Gartentrampolin Test 2018

Die besten Gartentrampoline im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Gartentrampolin ist ein speziell für den Outdoor-Bereich konstruiertes Trampolin, das Kindern wie Erwachsenen Freude bereitet.
  • Um die Unfall- und Verletzungsgefahr zu minimieren, sollten Sie ein Trampolin mit Netz nutzen und kleinere Kinder nicht unbeaufsichtigt springen lassen.
  • Überlegen Sie vor dem Kauf, welche Größe Sie benötigen. Ein Trampolin mit vier Metern Durchmesser bietet den größten Spaß, passt aber nicht in jeden Garten.

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Bewegung und Sport an der frischen Luft sind super gesund und gerade für Kinder wichtig. Wer einen eigenen Garten hat, kann diesen dafür natürlich perfekt nutzen. Ein tolles Utensil ist ein Garten-Trampolin.

Auf so einem Gerät können sich alle Familienmitglieder richtig austoben und nebenbei noch Kalorien verbrennen. Trampolinspringen ist gut für die Ausdauer und den Muskelaufbau und schonend für die Gelenke. Ganz nebenbei macht es auch noch jede Menge Spaß.

Ob im Baumarkt oder Internet – Sie werden von einer riesigen Auswahl regelrecht erschlagen. Es gibt in dieser Kategorie viele verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller und Marken mit verschiedenen Eigenschaften. Wir haben deshalb in der Kaufberatung  unseres Gartentrampolin-Vergleichs 2019 die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengestellt, so dass Sie das für sich beste Gartentrampolin finden können.

1. Sport und Spaß vereint – das schafft ein Gartentrampolin

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Dieser Anblick ist Vielen bekannt: Das klassische Trampolin im Garten.

Das Gartentrampolin ist ein Sportgerät für die Freizeit, das im Garten aufgestellt werden kann. Es besteht aus einem Sprungtuch, das, je nach Typ, im Durchmesser zwischen 2,50 m und 4,30 m groß ist sowie Standbeinen. Für eine größere Stabilität werden häufig Doppelbeine verwendet.

Das Sprungtuch ist von einem Metall-Rahmen umgeben und mit diesem durch Metall-Federn verbunden, die die Federung ermöglichen. Die Rahmenhöhe variiert, je nach zulässigem Maximalgewicht, zwischen 50 Zentimetern und einem Meter.

Vor allem bei günstigen Modellen ist der Rahmen zumeist recht niedrig angesetzt, womit diese Trampoline für schwerere Personen nicht geeignet sind.

Die Sprungfläche ist in der Regel rund, nur selten ist so ein Trampolin rechteckig. Viele Modelle haben ein Sicherheitsnetz und werden mit einer Leiter geliefert, die den Einstieg erleichtert.

2. Welche Alternativen es gibt

Es gibt verschiedene Trampoline für den Privatgebrauch, die prinzipiell alle auch im Garten genutzt werden können, auch wenn sie nicht speziell dafür gebaut sind. Um das Garten-Trampolin besser davon abgrenzen zu können, lesen Sie hier, welche Trampolin-Typen es sonst noch gibt.

Produktart Eigenschaften
Minitrampolin
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  • Wird zumeist als Fitnesstrampolin genutzt.
  • Hat normalerweise kein Fangnetz inklusive.
  • Ist für das Fitness-Training perfekt geeignet.
Aufblasbares Trampolin
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  • Es handelt sich um einen aufblasbaren Körper, ähnlich einer Luftmatratze, auf dessen Oberseite ein Trampolin-Netz gespannt ist.
  • Es gibt weder Rahmengestell noch Trampolin-Federn.
  • Nicht als Fitness-Trampolin geeignet.
  • Man kann auf diesen Trampolinen nicht sehr hoch springen.
  • Ideal für das Spiel im Wasser, wo das Trampolin auch als Schwimminsel zum Einsatz kommt.
Kinder-Trampolin
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  • Ähnlich wie ein Mini-Trampolin, aber noch kleiner und speziell als Trampolin für Kleinkinder gedacht.
  • Ebenfalls nicht als Fitness-Trampolin geeignet.
  • Ein Kindertrampolin hat normalerweise einen Haltegriff.
  • Das Netz ist nicht mit Federn, sondern mit Seilen befestigt, damit das Kind nicht zu hoch springen kann.

3. Diese Punkte sind beim Kauf wichtig

3.1. Durchmesser – wie viel Sprungfläche sinnvoll ist

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Mal klein mit Halterung, mal total riesig – Gartentrampoline gibt es in jeder Größe.

Wie groß der Durchmesser Ihres neuen Gartentrampolins sein sollte, hängt zum einen von dem Platz im Garten ab, zu anderen von der gewünschten Sprungfläche.

In einem kleinen Schrebergarten werden Sie sich vermutlich mit einem Trampolin mit einem Durchmesser von 2,5 Metern begnügen müssen. Das reicht auch völlig aus, damit Ihr Kind ein bisschen darauf herumhüpfen kann.

Richtig kraftvolles Springen gelingt aber erst auf Modellen mit mehr als drei Metern Durchmesser. Den größten Springspaß bringen große Trampoline mit einem Durchmesser von vier Metern.

