Harke Test 2018

Die besten Gartenharken im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Harke lassen sich Beete ebnen, bevor sie bepflanzt werden, oder die Erde im Nachhinein auflockern, um die Wurzeln mit Luft zu versorgen.
  • Dabei wird zwischen kleinen Harken, die mit einer Hand geführt werden, und Aufsätzen, die auf einen Stiel gesteckt werden, unterschieden. Die kleine Variante eignet sich besonders für bereits bepflanzte Beete, die Aufsätze zum Vorbereiten eines neuen Beetes.
  • Kategorien wie das Material der Harke, die Arbeitsbreite und der passende Stiel zum Aufsatz müssen ebenfalls in Betracht gezogen werden, wenn es um den Kauf einer Harke geht.

Harke Test

Beinahe 30 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten mindestens einmal im Monat im Garten, so eine Statistik von VuMA (Verbrauchs- und Medienanalyse); ein Drittel von ihnen sogar mehrmals in der Woche. Natürlich braucht es für Freude an dieser Gartenarbeit die passenden Geräte und nicht zuletzt die richtige Harke als Gartenbasic zum Ebnen von Boden und Beeten.

Welche Harken-Typen gibt es? Wie breit muss die Harke sein und wie lang der Stiel? All das und noch mehr beantworten wir Ihnen in der Kaufberatung unseres Harken-Vergleichs 2018 und zeigen Ihnen damit den Weg zur besten Harke.

1. Welche Harken-Typen gibt es?

Harken werden vor allem zum Lockern der Erde in Beeten genutzt. Je nach Größe und Bepflanzung des Beets eignen sich dabei andere Typen von Harken. Dabei werden vor allem zwei Arten unterschieden: kleine Exemplare, die mit einer Hand genutzt werden, und Aufsätze zum Harken, die auf einen passenden Stiel gesteckt werden. In der folgenden Tabelle beschreiben wir die beiden Bodenlockerungswerkzeuge und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile kurz.

Handharke Aufsteck-Harke
Handharke Aufsatz-Harke
Handharken kommen komplett mit einem kurzen Stiel und sind ideal für kleine Bereiche geeignet. Mit ihnen lässt sich auch Unkraut entfernen oder in eng bewachsenen Beeten arbeiten. Die Aufsätze werden auf einen passenden Stiel gesteckt. Das hat den Vorteil, dass man sich die Länge passend zur eigenen Körpergröße wählen kann. Mit den großen Harken können große Flächen freigeräumt und bearbeitet werden.
leicht und handlich
ideal für kleinere Arbeitsflächen
man muss sich zum Arbeiten bücken
 schonend für den Rücken
ideal für größere Flächen
für dicht bepflanzte Beete eher ungeeignet

2. Kaufkriterien für Harken: Darauf müssen Sie achten

2.1. Material: Greifen Sie zu Edelstahl

Gute Gartengeräte bestehen aus Stahl, denn der Stoff ist stabil und gleichzeitig flexibel. Edelstahl ist dabei die beste Wahl, denn es rostet nicht so schnell wie andere Arten. Wollen Sie eine Harke kaufen, egal ob Hand- oder Aufsteck-Gerät, empfehlen wir Ihnen, zu einem Gerät aus Edelstahl zu greifen.

Eine Harke aus Holz ist nur bedingt zu empfehlen, vor allem, wenn Sie das Gerät auch einmal als Laubharke nutzen wollen. Der oft feuchte Boden sorgt bei Holz für einen schnellen Verfall des Arbeitsgeräts.

Harke Kaufberatung

2.2. Arbeitsbreite: Von 3 bis 16 Zinken ist alles dabei

Bei der Anzahl der Zinken und der Arbeitsbreite der Harke kommt es auf die zu bearbeitende Fläche an. Bei größeren Flächen bieten sich Aufsätze an mit 8 bis 16 Zinken. Je mehr Zinken die Harke umfasst, desto größer ist auch der Arbeitsbereich. Das Ebnen von großen Flächen kann eine Harke mit einer hohen Anzahl an Zinken erheblich vereinfachen.

Kleine Handharken beginnen bei 3 Zinken und einer Breite von 6 cm. Diese Variante empfehlen wir Ihnen, wenn Sie ein dicht bewachsenes Beet haben, bei dem regelmäßig der Boden aufgelockert werden muss. Eine breitere Harke kann Pflanzen sonst eventuell verletzen oder sogar deren Wurzeln entfernen.

