Akku-Heckenschere Test 2018

Die besten Akku-Heckenscheren im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Heckenscheren mit Akku lassen sich dank kabelloser Stromversorgung sicher bedienen, da keine Stolpergefahr besteht. Ähnlich wie Benzinmodelle bieten sie ein unbegrenztes Einsatzgebiet, verpesten jedoch nicht die Luft.
  • Akku-Heckenscheren werden gelegentlich ohne Akku und Ladegerät geliefert. Diese können jedoch separat erworben werden. Gleiches gilt dabei oftmals für den Ersatzakku, der die Betriebszeit des Geräts verlängern kann.
  • Akkubetriebene Heckenscheren können über zusätzliche Features wie Softgrip oder Handschutz verfügen. Diese erhöhen die Sicherheit während der Benutzung des Geräts und reduzieren damit die Verletzungsgefahr.

Akku-Heckenschere Test

Wie aus einer Statistik hervorgeht, wurden im Zeitraum zwischen Januar und April 2010 in Deutschland 132.600 Heckenscheren abgesetzt (Quelle: GfK). Doch wenn die Hecke im heimischen Garten reif für den nächsten Zuschnitt ist, stellt sich oft eine Frage: Welcher Heckenscherentyp eignet sich hierfür am besten?

Möchten Sie nun auf das Kabel einer elektrischen Heckenschere sowie auf den Benzingeruch und den Lärm eines Benzinmodells verzichten, so empfehlen wir Ihnen unseren Akku-Heckenscheren-Vergleich 2018. In diesem haben wir für Sie die besten Akku-Heckenscheren zusammengestellt, die auf dem Markt erhältlich sind. In unserer Kaufberatung erfahren Sie zudem, warum ein leistungsstarker Akku eine lange Arbeitsdauer gewährleistet sowie die Vorteile eines Softgrips.

1. Die Akku-Heckenschere: So reduzieren Sie die Stolpergefahr

Welche Schwertparameter sind wichtig?

Entscheidend sind die Schwertlänge sowie die Schnittstärke. Erstere bestimmt dabei, wie breit die zu schneidende Hecke sein darf. Mit der Schnittstärke wird hingegen die Aststärke bzw. die Dicke der Äste angegeben, die mit der Heckenschere geschnitten werden können.

Als Gartengeräte bieten akkubetriebene Heckenscheren gegenüber Elektro- und Benzinvarianten viele Vorteile. Aufgrund des fehlenden Netzkabels stellen sie keine Stolpergefahr dar und ermöglichen so einen unbegrenzten Arbeitsradius.

Zugleich sind Sie gegenüber Benzin-Heckenscheren umweltschonend. Der grundlegende Unterschied zu den übrigen Heckenscherenarten liegt dabei in der Energieversorgung: dem Akku. Bei den meisten Modellen werden sogenannte Lithium-Ionen-Akkus verwendet.

Diese wiegen gegenüber den mittlerweile selten gewordenen Nickel-Cadmium-Akkus weniger und haben auch eine geringere Tendenz zur Selbstentladung. Besonders wichtig ist dies etwa dann, wenn die Heckenschere länger nicht benutzt wird.

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Ähnlich wie ein Akku-Rasenmäher oder akkubetriebener Rasentrimmer bietet auch die Heckenschere ohne Kabel einen unbegrenzten Einsatzradius.

Für eine bequeme Handhabung ist aber auch ein möglichst geringes Gesamtgewicht der Heckenschere ausschlaggebend. Wie unser Vergleich zeigt, bewegt sich dieses in einem Rahmen von knapp über zwei Kilogramm bis etwas über vier Kilogramm.

Legen Sie zudem Wert auf einen niedrigen Geräuschpegel bei der Gartenarbeit, so sollte Ihr persönlicher Akku-Heckenscheren-Vergleichssieger auch so leise wie möglich sein. Der Schalldruckpegel reicht dabei meist von 65 bis etwa 80 Dezibel (dB). Wie diese Werte einzuordnen sind, erfahren Sie anhand des folgenden Überblicks:

Lärmpegel (dB) Mögliche Lärmquelle
55 db normale Unterhaltung
60 db Nähmaschine
65 db gut besuchtes Restaurant
75 db Autoverkehr

2. Was gilt es beim Kauf einer Akku-Heckenschere zu beachten?

2.1. Das Schwert: Für dicke Äste ist eine hohe Schnittstärke nötig

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In einem Test würden Heckenscheren mit Teleskop-Griff in puncto Handlichkeit gegenüber Modellen wie der Makita Akku-Heckenschere DUH523Z das Nachsehen haben.

Bevor Sie eine Akku-Heckenschere kaufen, sollten sie zunächst genau ihren Einsatzzweck definieren. Modelle mit einem Schwert von bis zu ca. 50 cm eignen sich dabei primär für kleinere und mittelgroße Hecken, deren Breite nicht mehr als 45 cm beträgt.

Möchten Sie mit der Heckenschere jedoch breitere Hecken oder Äste in Höhe der Baumkrone schneiden, so sollte die Schwertlänge nach Möglichkeit mehr als 50 cm betragen. Hierbei gilt die Regel: Die Länge des Schwerts bedingt die zuschneidbare Heckenbreite.

Ein weiterer Schwertparameter ist dabei die Schnittstärke. Beträgt diese ca. 16 mm, so lassen sich mit der Heckenschere meist fingerdicke Äste schneiden. Für Sträucher und Hecken mit höherer Aststärke empfehlen wir jedoch eine Schnittstärke von mindestens 20 mm oder mehr.

Achten Sie auf die Handlichkeit! Soll die Heckenschere zum Formschnitt kleiner Hecken verwendet werden, so sollte das Schwert nicht länger als 40 cm sein. Bei größeren Schwertlängen kann sich die Handhabung des Geräts unter Umständen als unhandlich erweisen.

