Bewegungsmelder Test 2018

Die besten Bewegungsmelder im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Bewegungsmelder können in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz kommen. Der bekannteste ist die Sicherheitstechnik, z.B. bei einer Überwachungskamera mit Bewegungsmelder oder einer Alarmanlage. Aber auch die Steuerung der Beleuchtung im Eigenheim gewinnt immer mehr an Bedeutung. In dem Smart-Home-Bereich ist die Auswahl an Produkten vielfältig: vom reinen Bewegungsmelder über Bewegungsmelder für LED Strahler mit Bewegungsmelder bis hin zu einem LED Nachtlicht mit Bewegungsmelder, sind den Wünschen hier keine Grenzen gesetzt.
  • Die meisten Sensoren werden mit Hilfe der Infrarot Technik gesteuert. Die Geräte erkennt man ganz einfach an der Bezeichnung PIR (Passiv-Infrarot-Melder). Der Sensor reagiert auf die in der Umgebung vorhandene Wärmestrahlung. Kommt es hier zu einer Veränderung, wird der Melder ausgelöst und die LED Lampe erstrahlt.
  • Achten Sie beim Kauf besonders auf den Stromverbrauch des Geräts. Denn, was man doch sehr häufig vergisst, ist, dass der Melder den gesamten Tag über Strom benötigt. Die Einsparungen, die Sie durch eine intelligente Bewegungsschaltung beim Strom erzielen, können sich durch einen hohen Stromverbrauch des Geräts schnell wieder minimieren.

bewegungsmelder test lampeEgal ob im Straßenverkehr, in der Sicherheitstechnkik oder auch in Privathaushalten – heute findet man fast überall in den genannten Bereichen Bewegungsmelder. Zum Schutz vor Einbrechern kommen Sie als Teil der Überwachungskamera oder als Bestandteil der Alarmanlage vor. Aber auch wenn man sein Haus wie mit einem Panzerriegel nicht gerade einbruchssicher machen möchte, ist die Anschaffung von einem Bewegungsmelder für Privatpersonen sinnvoll. Denn wie oft wünscht man sich nicht, wenn man mit voll beladenen Händen die Kellertreppe im Dunkeln hinabsteigt oder im Winter im Dunkeln versucht den Haustürschlüssel ins Türschloss zu friemeln, dass gerade jetzt ein Licht angehen würde. Genau dafür sind Bewegungsmelder da. Dieses Produkt haben wir uns deshalb, auf der Suche nach dem besten Bewegungsmelder, in unserem Bewegungsmelder-Vergleich 2019 einmal genauer angeschaut. In unserem Ratgeber erfahren Sie zudem alles wichtige zur Bewegungsmelder Technik und zum Kauf dieser speziellen Geräte.

1. Was ist ein Bewegungsmelder und wie funktioniert er?

Der Bewegungsmelder IS 180-2 von Steinel.
Der Bewegungsmelder IS 180-2 von Steinel.

Bewegungsmelder, wie die Modelle aus dem Bewegungsmelder-Vergleich 2019, arbeiten mit Hilfe von elektronischen Sensoren. Diese erkennen Bewegungen in ihrer Umgebung und schalten wahlweise im Anschluss eine Beleuchtung oder eine Alarmanlage an. Früher wurde das Produkt fast ausschließlich im als Bewegungsmelder außen eingesetzt, heute findet man es aber auch oft zur Steigerung des Wohnkomforts und als Bewegungsmelder innen zur Senkung des Energieverbrauchs.

Sie haben sich schon immer gefragt, was diese kleine Kuppel auf der Vorderseite des Melders ist? Wir sagen es Ihnen im Bewegungsmelder Vergleich. Hinter der vorstehenden Kuppel befindet sich der Sensor des Geräts. In die Kuppel selbst sind Linsen eingelassen, die Infrarotlicht sammeln. Die Empfindlichkeit, also das Maß, in dem das Infrarotlicht eingesammelt und an den Sensor weitergeleitet wird, lässt sich individuell einstellen. Dabei erkennt das Gerät statische Wärmeunterschiede nicht, dafür aber umso besser die Wärmestrahlung aus der Umgebung, die Veränderungen unterliegt.

bewegungsmelderHier noch einmal die Vor- und Nachteile der Geräte auf einen Blick für Sie zusammengefasst:

  • Bewegungsmelder sorgen für eine Energieeinsparung
  • lästige Suche nach Lichtschalter entfällt
  • mehr Sicherheit
  • Schutz vor Einbrechern
  • Bewegungsmelder benötigt selbst Strom

2. Welche Bewegungsmelder-Typen gibt es?

Möchten Sie den besten Bewegungsmelder für Ihren Haushalt finden, dann ist es zunächst wichtig zu wissen, welche Arten oder Kategorien bei diesen Geräten unterschieden werden können. Bewegungsmelder arbeiten dabei vorwiegend mit elektromagnetischen Wellen, Infrarotstrahlung oder Ultraschall. Wir sagen Ihnen im Bewegungsmelder-Vergleich außerdem, welche Arten von Bewegungsmeldern im Alltag am häufigsten verwendet werden.

