Geräteschuppen Test 2018

Die besten Gerätehäuser im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Geräteschuppen dienen der witterungsgeschützten Aufbewahrung von Garten-, Arbeits- oder etwa Freizeitgeräten. Sie können aus Holz, Metall oder Kunststoff gefertigt sein.
  • Je nach Bauart verfügen Geräteschuppen über eine Klapp- oder Schiebetür sowie über ein flaches oder spitzes Dach, wobei vom Letzteren Regenwasser leichter abfließt.
  • Da je nach Bundesland unterschiedliche Bauvorschriften gelten, sollte vor dem Aufstellen eines Geräteschuppens eine Anfrage an die zuständige Baubehörde gerichtet werden.

Geräteschuppen Test

Wie aus einer Umfrage hervorgeht, besaßen im Jahr 2016 35,62 Millionen der in Deutschland lebenden Personen einen Garten (Quelle: Verbrauchs- und Medienanalyse VuMA). Doch auch wenn Sie Grundstückseigentümer sind, werden Sie ähnlich wie Gartenbesitzer eine Unterstellmöglichkeit für vielerlei Gerätschaften wie Gartengeräte oder ähnliches brauchen. Besonders wenn der heimische Keller oder Dachboden keinen ausreichenden Stauraum bietet, empfiehlt sich ein separater Abstellraum.

Hierzu bieten wir Ihnen daher unseren Geräteschuppen-Vergleich 2018, in dem wir  die besten Geräteschuppen miteinander verglichen haben. Darüber hinaus erhalten Sie von uns ebenfalls eine Kaufberatung mit wichtigen Informationen zu diesem Thema, wie etwa den verfügbaren Baustoffarten wie Holz oder Kunststoff sowie den erhältlichen Außenabmessungen.

1. Ein Schuppen für alle Fälle?

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Gartenhaus?

Zwar kann der Begriff Gartenhaus auch einen Geräteschuppen bezeichnen, primär bezieht er sich allerdings auf eine Gartenlaube oder ein Gartenhäuschen, wie man sie etwa in Kleingärten in Form eines kleinen Wochenendhäuschens findet. Zudem werden als Gartenhaus auch in einem Hinterhof liegende Nebengebäude ohne direkten Zugang zur Straße bezeichnet.

Als freistehender Lagerraum bietet ein Geräteschuppen eine überdachte Abstellmöglichkeit für feuchtigkeits- oder wasserempfindliche Gartengeräte wie elektrische Rasenmäher oder Heckenscheren. Außerdem finden dort Spaten bzw. Baumaterialien oder Freizeitgeräte wie Fahrräder oder auch Campingstühle Platz.

Je wetterfester ein Modell ist, desto besser ist auch der Schutz bei Dauerregen, Hagel oder Stürmen. Erhältlich sind die Schuppen oftmals als Bausätze zum Selbstaufbau, weswegen hierzu nicht selten eine Montageanleitung im Lieferumfang enthalten ist.

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Zwar kann man einen Geräteschuppen selbst bauen, allerdings können Sie ebenso ein fertiges Holzhaus einer beliebigen Marke kaufen. Je nach Art lässt es sich auch als Kinderspielhaus nutzen.

Neben einer Front- und Rückwand sowie den Seitenwänden und einer Dachkonstruktion ist zum Aufbau ein ebener Untergrund nötig. So lassen sich bestimmte Modelle etwa auf Steinplatten aufstellen, wohingegen andere über ein stabiles Fundament mit Metallgerüst oder einen massiven Holzfußboden verfügen.

Geräteschuppen-Tests zeigen: im Gegensatz zur Kategorie der Gartenlauben bieten Geräteschuppen keine komfortablen Aufenthaltsbedingungen für Menschen, da sie oftmals ohne Fenster auskommen und zudem keinerlei Wärmedämmung besitzen.

Welche weiteren Bauelemente bei einem Gerätehaus eine wichtige Rolle spielen, erfahren Sie in nachfolgender Übersicht:

Bauelement Typendifferenzierung
Dach Neben einem Flachdach können Geräteschuppen auch mit einem Spitzdach erworben werden, wobei Letzteres einen besseren Abfluss des Regenwassers ermöglicht.
Tür Ein Gartengerätehaus ist entweder mit Klapp- oder Schiebetüren lieferbar. Klapptüren brauchen zum Öffnen einen entsprechend größeren Öffnungsradius, wohingegen etwa innenliegende Schiebetüren Stauraum im Geräteschuppen rauben.

2. Was gilt es beim Kauf eines Geräteschuppens zu beachten?

2.1. Das Material – Holz vs. Metall vs. Kunststoff

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Ob Sie sich für ein Holzgartenhaus oder ein Gartenhaus aus Metall entscheiden, ist nicht nur eine Frage des Materials, sondern auch der Optik.