Lesen Sie hier, welche Vor- und Nachteile diese Trampoline haben:

  • Die große Fläche verspricht maximalen Springspaß.
  • Große Trampoline haben in der Regel auch einen höheren Rahmen und sind mit einem höheren Gewicht belastbar, so dass auch Erwachsene darauf springen können.
  • So ein Riesentrampolin nimmt viel Platz in Anspruch, auch wenn man es über Winter verstauen will.
  • Große Trampoline verleiten dazu, von mehreren Kindern gleichzeitig genutzt zu werden, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.

3.2. Wie belastbar das Trampolin sein muss

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Wird ein Trampolin stark oder oft überlastet, kann es schnell kaputt gehen.

Die maximale Belastbarkeit ist ein wichtiger Richtwert, wenn Sie ein Outdoor-Trampolin kaufen. Es gibt an, wie schwer die Person, die das Trampolin nutzt, höchstens sein darf.

An diese Herstellerangabe sollten Sie sich auf jeden Fall halten, weil sonst die Federn des Trampolins zu schnell verschleißen. Außerdem besteht die Gefahr, dass zu schwere Personen mit dem Trampolin bis zum Boden durchhängen.

Beachten Sie das Kinder, auch wenn das aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert ist, häufig zu zweit das Trampolin nutzen. Gerade die großen Geräte sind außerdem so verlockend, dass auch noch Jugendliche oder sogar Erwachsene gerne mal etwas darauf springen möchten. Entsprechend hoch sollte das maximale Körpergewicht angesetzt sein.

3.3. Weitere Kriterien: Rahmenhöhe und Gewicht

Ebenso wichtig wie das maximale Belastungsgewicht und unmittelbar damit zusammenhängend ist die Rahmenhöhe. Bei schweren Personen kann eine zu niedrige Rahmenhöhe dazu führen, dass sie direkt auf den Boden aufsetzen.

Für eine intensive Nutzung und etwas schwerere Personen sollte das Trampolin eine Rahmenhöhe von 80 Zentimetern haben.

Für den festen Stand des Trampolins ist auch ein ausreichendes Eigengewicht wichtig. Trampoline mit rund drei Metern Durchmesser wiegen normalerweise zwischen 50 und 60 Kilogramm.

3.4. Verarbeitung und Sicherheit spielen eine große Rolle

Damit das Springen auf dem Gartentrampolin möglichst gefahrlos ist, spielt eine sichere, robuste Konstruktion eine große Rolle. Prüfen Sie die Verarbeitung und stellen Sie sicher, dass das Trampolin fest und gerade steht.

Am besten ist es, Sie greifen zu Modellen mit einem GS-Siegel. Das steht für geprüfte Sicherheit und bedeutet, dass das Trampolin sicher konstruiert ist.

3.5. Dieses Trampolin-Zubehör ist sinnvoll

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Tests von Gartentrampolinen zeigen: Ist der Rahmen des Trampolins gepolstert, reduziert das die Verletzungsgefahr.

Das verfügbare Trampolin-Zubehör dient in erster Linie dem Komfort und der Sicherheit der Nutzer. Für den besseren Komfort ist eine mitgelieferte Leiter gut. Damit können sowohl Kinder als auch Erwachsene selbst höhere Trampoline problemlos erreichen.

Ein sinnvolles Zubehör ist außerdem eine Wetterplane. Diese schützt das Trampolin nicht nur vor Regen, sondern auch vor zu viel Sonne, die das Material angreifen kann.

Wichtig in puncto Sicherheit ist ein Sicherheitsnetz, wie es zum Beispiel bei einem Hudora Trampolin, aber auch bei den meisten anderen Gartentrampolinen dabei ist. Außerdem sollten Sie ein darauf achten, dass das Trampolin eine gut gepolsterte Randabdeckung hat.

Die meisten Hersteller bieten auch Zubehör zum Nachkaufen an. Dies gilt genauso für diverse Trampolin-Ersatzteile.

Achtung: Fast 60 Prozent aller Unfälle beim Trampolinspringen passieren auf Geräten ohne Sicherheitsnetz. Eine große Gefahr besteht nämlich darin, dass kleine und leichte Kinder regelrecht herauskatapultiert werden. Deshalb sollten Sie ein Trampolin mit Sicherheitsnetz anschaffen.

4. Gartentrampoline im Test

Die Auswahl an Gartentrampolinen von verschiedenen Herstellern oder Marken wie Hudora, Berg, Ultrasport, Sixjump, Etan oder Ampel ist groß und sicherlich möchten Sie gerne wissen, welcher der Gartentrampolin-Vergleichssieger der Stiftung Warentest ist. Leider müssen wir Sie an dieser Stelle enttäuschen, denn die Verbraucherorganisation hat bisher keinen Gartentrampolin-Test durchgeführt und somit keine Modelle geprüft.

