Gartenpool Test 2018

Die besten Pools für den Garten im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein günstiger Gartenpool ist schon für unter 100 Euro erhältlich. Aber auch luxuriösere Varianten für mehrere Tausend Euro lassen sich kaufen und werten Ihren Garten erheblich auf.
  • Ob der Garten-Pool aufblasbar ist oder als solider Stahlwandpool im Komplettset daherkommt: Für jeden lässt sich die perfekte Poollandschaft im Garten finden.
  • Zu beachten ist, ob eine Filteranlage im Pool vorhanden und von welcher Qualität diese ist. Manch ein Pool weist zwar einen Filter auf, dieser reicht jedoch in einigen Fällen nicht aus, um das Wasser ordentlich zu reinigen. Ein empfehlenswertes Upgrade ist in solchen Fällen eine Sandfilteranlage.

Gartenpool Test

Laut einer Statistik von CosmosDirekt gaben im Jahr 2016 über 40 % der Befragten an, im Sommer am liebsten in einem Badesee oder Meer schwimmen zu gehen. Immerhin 8 % der deutschen Bevölkerung sagten aus, am liebsten im eigenen Pool zu baden. Und auch für diejenigen, die lieber ans Meer oder an den See möchten, ist der private Pool im eigenen Garten eine interessante Option – schließlich lässt dieser sich schon für unter 100 Euro erwerben, wohingegen natürliche Gewässer für viele Menschen die meiste Zeit des Jahres unerreichbar bleiben.

Wir haben deshalb unseren Gartenpool-Vergleich 2019 durchgeführt, in dem wir Ihnen die besten Gartenpools vorstellen. Mithilfe unserer Kaufberatung erhalten Sie alle wichtigen Informationen: So verraten wir Ihnen unter anderem, welche Gartenpool-Typen es gibt, welche Größe die richtige für Ihren Garten ist, welche Wassermenge im Idealfall in Ihren Pool hineinpassen sollte und wie wichtig ein integrierter Filter für den Badespaß ist.

1. Der Gartenpool: Baden ohne Menschenmengen und Stress

Ein Gartenpool wird auch als Fertigpool oder Aufstellpool bezeichnet, was bereits ein wesentliches Merkmal offenbart: Im Gegensatz zu Schwimmbecken, wie sie zum Beispiel im Schwimmhallen oder Freibädern vorzufinden sind, werden Gartenpools in der Regel nicht im Boden eingelassen, sondern auf dem Gartenboden aufgestellt.

Wichtig ist dabei, dass es sich um einen festen Untergrund handelt, der das Gewicht des Swimmingpools aushält und nicht nachgibt. Zu sandig sollte Ihr Gartenboden demnach beispielsweise nicht sein.

Gartenpool Vergleich
Entspannen im eigenen Pool – ohne Menschenmengen.

Ist diese Voraussetzung erfüllt, haben Sie Ihre persönliche Badestelle direkt im Garten stehen: keine langen Anfahrtswege, keine zeitaufwändige Suche nach einem freien Badeplatz, keine Menschenmengen. Die Wohlfühloase zum Entspannen, Planschen oder auch Feiern ist nur für Sie und Ihre Gäste zugänglich.

Bevor wir auf die Kaufkriterien für den besten Gartenpool eingehen, möchten wir Ihnen im nächsten Kapitel die unterschiedlichen Typen des Gartenschwimmbads vorstellen.

2. Gartenpool-Typen: Je günstiger der Pool, desto weniger langlebig ist er

Bevor wir uns den Kaufkriterien im Detail widmen, muss die grundlegende Entscheidung getroffen werden, welcher Gartenschwimmbad-Typ für Sie infrage kommt. Wir haben die wichtigsten Arten von Garten-Schwimmbecken, die nicht in die Erde eingelassen werden können oder müssen, für Sie zusammengestellt.

