Gartentisch Test 2018

Die besten Gartentische im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Gartentische gibt es in unterschiedlichen Varianten: als größeren Esstisch für mehrere Personen oder als kleinen Beistelltisch, der hauptsächliche als Ablagefläche dient.
  • Gartenmöbel können aus ganz unterschiedlichen Materialien bestehen. Es kommen unter anderem Aluminium, Stahl, Kunststoff, Stein oder verschiedene Holzarten zum Einsatz. Abhängig von Material und Größe können die Preise für Gartentische sehr unterschiedlich sein.
  • Beachten Sie neben Größe und Material auch Merkmale wie die Optik, eine mögliche Wasserfestigkeit oder Klappbarkeit.

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Ein eigener Garten ist für viele Menschen der Inbegriff von einem schönen Zuhause. Damit der Garten auch optimal genutzt werden kann, benötigt man einige Gartenmöbel, zum Beispiel einen bequemen Gartensessel zum Entspannen und einen Gartentisch mit Stühlen, um gemeinsam draußen Mahlzeiten einnehmen zu können.

Die Auswahl an Garten- und Terrassenmöbeln verschiedener Hersteller und Marken ist mittlerweile jedoch enorm groß und unübersichtlich. Es gibt Gartentische in vielen verschiedenen Materialien und Designs. Auch im Hinblick auf die Größe und weitere Funktionen unterscheiden sich die Modelle erheblich, was unseren Gartentisch-Vergleich 2018 deutlich erschwert.

Damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen, um den besten Gartentisch für sich zu finden, haben wir hier die wichtigsten Unterschiede und Kaufkriterien zusammengefasst und uns den einen oder anderen Gartentisch-Test angesehen.

1. Unterschiedliche Verwendungszwecke von Gartentischen

Ein Gartentisch ist eine willkommene Abstellfläche für Getränke oder Speisen bei einem sommerlichen Barbecue. Abends finden romantische Kerzen auf ihm Platz und tagsüber kann man ihn für Gesellschaftsspiele oder auch zum Arbeiten nutzen. Davon abgesehen sind viele Gartentische auch optisch äußerst ansprechend.

Je nach Verwendungszweck kann man Gartentische in verschiedene Kategorien einteilen. Sie sollten sich deshalb vor der Anschaffung darüber im Klaren sein, wofür Sie den Tisch benötigen.

Art bzw. Typ des Produkts Besonderheiten
Garten-Beistelltisch
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  • Hierbei handelt es sich um einen kleinen Gartentisch, der maximal für zwei Personen geeignet ist.
  • Stühle sind für diese Tische häufig zu niedrig, weshalb sie zum Essen nicht ideal sind. Stattdessen dienen sie der Ablage.
  • So ein Gartentisch ist oft klappbar.
  • Ein Garten-Beistelltisch ist aufgrund seiner geringen Größe gut transportierbar.
Garten-Esstisch
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  • Ein Garten-Esstisch ist ideal für ein gemeinsames Essen mit der ganzen Familie, aber auch für Gesellschaftsspiele oder zum Arbeiten.
  • Stühle passen perfekt an diesen Tisch.
  • Es gibt auch klappbare Modelle, ansonsten sind diese Tische jedoch schwerer zu transportieren.

Ein Tisch für den Garten kann genauso gut als Terrassentisch oder Esstisch auf dem Balkon verwendet werden, sofern dessen Größe das zulässt. Letztlich handelt es sich einfach um ein Möbel, das für draußen geeignet ist.

2. Gartentisch-Kaufberatung – diese Punkte sind wichtig für die Kaufentscheidung

2.1. Klein, groß, rund oder eckig – Größe und Format als Kaufkriterien

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Gartentische gibt es in verschiedenen Größen und Formen.

Es gibt Gartentische in ganz verschiedenen Größen. Die entscheidenden Fragen für Sie sind: Wo soll der Tisch stehen? Wofür benötige ich den Tisch?

Wenn Sie einen Terrassentisch kaufen, wird dessen maximale Größe möglicherweise durch die Größe der Terrasse bestimmt. Ein kleiner Gartentisch passt sogar auf den Balkon. Ein großer Gartentisch dagegen benötigt mehr Platz.

Auch die geplante Verwendung spielt eine Rolle. Möchten Sie den Gartentisch als Esstisch nutzen, benötigen Sie genügend Platz. Bedenken Sie, dass bei einem gemeinsamen Essen nicht nur Teller, Besteck und Gläser auf dem Tisch stehen, sondern vielleicht auch Salatschüsseln, Saucen, Teller mit Brot und Saft- oder Wasserflaschen.

Je größer der Tisch, desto mehr Leute können deshalb entspannt daran essen. Allerdings ist ein größerer Tisch natürlich auch teurer.

