hundert Euro sparen. Wichtige Bewertungskriterien waren der Kapazitätsverlust und die Anfangskapazität.

Der AAA-Akku-Vergleichssieger mit der Note „sehr gut“ war der Varta Rechargeable Accu 800 mAh Toys. Ebenfalls die Note „sehr gut“ erhielten die Akkus auf den Plätzen zwei und drei: der GP ReCyko+ 800 mAh und der Heitech Hei Energy Akku 800. Auf Platz vier landete ein AAA-Akku von Ansmann.

Selbst der im Test schlechteste Akku von Panasonic hatte immer noch die Note „befriedigend“. Der Test zeigt klar, dass ein günstiger AAA-Akku genauso gut oder sogar besser sein kann, als ein teures Modell.

5. Fragen zum AAA-Akku

5.1. Wo kann man einen AAA-Akku kaufen?

Woher kommen Akkus?

Akkus im Allgemeinen und damit auch AAA-Akkus haben Ihren Ursprung in der Firma Duracell und ihren Gründern Samuel Ruben und Philip Rogers Mallory. Samuel Rubens revolutionierte mit seinen Erfindungen die Batterietechnologie. Er entwickelte beispielsweise während des Zweiten Weltkrieges die Quecksilberzelle. Speziell für Kodak entwickelte er später Batterien der Größe AAA für Blitzgeräte.

Akkus der verschiedenen Größen gibt es heute an vielen Verkaufsstellen. Sogar die meisten gut sortieren Supermärkten verkaufen AAA-Akkus. Ganz sicher fündig werden Sie in Elektro- oder Baumärkten.

Im Elektromarkt können Sie auch gleich das passende Ladegerät dazu kaufen. Wählen Sie hier am besten ein Gerät, bei dem Sie zwischen Schnellladung und normaler Ladung wechseln können. An Tankstellen oder Kiosken dagegen, werden Sie in den meisten Fällen nur AAA-Batterien finden, die nicht aufladbar sind.

Eine andere gute Anlaufstelle für Ihre Akkus ist das Internet. In Onlineshops gibt es eine große Auswahl an AAA-Akkus und Ladegeräten verschiedener Hersteller. Dort gibt es oft auch größere Mengen zu einem günstigeren Preis oder günstige Sets.

Die Erfahrungsberichte anderer Käufer können Ihnen möglicherweise sogar etwas über die Zyklenfestigkeit sagen. Generell sind die Preise im Internet meist etwas günstiger, da Onlineshops geringere Betriebskosten haben und diese Ersparnis zumindest teilweise an die Käufer weitergeben.

5.2. Wie lange halten AAA-Akkus?

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Verbleiben Akkus während des Nichtgebrauchs über lange Zeit im Gerät, können sie auslaufen.

Die Lebensdauer von AAA-Akkus wird dadurch bestimmt, wie viele Ladezyklen der Akku durchhält, bevor er irgendwann keine Ladung mehr aufnimmt. Moderne AAA-Akkus versprechen oft, sie seien 1.000-mal oder sogar über 2.000-mal wieder aufladbar. Diese Angabe ist aber mit Vorsicht zu genießen.

Wichtig ist, dass ein Akku einen Schutz gegen Überladung und Tiefentladung hat und schnellladefähig ist. Ansonsten kann die Lebensdauer eines Akkus nämlich durch viele Schnellladungen oder häufige Tiefentladung oder Überladung beeinträchtigt werden.

Wie lange der Akku bei Ihnen hält, lässt sich mithin nicht in Monaten oder Jahren ausdrücken. Es hängt vielmehr davon ab, wie intensiv der Akku genutzt wird, in welchen Abständen Sie ihn neu aufladen und wie schonend Sie dabei mit ihm umgehen.

5.3. Wie lange müssen AAA-Akkus laden?

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Die Ladedauer eines Akkus hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die Ladedauer hängt stark von dem Ladegerät ab. Es gibt Schnelladegeräte, mit denen Sie die Zellen innerhalb von wenigen Stunden aufladen können.

Der AAA-Akku-Test der Stiftung Warentest hat aber gezeigt, dass Akkus durch zu häufiges Schnelladen an Kapazität verlieren. Bei manchen Ladegeräten können Sie auch zwischen Schnelladen und normalem Laden wählen.

Wenn Sie nicht gerade unter Zeitdruck stehen, ist es ratsam, die langsame Variante zu wählen und die Akkus mit niedrigem Ladestrom zu laden. Das schont die Akkus auf jeden Fall. Außerdem sollten Sie bei Akkus eine Tiefentladung vermeiden, also eine Entladung bis zur vollkommenen Erschöpfung.

Liegen Akkus längere Zeit ungenutzt herum, verlieren Sie an Kapazität. Grund ist die Selbstentladung, die bei modernen Akkus aber nicht mehr so stark auftritt, wie bei älteren Technologien. Auch den so genannten Memory-Effekt, der die Akkukapazität durch falsche Ladung dauerhaft schädigt, gibt es bei modernen Akkus kaum noch.

 

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