Gartenpool-Kategorie Merkmale
Stahlwandbecken

 Stahlwandbecken

  • stabile, dauerhafte Konstruktion
  • Stahlwände liefern Gerüst, Folie sorgt im Innern für Wasserundurchlässigkeit
  • können je nach Modell auch in die Erde eingelassen werden
  • winterfest
  • recht schwieriger Aufbau, in der Regel mind. zwei Personen nötig
  • große Preisspannen (Pools für wenige Hundert bis über 3.000 Euro)
Holzpools

Holz Pool

  • stabile, dauerhafte Konstruktion
  • basiert auch auf Stahlwänden, jedoch zusätzlich mit Holz verkleidet
  • winterfest
  • Hingucker im Garten: Holz kann nach eigenem Geschmack gestrichen werden
  • in der Regel recht teuer (bis zu circa 5.000 Euro)
  • recht schwieriger Aufbau, in der Regel mind. zwei Personen nötig
Aufstellbecken
(aufblasbarer Pool)
Aufstell-Pool aufblasbar
  • auch Gartenpool zum Aufstellen genannt
  • oberer Ring aufblasbar, restliches Gehäuse in der Regel aus PVC
  • Wasserdruck stabilisiert das Konstrukt
  • einfacher und schneller Aufbau: Ring aufblasen und Wasser einlassen
  • dadurch flexibel verstell- und ab-/aufbaubar
  • sehr kostengünstig (ab unter 100 Euro erhältlich)
  • verhältnismäßig nicht so langlebig
  • sollte vor dem Winter abgebaut werden
Ein Stahlwandbecken, auch mit Holzverkleidung, bietet sich für Menschen an, die den Pool ganzjährig an einer Stelle stehen lassen möchten. Auch Personen, die Wert auf ein möglichst langlebiges Produkt legen, sind mit den Stahlkonstruktionen besser beraten – wenngleich hierfür auch höhere Anschaffungskosten anfallen.

Aufstellbecken sind hingegen eher für Käufer geeignet, die sich keine feste Installation im Garten wünschen und einen Pool im Garten erst einmal ausprobieren möchten, bevor sie mehr Geld in dieses Projekt investieren. Hierfür müssen allerdings auch Abstriche bei der Langlebigkeit der Produkte gemacht werden.

3. Kaufkriterien für Gartenpools: Je größer die Familie, desto größer der Swimmingpool

Das erste entscheidende Kaufkriterium laut einschlägiger Gartenpool-Tests ist die beste Pool-Art für Ihre Ansprüche, die Sie mithilfe des zweiten Kapitels für sich bestimmen konnten. Abgesehen davon gibt es weitere wesentliche Aspekte, auf die Sie achten sollten, wenn Sie sich Ihren Gartenpool kaufen.

3.1. Größe und Fassungsvermögen: Kleine Pools für kleine Gärten

kleiner Pool für kleine Gärten
Ein zu großer Pool kann womöglich zu viel Platz in Ihrem Garten einnehmen.

Abhängig von der Anzahl Ihrer regelmäßigen Badegäste – sei es die Familie oder der Freundeskreis – sollten Sie die passende Größe Ihres Schwimmbeckens auswählen.

Je mehr Personen Sie regelmäßig als Badegäste begrüßen möchten, desto größer sollte auch Ihr Pool im Garten sein. Ein besonders großer Rundpool kommt auf einen Durchmesser von ungefähr 4,5 Metern. Ein rechteckiger Pool mit den Maßen 5,5 mal 3 Meter gehört ebenfalls zu den Spitzenreitern im Bereich Größe.

Hinzu kommt noch die Tiefe, die gemeinsam mit der Fläche das Fassungsvermögen eines Swimming-Pools bestimmt. Liegt der Fokus eher auf dem Planschen und reicht Ihnen ein kleiner Pool im Garten aus, der womöglich speziell für Kinder angeschafft werden soll? Dann bieten sich Poolbecken mit einer Tiefe von rund 75 Zentimetern an. Bei dieser Größenordnung liegt das Fassungsvermögen Ihres Swimming-Pools in der Regel bei maximal 7.000 Litern.

Suchen Sie nach einer Möglichkeit, mit dem Großteil des Körpers im Wasser stehen zu können und zugleich ein wenig Raum zum Schwimmen zu haben, sollten Sie zu einem großen Gartenpool mit rund 120-140 Zentimetern Tiefe greifen. Hier können dann je nach Modell über 20.000 Liter eingelassen werden.

3.2. Form des Gartenpools

Gartenanlage mit Pool
Zwischen ovalem und rechteckigem Pool verlaufen die Grenzen nicht immer trennscharf.