Das Format dagegen ist in erster Linie Geschmackssache. Jedoch bringen die verschiedenen Formen auch bestimmte Vorteile mit sich:

  • rechteckig : bietet viel Platz, ist als Ess- und Beistelltisch möglich
  • quadratisch: platzsparend, vorwiegend als Beistelltisch
  • rund: platzsparend, ist als Ess- und Beistelltisch möglich
  • oval: bietet viel Platz– vorwiegend als Esstisch nutzbar

2.2. Die Qual der Wahl beim Material

Gartentische gibt es heutzutage aus vielen verschiedenen Materialien.

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Rattan ist ein beliebtes Material bei Gartentischen.

Ein Holztisch wirkt immer hochwertig und edel und ist auch recht robust. Einige exklusive Gartenmöbel sind daher aus Holz gefertigt. Allerdings ist Holz pflegeintensiv und nicht wetterfest.

Im Gegensatz dazu ist Kunststoff als Ausgangsmaterial sehr pflegeleicht. Durch das geringe Gewicht sind Gartenmöbel aus Kunststoff leicht zu transportieren. Jedoch macht das Material keinen edlen Eindruck. Hochwertige Gartenmöbel sind deswegen selten aus Kunststoff.

Ein Metall-Gartentisch ist ebenfalls wenig pflegebedürftig. Zudem ist Aluminium wetterfest und rostfrei. Doch auch solche Modelle wirken wenig hochwertig. Ein Metalltisch aus Stahl oder Eisen ist sehr robust, aber leider auch recht schwer. Eisen ist außerdem anfällig für Rost.

Darüber hinaus gibt es noch Gartentische aus Granit, die extrem schwer aber sehr edel sind, und Modelle aus Rattan.

Möbel aus Rattan sind sehr natürlich, leicht und stabil und sehen ein wenig nach Urlaub aus. Allerdings sind sie nicht wetterfest und verfärben sich oft, wenn sie feucht werden. Da Gartenmöbel aus Holz generell sehr beliebt sind, lesen Sie hier noch einmal die Vor- und Nachteile dieses Materials:

  • Das Material wirkt hochwertig und edel.
  • Holztische sind sehr robust.
  • Die Optik ist äußerst ansprechend.
  • Holz ist pflegeintensiv und nicht wetterfest.
  • Tische aus Holz wiegen mehr als zum Beispiel Kunststofftische.

Vor allem im Hinblick auf das Material müssen Sie sich auch überlegen, ob Sie einen Tisch eher als festen Tisch auf der Terrasse oder als variablen Partytisch nutzen möchten. Beides gleichzeitig ist nämlich kaum möglich.

Ist ein Tisch transportabel und flexibel einsetzbar und vielleicht sogar klappbar, dann ist er meistens aus leichten aber wenig hochwertigen Materialien wie Aluminium oder Kunststoff. Möchten Sie jedoch einen ständigen Terrassentisch anschaffen, der etwas hermacht und robust ist, werden sie eher zu einem hochwertigen Material wie Holz oder Granit greifen. Solche Möbel sind dann aber schwerer und damit weniger flexibel.

2.3. Variabilität des Gartentischs

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Manche Modelle lassen sich platzsparend verstauen.

Manche Gartentische verfügen über besondere Eigenschaften. So gibt es klappbare Gartentische. Diese haben den Vorteil, dass man sie den Winter über besonders platzsparend im Keller oder der Garage verstauen kann. Allerdings sind gerade die gefragten Holztische normalerweise nicht klappbar.

Bei Kunststoff- und Metalltischen für den Garten findet man außerdem häufig eine Niveauregulierung vor. Nach dieser Funktion sollten Sie vor allem Ausschau halten, wenn Sie den Tisch in einem unebenen Gartenstück aufstellen. Mithilfe der Niveauregulierung können Sie nämlich die Enden der Tischbeine so verstellen, dass Unebenheiten ausgeglichen werden und der Tisch am Ende gerade steht.

Wenn Sie nach einem Ausziehtisch suchen, werden Sie bei Garten- oder Terrassenmöbeln generell eher enttäuscht. So einen Mechanismus macht einen Tisch weniger stabil, weshalb er bei Gartentischen kaum verbaut wird.

3. So pflegt man Gartentische richtig

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Schützen Sie Ihren Gartentisch vor Witterung.

Auch wenn es, je nach Material, unterschiedliche Pflegetipps gibt, kann man allgemein sagen, dass man das Gartenmöbel-Set nicht unnötig lange den Witterungsbedingungen aussetzen sollte. Bei längerer Nichtnutzung sollten Sie den Tisch und die Stühle also mit einer Plane abdecken oder im Keller verstauen.

So verhindern Sie sowohl ein Ausbleichen durch UV-Strahlen, als auch die negativen Effekte durch Feuchtigkeit und Frost. Außerdem sollten Sie Gartenmöbel regelmäßig mit Seifenlauge abwaschen, solange sie im Gebrauch sind.

Verwittertes Holz können sie wieder in den Original-Farbton zurückverwandeln, indem Sie es anfeuchten und dann ein speziell dafür vorgesehenes Reinigungsmittel auftragen. Dann müssen Sie dieses eine Weile einwirken lassen, meistens etwa zehn Minuten. Beachten Sie hier die Herstellerangaben. Danach können Sie das Reinigungsmittel mit einer Bürste und Wasser entfernen.