Bevor Sie einen Geräteschuppen kaufen, sollten Sie die Überlegung anstellen, für welches Material Sie sich entscheiden wollen. Geräteschuppen aus Holz bieten dabei zwar eine ästhetische Optik, zeichnen sich allerdings durch einen höheren Pflegeaufwand aus.

Bleibt unbehandeltes Holz etwa ungeschützt Witterungsbedingungen oder Schädlingen ausgeliefert, wird es schnell morsch und muss erneuert werden. Entscheiden Sie sich hingegen für einen Geräteschuppen aus Metall bzw. ein Metallgerätehaus, bleibt der Pflegebedarf relativ überschaubar – sofern die Bausatzelemente verzinkt sind, hat Rost keine Chance!

Neben Holz und Metall kommt bei Gartengeräteschuppen jedoch auch Kunststoff als Baustoff zum Einsatz, welches unempfindlicher gegen Witterungseinflüsse ist und sich dank seines geringeren Gewichts auch leichter umsetzen lässt. Allerdings wird das Material durch UV-Strahlung nach einiger Zeit brüchig.

Achtung, heiß! Gegenüber Holz-Geräteschuppen bietet Metall zwar den Vorteil, dass es nicht brennbar ist, sich jedoch besonders an heißen Sommertagen schnell aufheizen kann. Beim Anfassen kann man sich daher unter Umständen die Finger verbrennen.

2.2. Die Maße– mehr Platz für Rasenmäher und Co. vorsehen

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Egal ob Sie sich für Gartenhäuser aus Holz oder einen Geräteschuppen als Anbau interessieren – je nach Einsatzzweck und Anzahl der Geräte ist eine ausreichende Stehhöhe empfehlenswert.

Um einen für Ihren Einsatzzweck günstigen Geräteschuppen zu finden, sollte im Vorfeld geklärt werden, welche Größe bzw. Maße er haben soll.

Wie unser Vergleich zeigt, bieten die meisten Geräteschuppen zwar eine für den Menschen ausreichende Stehhöhe von etwa 170 bis über 200 cm, jedoch sollten die Länge und Breite den eigenen Bedürfnissen entsprechend gewählt werden.

Beabsichtigen Sie etwa, einen Rasenmäher mitsamt Schubkarre und Gartenmöbeln darin zu verstauen, so wird ein Schuppen mit einer Fläche von beispielsweise 130 cm x 192 cm und somit weniger als 3 m² hierfür definitiv zu klein sein. Gleiches gilt hierbei auch für den Geräteschrank bzw. den Gartenschrank, der im Gegensatz zum Geräteschuppen meist nicht begehbar ist.

Prophylaktisch empfiehlt sich hier die Wahl eines Schuppens mit einer Fläche von mindestens fünf oder sechs Quadratmetern. Ein vermeintlich zu groß gewählter Schuppen kann auch zukünftige Stauraumprobleme lösen.

2.3. Türen und Fenster – natürliche Beleuchtung für den Geräteschuppen

Je nach Typ können Geräteschuppen mit Fenstern versehen sein, wodurch tagsüber ihre Verwendung ohne elektrisch betriebene Lichtquelle möglich ist. Beachten Sie jedoch, dass ohne zusätzliche Fensterläden die Gefahr eines Einbruchs oder Diebstahls der im Schuppen aufbewahrten Geräte ansteigt.

Manche Modelle verfügen darüber hinaus auch über eine Belüftungsöffnung bzw. ein Belüftungsgitter, welches einen besseren Luftaustausch im Schuppeninneren ermöglicht und somit der Schimmelbildung vorbeugt.

Sind Geräteschuppen genehmigungspflichtig? Je nach Bundesland und Landesbauordnung kann für das Aufstellen eines Geräteschuppens oder einer Gartenhütte eine Baugenehmigung erforderlich sein. Da hierzu oftmals nicht nur die Größe oder etwa der Abstand zur Grundstückgrenze eine Rolle spielen, sollte vor Baubeginn vorsichtshalber Rat beim zuständigen Amt für Stadtplanung, Bauaufsicht und Stadtentwicklung eingeholt werden.

3. Welche Geräteschuppen-Hersteller gibt es?

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Robust und leicht aufzustellen: Geräteschuppen aus Metall.

Zwar hat die Stiftung Warentest bisher keinen Geräteschuppen-Test durchgeführt, allerdings können Sie Ihren persönlichen Geräteschuppen-Vergleichssieger auch mithilfe der von uns zusammengestellten Herstellerübersicht küren.

Hervorzuheben ist hier die Deuba GmbH, welche sich unter anderem auf den Vertrieb von Produkten aus dem Garten- sowie Heimwerkerbereich spezialisiert hat, aber auch im Bereich Haushalt, Sport und Spielwaren ein breites Sortiment zu bieten hat.

  • Keter
  • SVITA
  • Deuba
  • Gartenpro
  • Zelsius
  • AS-S
  • Tepro
  • JODA
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