Allerdings hat das Institut eine Liste mit sechs Regeln veröffentlicht, an die sich Kinder und Erwachsene beim Spielen und Trainieren auf dem Trampolin halten sollten, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

5. Wo man ein Gartentrampolin kaufen kann

Egal, ob Sie sich für ein Hudora-Trampolin oder eine andere Marke entscheiden: Auf der Suche nach Ihrem neuen Trampolin für den Garten, gibt es verschiedene Anlaufstellen: Baumärkte, Gartencenter oder Spielwarengeschäfte bieten hin und wieder solche Trampoline an, allerdings nicht in allzu großer Auswahl. Auch Discounter wie Aldi oder Lidl haben manchmal für kurze Zeit günstige Gartentrampoline im Angebot.

Weitaus größer ist die Auswahl aber in Onlineshops. Dort können Sie die Produktdaten verschiedener Modelle miteinander vergleichen und zugleich von den Erfahrungsberichten anderer Käufer profitieren. Sie können sich das Trampolin problemlos nach Hause liefern lassen.

6. Fragen und Antworten

6.1. Ab welchem Alter können Kinder das Gartentrampolin nutzen?

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Das Trampolin ist auch für Babys geeignet, denn es unterstützt beim Erlernen des Gleichgewichtsinns.

Das ideale Alter für das Spielen und Toben beginnt mit dem Schulalter. Babys und Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr sollten noch nicht auf dem Gartentrampolin springen, können aber Kindertrampoline nutzen.

Ab dem dritten Lebensjahr können die Kleinen dann auf das größere Gartentrampolin wechseln, sollten aber nur unter Aufsicht hüpfen.

Ab dem sechsten Lebensjahr können Kinder dann selbständig hüpfen. Selbstverständlich sollte aber trotzdem immer eine Aufsichtsperson in der Nähe sein. Wenn Kinder viel Spaß am Trampolinspringen haben und gerne verschiedene Figuren üben, kann man sie ab dem Teenageralter auch in einen Verein schicken, wo sie die professionelle Trampolin Fitness erlernen und sogar an Turnieren teilnehmen können.

6.2. Wie gut ist das Springen auf dem Trampolin für die Gesundheit?

Trampolinspringen hat viele positive Effekte und ist daher ein gutes Fitnesstraining für Kinder und Erwachsene. Durch die Federung werden beim Training die Gelenke geschont. Das Training ist gut für das Herz-Kreislauf-System und kräftigt die Rückenmuskulatur. Der Stoffwechsel wird angeregt und der ganze Körper wird entschlackt.

Es werden auch jede Menge Kalorien verbrannt. Deshalb können Sie durch das Training auf dem Gartentrampolin auch abnehmen, wenn Sie regelmäßig hüpfen. Ganz nebenbei werden auch der Gleichgewichtssinn und die Koordination trainiert.

6.3. Wo liegen Gefahren des Trampolinspringens?

Anfänge des Trampolins liegen im Zirkus

Das Sicherheitsnetz von Hochartisten hat ähnliche Eigenschaften, wie ein Trampolin. Turner ließen sich schon früher gerne in das Netz fallen und vollführten von dort aus ein paar Salti. Mitte der 1930er Jahre entwickelte der US-amerikanische Hochartist George Nissen zusammen mit einem Kollegen ein eigenständiges Sprunggerät.

Bei allen gesundheitlichen Vorteilen müssen Sie aber beachten, dass das Trampolinspringen auch Gefahren birgt. Vor allem bei zu wildem Springen, wie Kinder es gerne praktizieren, drohen Unfälle und Verletzungen.

Die größte Gefahr entsteht, wenn mehrere Kinder gleichzeitig in einem Trampolin springen. Sie könnten dann zusammenstoßen oder aufeinander landen, wodurch Knochenbrüche und Kopfverletzungen drohen. Ärzte haben häufig mit Brüchen von Unterschenkeln oder Ellbogen zu tun. Auch die Wirbelsäule ist gefährdet.

Kinder sollten auf jeden Fall immer ohne Schuhe hüpfen. Wichtig ist auch, am Ende langsam auszuschwingen und nicht einfach aus dem noch schwingenden Trampolin zu springen. Auch ein Sicherheitsnetz sollte unbedingt vorhanden sein, damit die Kinder nicht herausgeschleudert werden.

Die wichtigsten Regeln fürs Trampolinspringen lauten zusammengefasst:

  • immer allein springen
  • keine Schuhe tragen
  • langsam ausschwingen lassen
  • nicht zu jung und unbeaufsichtigt auf das Trampolin
  • das Sicherheitsnetz immer schließen
  • nicht beim Springen essen

6.4. Muss man das Gartentrampolin im Winter abbauen?

Prinzipiell übersteht das Gartentrampolin die kalte Jahreszeit ohne Probleme und kann draußen überwintern. Wenn Sie jedoch die Möglichkeit haben, es abzubauen und zu lagern, erhöht das auf jeden Fall die Lebensdauer. Geeignete Lagerplätze sind frostgeschützt und trocken, wie etwa der Keller oder die Garage.

Achtung: Auf keinen Fall sollten Sie oder Ihre Kinder bei Schnee, Eis und Minustemperaturen auf dem Trampolin springen. Einzelne Stellen können glatt sein und so besteht die Gefahr auszurutschen.

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