Achtung: Material und Herstellungsweise der Modelle können sehr unterschiedlich sein. Beachten Sie daher immer auch die Pflege- und Reinigungstipps des Herstellers.

4. Fragen und Antworten zum Thema Gartentisch

4.1. Wo kann man einen Gartentisch kaufen?

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Gartentische erhalten Sie meist auch in Gartencentern.

Sie finden in der Gartenabteilung vieler Baumärkte eine große Auswahl an Gartenmöbeln und entsprechend auch Gartentischen. Auch Möbelhäuser haben oft eine eigene Abteilung mit Gartenmöbeln.

Einen günstigen Gartentisch finden Sie aber wahrscheinlich eher im Internet. Onlineshops bieten häufig günstige Preise, so dass Sie auch hochwertige Produkte zu einem geringen Preis kaufen können. Außerdem helfen Ihnen die Bewertungen anderer Käufer bei der Auswahl.

Wenn Sie Wert auf ein besonderes Design legen, werfen Sie auch einen Blick in die Onlineshops von Design-Möbel-Anbietern. Dort finden Sie manchmal ganz besondere Stücke.

4.2. Was kostet ein Gartentisch?

Die Preisspanne bei Gartenmöbeln ist generell groß – das zeigen Gartentisch-Tests. Sie können bereits für wenige Euro einen einfachen Kunststoff-Tisch kaufen. Auch Modelle aus Aluminium sind meist noch recht günstig.

Wenn Sie es jedoch hochwertiger und optisch ansprechender möchten, müssen Sie für einen Holztisch oder einen Gartentisch mit Granitplatte durchaus mehrere hundert Euro einkalkulieren.

4.3. Welches Holz ist für Gartentische geeignet?

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Viele Menschen greifen zu Teakholz.

Nadelholz neigt zu einer Blaufärbung, weshalb Kiefer, Fichte oder Douglasie eher nicht für Garten- oder Terrassenmöbel genutzt werden. Gut für den Außenbereich geeignet sind dagegen Laubhölzer aus heimischen oder tropischen Gebieten. Eiche, Eukalyptus und Teak wären hier zu nennen, die dank spezieller Inhaltsstoffe auch kaum anfällig für Schädlinge sind.

Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die positiven Eigenschaften von Teakholz. Die Stiftung Warentest hat zwar bisher keinen Gartentisch-Test veröffentlicht und nennt entsprechend auch keinen Gartentisch-Vergleichssieger, weist aber in einem Artikel explizit auf die hervorragenden Eigenschaften dieses Materials hin.

„Das Tropenholz hält Wind und Wetter stand, braucht kaum Pflege“, so die Verbraucherorganisation. Allerdings verschweigt die Stiftung auch nicht, dass für Teak oft „die Regenwälder bluten“. Wenn Sie unbedingt einen Gartentisch aus Teakholz kaufen möchten, sollten Sie auf das FSC-Siegel achten, das an Produkte aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft vergeben wird.

4.4. Wie kann man einen Gartentisch selber bauen?

Wenn Sie Geld sparen möchten, können Sie auch mit etwas handwerklichem Geschick problemlos selbst einen Gartentisch bauen. Sie benötigen dafür neben Holz, Schrauben und Querholzplättchen noch eine Handkreissäge, eine Oberfräse, einen Exzenterschleifer, einen Akku-Schrauber, eine Schlagbohrmaschine, Holzbohrer, Forsterbohrer und Leim. Eine genaue Anleitung finden Sie hier.

4.5. Sind Gartenmöbel-Auflagen sinnvoll?

Holz ist zwar natürlich schön

…aber auch sehr pflegeintensives Material für Gartenmöbel. Es kann zum Beispiel durch die UV-Strahlen der Sonne ausbleichen oder durch Feuchtigkeit aufgeweicht werden oder schimmeln. Sie sollten Holz-Gartenmöbel deshalb mehrmals im Jahr ölen. Verwenden Sie dafür artspezifische Öle – also Teaköl für Teakholz oder Eukalyptusöl für Eukalyptusholz.

Die einen empfinden sie als optisch ansprechend, andere halten sie für ein überflüssiges Zubehör. Letztlich ist es Geschmackssache, ob Sie Gartenmöbel-Auflagen nutzen oder nicht.

Optisch werten sie vor allem preiswerte Gartenmöbel auf jeden Fall auf. Außerdem schützen sie die Möbel ein wenig vor Witterungseinflüssen und Schmutz, was die Reinigung vereinfacht.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der positive Einfluss auf das Sitzgefühl: Gerade bei längeren Gartenpartys können Gartenmöbel ohne Sitzauflage schon mal zu hart werden. Allerdings entstehen dadurch natürlich zusätzliche Kosten für die Anschaffung, Sie müssen sich regelmäßig um die Reinigung der Auflagen kümmern und beim Kauf müssen Sie darauf achten, dass die Maße von Auflagen und Gartenmöbeln zusammenpassen.

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