Bewegungsmelder-Typ Information
Bewegungsmelder Infrarot/PIR Einen Bewegungsmelder, der mit Infrarottechnik arbeitet, erkennt man an der Abkürzung PIR (Passiv-Infrarot-Melder). Diese Art von Melder reagiert auf Wärmestrahlung, die entweder von Menschen, Tieren oder Kraftfahrzeugen aus der Umgebung stammen können. Ein Nachteil dieser PIR Technik ist, dass leider keine Bewegungsmeldung durch Wände oder auch Glas stattfinden kann. Dieser Typ kommt z.B. bei Wildkameras zum Einsatz.
Radar-Bewegungsmelder Dieser Bewegungsmelder arbeitet aktiv. Das bedeutet er strahlt Energie ab, die dann von der Umgebung reflektiert wird. Auf Veränderungen reagiert der Sensor ähnlich wie der Bewegungsmelder Infrarot. Anders als dieser, nimmt er aber Veränderungen auch durch Glas oder Holz wahr. Außerdem arbeitet er temperaturunabhängig, was ihn weniger anfällig bei hohen Temperaturen macht. Er lässt sich übrigens auch gut in bereits bestehende Leuchten einbauen.
Bewegungsmelder mit Kamera Bewegungsmelder mit Kamera werden besonders häufig in der Sicherheitstechnik eingesetzt. Sie sind häufig ein Bestandteil von Überwachungskameras. Durch Sie wird erst die Videoaufzeichnung ausgelöst.

3. Kaufkriterien für Bewegungsmelder: Darauf müssen Sie achten

Natürlich soll Ihr persönlicher Bewegungsmelder-Vergleichssieger am wahrscheinlichsten ein Gerät für den Privathaushalt sein. Die meisten Geräte aus diesem Bereich sind mit der Infrarottechnik ausgestattet. Das ist aber natürlich nicht das einzige, was Sie wissen müssen. Deshalb erklären wir Ihnen im Bewegungsmelder-Vergleich erst einmal alles wichtige zu den Kriterien, auf die Sie beim Kauf besonders achten sollten.

Bewegungsmelder oder Präsenzmelder

Anders als Bewegungsmelder, erkennen Präsenzmelder auch ruhige und kleine Bewegungen. So bleibt das Arbeitszimmer auch bei minimalen Bewegungen am Schreibtisch beleuchtet.

3.1. Die Montageart

Bei Bewegungsmeldern besteht die Möglichkeit sie wahlweise entweder an der Decke oder an der Wand anzubringen. Bevorzugen Sie eine Anbringung an der Zimmerdecke, dann sollten Sie einen Bewegungsmelder kaufen, der vom Hersteller als Deckenmelder ausgezeichnet wurde. Praktisch ist bei diesen Modellen einen Bewegungsmelder Öffnungswinkel von 360 °, so dass der ganze Raum erfasst werden kann und tote Zonen keine Chance haben. Ein Nachteil der Geräte, darauf würden wir gerne hinweisen, ist, dass je höher die Decke ist und je höher der Melder hängt, seine Empfindlichkeit abnimmt. Zudem haben die Geräte auch einige Probleme in langen und engen Räumen. Die Geräte für die Wandmontage sind hier oft besser geeignet. Sie lassen sich oft auch direkt in die Wand einbauen, sodass Sie wie ein Lichtschalter kaum zu sehen sind.

3.2. Die Zeiteinstellung

Ein Unterputz-Bewegungsmelder von Chilitec. Der Melder erinnert stark an einen Ein- und Ausschalter.
Ein Unterputz-Bewegungsmelder von Chilitec. Der Melder erinnert stark an einen Ein- und Ausschalter.

Das Zeitfenster innerhalb dessen die Beleuchtung leuchten soll, lässt sich am Bewegungsmelder an einem Drehschalter einstellen. So kann jeder Nutzer die gewünschte Zeit individuell auf seine Bedürfnisse abstimmen. Man bestimmt also, wie lange das Licht im Raum leuchten soll ohne das eine erneute Aktivierung des Sensors durch Bewegung stattfindet. Das Zeitfenster liegt bei den meisten Geräten zwischen 5 Sekunden und etwa 15 Minuten.