Harke oder Rechen? Auch wenn beide Begriffe gerne als Synonyme verwendet werden, handelt es sich um verschiedene Geräte mit eigenem Anwendungsbereich. Während Harken mit ihren spitzen Zinken vor allem zum Auflockern des Bodens genutzt werden, wird ein Rechen oder auch Fächerbesen zum groben Säubern des Gartens genutzt, z. B. um Laub zu entfernen.

2.3. Jedem Aufsatz sein Stiel: Nicht alles ist kompatibel

Andere Gartenhelferergonomische-handgrabegabel

Achten Sie bei der Wahl des richtigen Stiels unbedingt darauf, dass er mit Ihrem gewählten Harken-Aufsatz kompatibel ist. Die meisten Hersteller setzen auf ein eigenes System. Wir empfehlen Ihnen daher, zu Produkten der gleichen Marke zu greifen.

Greifen Sie zu einem Stiel aus Holz, das ist besonders stabil, oder zu leichtem Aluminium. Die Stiellänge sollte mindestens 140 cm betragen, nur so lässt es sich angenehm arbeiten.

2.4. Marken und Hersteller: Auch hier liegt Gardena vorn

Eine Vielzahl von Marken, die sich auf Gartenzubehör spezialisiert haben, bieten auch Harken an. Der wohl bekannteste Anbieter ist dabei Gardena. Die oft türkis gefärbten Gartenprodukte erfreuen sich großer Beliebtheit, auch weil das Angebot der Marke besonders groß ist. Günstige Harken gibt es auch in Sets mit anderem Gartenzubehör wie Laubrechen und Spaten z. B. von WOLF und Kinzo.

  • Draper
  • Faithful
  • Fiskars
  • Flora
  • Freund-Victoria
  • Gardena
  • Green Tower
  • Kinzo
  • Sneeboer
  • Spear & Jackon
  • Wolf-Garten
  • Xclou Garden

Gartenwerkzeug

3. Fragen und Antworten rund um Harken

3.1. Wie lässt sich Rost von der Gartenharke entfernen?

Harken und anderes Gartenwerkzeug müssen regelmäßig gereinigt werden, damit gar kein Rost entsteht. Nach dem benutzen lässt sich der Dreck mit einer Bürste einfach entfernen. Für eine gründliche Reinigung können Wasser und ein Schwamm genutzt werden. Danach muss die Gartenharke jedoch sorgsam getrocknet werden.

Hat sich schon Flugrost gebildet, kann der mit einem Flugrsotentferner gelöst werden. Auf keinen Fall sollten Sie eine Drahtbürste oder einen Stahlschwamm verwenden, da beide zu Kratzern führen können, die anschließend rosten können. Danach kann ein pflegendes Öl aufgetragen werden, um das Gerät vor weiterem Rost zu schützen.

Harke IllustrationLeichte Rostspuren sind bei der Gartenarbeit kein Problem. Erst wenn das Gartenwerkzeug durchgerostet ist und damit abbrechen kann, ist das Gerät nicht mehr nutzbar.

3.2. Wie legt man ein neues Beet an?

Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine ungenutzte Rasenfläche in ein Beet zu verwandeln, dann stecken Sie die geplante Fläche zunächst ab. Das hilft nicht nur dabei, die Grenzen beim Umgraben einzuhalten. Sie bekommen auch einen ersten Eindruck über die Ausmaße des neuen Beetes. Sind Sie mit der Größe und Form zufrieden, geht es an das Anlegen:

  1. Zunächst wird das Beet abgestochen und der Rasen entfernt. Dazu nutzen Sie am besten einen Spaten.
  2. Nun müssen mögliche Unkräuter sorgfältig entfernt werden. Dafür eignet sich eine Grabgabel, um das Unkraut samt Wurzel zu entfernen.
  3. Nun wird das Beet mit der Harke geebnet und anschließend bepflanzt.
  4. Lockern Sie den Boden immer wieder mit Hilfe einer Harke auf während des Hochziehens der Pflanzen. So bekommen die Wurzeln genügend Luft und die Pflanzen können sich optimal entwickeln.

3.3. Hat die Stiftung Warentest einen Harken-Test durchgeführt?

Das Institut hat noch keinen Harken-Test durchgeführt und entsprechend noch keinen Harken-Vergleichssieger gekürt. Sind Sie Besitzer eines Kleingartens, interessiert Sie aber vielleicht dieser Artikel: ein FAQ vom 18.05.2017, das alle wichtigen Fragen für Kleingärtner klärt.

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