Hier sind zwei Faktoren entscheidend: zum einen der persönliche Geschmack und zum anderen die nutzbare Fläche Ihres Gartens. Denn Sie haben die Wahl zwischen einem Pool, der eckig ist, und einem Gartenpool, der oval oder rund ist.

Ist Ihr Garten geradlinig gestaltet, passt ein rechteckiger Pool gut ins Gesamtbild. Ein eckiges Becken kann auch der perfekte Pool für einen kleinen Garten sein, da Sie so die Fläche optimal ausnutzen können.

Runde Pools machen tendenziell in verspielter gestalteten Gärten eine gute Figur. Möchten Sie das Schwimmbecken in der Mitte des Gartens platzieren, kann es sich ebenfalls anbieten, wenn Ihr aufblasbarer oder Stahlwandpool rund ist, weil keine störenden Ecken in den Garten hineinragen.

3.3. Zubehör: Auf den Standard-Filter kann häufig verzichtet werden

Auch der beste Gartenpool kommt nicht ohne Filteranlage aus. Fraglich ist hingegen, ob der von manchen Herstellern in einem Schwimmbecken-Komplettset mitgelieferte Filter den Ansprüchen genügt. Häufig werden in einem solchen Set nämlich einfache Papierfilter verwendet, die für keine ausreichende Reinigung des Wassers sorgen.

Möchten Sie vermeiden, dass Sie eine angemessene Filteranlage nachrüsten müssen, sollten Sie darauf achten, dass bei Ihrem Garten-Swimmingpool eine Sandfilteranlage im Zubehör enthalten ist.

Gartenpool Set
Sandfilter sind bei einigen Marken schon im Gartenpool-Set enthalten – ansonsten sollten Sie nachgekauft werden.

Praktisch ist außerdem ein Ablassstutzen, über den Sie das Wasser aus dem Becken kontrolliert ablassen können. Eine hilfreiche Vorrichtung, wenn Sie bedenken, dass selbst ein kleiner Gartenpool über 3.000 Liter Wasser beinhalten kann. Zum Vergleich: Eine gefüllte Badewanne bringt es auf etwa 120 Liter.

Nicht zuletzt empfiehlt sich eine Poolabdeckung, um kleine Tiere, Laub und herumfliegenden Dreck von der Landung in Ihrem Pool abzuhalten. Haben Sie bereits eine große Plane zu Hause, die den Maßen Ihres persönlichen Gartenpool-Vergleichssiegers entspricht, können Sie diesen Punkt gegebenenfalls vernachlässigen.

4. Fragen und Antworten zum Thema Gartenpools

4.1. Was benötige ich für einen Gartenpool?

Leichtes Aufblasen dank Kompressor

Erfahrungen aus Gartenpool-Tests haben gezeigt, dass bei einem Fertigschwimmbecken bzw. einem aufblasbaren Pool dazu zu raten ist, einen Kompressor für das Aufblasen des Pools zu verwenden.

Zunächst einmal brauchen Sie einen ebenen und festen Untergrund, auf dem Sie den Pool aufbauen können.

Die Stiftung Warentest hat zwar noch keinen Gartenpool-Test gemacht, allerdings kann auch sie einen hilfreichen Tipp liefern: Bei hohem Wasserverbrauch für Ihren Garten (wie er bei einem Pool vorkommt) kann sich die Anschaffung eines zweiten Wasserzählers lohnen. So können langfristig Kosten gespart werden, weil auf diese Weise die Abwassergebühren entfallen.

Gartenpool eckig
Den Pool mit einer Hand- oder Fußpumpe aufzublasen, kann schnell die Laune verderben.

4.2. Wann sollte das Wasser im Gartenpool gewechselt werden?

Dies hängt stark von mehreren Faktoren ab:

  • Wie oft benutzen Sie den Pool?
  • Wie gut ist die Filteranlage?
  • Decken Sie den Pool regelmäßig ab?

Als Faustregel lässt sich dennoch festhalten: Verwenden Sie den Pool nur in den Sommermonaten, reicht es in der Regel aus, das Wasser des Gartenpools einmal im Jahr zu wechseln.

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