2.2. Der Akku: höhere Kapazität = längere Laufzeit

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Neben Metabo oder Stihl sind auch Akku-Heckenscheren wie die AHS 54-20 LI von Bosch erhältlich. Jeder Hersteller setzt dabei auf eigene Akkusysteme, die meist nicht markenkompatibel sind.

Suchen Sie nach einer für Ihren Einsatzzweck günstigen Akku-Heckenschere, so sollten Sie auf einen leistungsstarken Akku setzen. Je höher seine Kapazität, desto länger lässt sich das Gerät ohne erneutes Aufladen verwenden.

Modelle mit einem 2,0 Ah-Akku kommen dabei im Schnitt auf eine Laufzeit von bis zu 50 min.. Um diese zu verlängern, können Sie sich auch für ein Modell mit Ersatzakku entscheiden oder diesen separat erwerben. Halten Sie Ausschau nach Heckenscheren mit langem Schwert, so muss hierfür auch die Akkuspannung entsprechend hoch sein. Je länger dieses ist, desto kraftvoller muss das Gerät nämlich sein. Bei einem schweren 60 cm Schwert können das bis zu 36 V sein.

Hierdurch schneidet die Heckenschere zwar effektiv und schnell, allerdings haben diese Vorzüge auch ihren Preis: ein höheres Gewicht gegenüber schwächeren Akkus. Möchten Sie während der Benutzung der Heckenschere immer im Blick haben, wie lange der Akku noch hält, so sollte Ihr Modell einen Akku mit Ladestandsanzeige besitzen.

Beachten Sie den Lieferumfang! Je nach Hersteller können Akku-Heckenscheren mit oder ohne Akku erhältlich sein, was auch für das Ladegerät und den Ersatz-Akku gilt. Oftmals müssen diese beim selben Hersteller dazugekauft werden, um etwaige Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

2.3. Die Ausstattung: Ein Softgrip erhöht die Ergonomie

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Egal ob Sie sich für ein Modell von Bosch oder eine Heckenschere von Metabo bzw. Stihl entscheiden wollen – ein Handschutz sollte immer vorhanden sein.

Soll sich die Heckenschere möglichst gut greifen lassen, so müssen Sie hierfür nicht unbedingt einen eigenen Akku-Heckenscheren-Test durchführen. Wir empfehlen Ihnen hierzu ein Modell mit Softgrip. Diese zusätzliche Polsterung erhöht vor allem die Griffergonomie. Zugleich reduziert sie aber auch das Risiko, dass das Gerät aus der Hand rutschen kann, wenn diese etwa verschwitzt ist.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen auch nahelegen, auf ein möglichst geringes Vibrationsniveau des Geräts zu achten. Dieses wird in m/s² angegeben und beträgt bei den von uns verglichenen Heckenscheren nicht mehr als 2,5 m/s².

In puncto Sicherheit empfehlen wir Ihnen ein Modell mit integriertem Handschutz. Dieser befindet sich am Übergang zwischen Heckenscherengehäuse und Schwert und verhindert bei einem ungewollten Kontrollverlust Verletzungen an der Hand.

Zum Vermeiden von Verletzungen dient aber auch der Anstoßschutz, über den bestimmte Modelle verfügen. Trifft die Heckenschere auf ein Hindernis wie eine Mauer, so verhindert dieser, dass das Gerät plötzlich zurückschlägt. Bestimmte Heckenscheren mit Akku verfügen darüber hinaus über eine Sägefunktion. Diese befindet sich an der Spitze des Heckenscherenschwerts und dient dem Zuschnitt von höher gelegenen Ästen, deren Dicke über die Schnittstärke des Geräts hinausgeht.

Sicherheit muss sein! Für den sicheren Transport bieten die meisten Hersteller Heckenscheren mit einer zusätzlichen Messerabdeckung an. Diese eignet sich auch für die Lagerung, da sich so Staub- und Schmutzanhaftungen am Gerät vermeiden lassen.

3. Welche Akku-Heckenscheren-Hersteller gibt es?

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Achten Sie auf die unterschiedlichen Typenbezeichnungen! Bei Bosch steht die Abkürzung AHS 50-20 LI für eine Akku-Heckenschere mit einer Schwertlänge von 50 cm und einer Schnittstärke von 20 mm.

Für die Wahl eines Herstellers oder einer Marke können wir Ihnen zwar keinen expliziten Akku-Heckenscheren-Test empfehlen, dafür aber einen Test der Stiftung Warentest aus der Ausgabe 09/2012. In diesem hat insbesondere eine Akku-Heckenschere vom Metabo gut abgeschnitten.

Als deutsches Traditionsunternehmen mit über 90-jähriger Geschichte spezialisiert sich Metabo dabei insbesondere im Elektrowerkzeugbereich und hat neben akkubetriebenen Heckenscheren auch eine breite Auswahl an weiteren Akku-Geräten zu bieten. Als Elektrowerkzeugspezialist gilt auch der japanische Hersteller Makita.

Ähnlich wie Gardena bietet dieser Akku-Heckenscheren und zudem auch ein umfangreiches Sortiment an Gartengeräten. Für letztere kann aber auch der deutsche Markenhersteller Bosch eine gute Anlaufstelle sein. In der Kategorie Heckenschere bietet dieser neben Akkumodellen auch elektro- sowie benzinbetriebene Varianten an. Die wichtigsten Hersteller von Akku-Heckenscheren finden Sie nachfolgend in einer kurzen Übersicht:

  • Bosch
  • Metabo
  • Makita
  • Ryobi
  • Einhell
  • Black+Decker
  • Güde
  • WOLF-Garten
  • Gardena
  • Stihl
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