3.3. Die Reichweite

Die meisten Geräte besitzen einen Bewegungsmelder Erfassungsbereich von 10 bis 20 Metern. Natürlich gibt es aber auch Melder, die eine geringere oder sogar größere Reichweite abdecken können. Wählen Sie hier nach Ihren eignen Bedürfnissen. Bedenken Sie aber gleichzeitig immer: Je größer die eingestellte Bewegungsmelder Reichweite, desto höher ist auch die Anfälligkeit für Fehlauslösungen. Denn, auf eine größere Distanz hinweg reagiert der Sensor nicht mehr so sensibel und löst auch leichter bei Tieren aus.

3.4. Der Funk Bewegungsmelder – ja oder nein?

Natürlich müssen Sie sich keinen Bewegungsmelder mit einem Funkschalter kaufen. Es gibt bei Bewegungsmeldern auch Alternativen wie z.B. Bewegungsmelder mit einem Automatikschalter. Funk Bewegungsmelder sind jedoch die empfehlenswertere Option. Die Melder dieses Typs sind sicherer gegen Manipulationen von außen, was Ihnen einen optimalen Einbruchsschutz garantiert, da das Bewegungsmelder Überlisten schwer wird. Außerdem sparen Sie sich hier schon bei der Installation der Technik das lästige Verlegen der Verkabelungen.

3.5. Der Stromverbrauch

Achten Sie beim Kauf des Geräts auf den vom Hersteller angegebenen Stromverbrauch. Sie sparen zwar Energie, weil Glühbirnen oder Energiesparlampen in Ihrem Haushalt durch den Bewegungsmelder nicht mehr unnötig brennen, aber auch der Melder benötigt Strom damit er funktioniert. Eine besonders sparsame Alternative für draußen sind natürlich die Bewegungsmelder mit Solar Technik.

bewegungsmelder installation4. Bewegungsmelder Hersteller und Marken

  • ABB
  • Brennenstuhl
  • Elro
  • Hager
  • Heitronic
  • theben
  • Züblin
  • Chilitec
  • ELSO
  • Gira
  • MTD
  • Peha
  • Steinel
  • Berker
  • Busch-Jaeger
  • Esylux
  • Goobay
  • Koop
  • Merten
  • Siemens
  • B.E.G.
  • Grothe

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Bewegungsmelder

Bewegungsmelder im Straßenverkehr

Im Straßenverkehr werden Bewegungsmelder häufig zur Steuerung der Lichtanlagen genutzt. Bei Baustellenampeln finden Sie häufig Einsatz. An Brücken angebracht, können Sie auch zur Stauwarnung genutzt werden.

5.1. Bewegungsmelder – in welcher Höhe?

Die optimale Höhe, in der der Bewegungsmelder angebracht werden sollte, entnehmen Sie am besten der beiliegenden Bedienungsanleitung. Meist liegt die optimale Höhe zwischen 2 bis 2,5 Metern. Möchten Sie das Gerät in einer Höhe von 3,5 Metern anbringen, ist das aber häufig auch kein Problem. Bedenken Sie aber auch hier immer: Je höher der Melder hängt, desto kürzer wird der mögliche Erfassungsbereich.

5.2. Bewegungsmelder – was ist erlaubt?

Anders als beispielsweise bei einer Überwachungskamera, bei der nur das eigene Grundstück gefilmt werden darf, unterliegen Bewegungsmelder keinen strengen Richtlinien. Aber Vorsicht: Die Sache sieht schon ganz anders aus, wenn es sich um einen Bewegungsmelder mit Kamera handelt. Sobald fremde Personen auf einem Videofilm aufgezeichnet werden, sieht es mit den Vorgaben ähnlich aus wie bei Überwachungskameras. Informieren Sie sich vor Anbringung hier am besten noch einem bei einem Spezialisten.

5.3. Hat die Stiftung Warentest einen Bewegungsmelder-Test durchgeführt?

Bei der Frage nach einem guten Bewegungsmelder kommt direkt die Frage auf: Was sagt eigentlich die Stiftung Warentest zu diesem Thema? Leider hat die Stiftung Warentest noch keinen Bewegungsmelder-Test gemacht und noch keinen Vergleichssieger gekürt. Aber auch in unserem Vergleich zum Thema finden Sie bestimmt einige schöne Anregungen.

5.4. Bewegungsmelder- was ist Unterkriechschutz?

Der Unterkriechschutz ist eine tolle und sinnvolle Neuerung. Mit seiner Hilfe können auch Bereiche unter dem Melder, die zuvor nicht abgedeckt wurden und als sogenannte tote Zonen galten, ganz einfach mit in die „Überwachung“ einbezogen werden.

5.5. Bewegungsmelder – wie anschließen?

Unter dem Motto „Bewegungsmelder anschließen leicht gemacht“ zeigt Ihnen das folgende Video ganz detailliert wie es geht:

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