Katzenklappe Test 2018

Die besten Katzenklappen im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Katzenklappe gibt dem Besitzer und der Katze mehr Freiheit, da der Stubentiger selbst entscheiden kann, wann er die Wohnung verlässt oder betritt.
  • Es gibt Modelle mit und ohne Zugangskontrolle. Beide erlauben freien Durchgang, erstere verhindert zusätzlich den Zutritt ungebetener Gäste, die gerne auch mal den Futternapf plündern.
  • Features wie eine Zeitschaltuhr und Mauserkennung erhöhen den Komfort.

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Für Katzen und ihre Besitzer vereinfacht eine Katzenklappe den Alltag ungemein. Denn das Haustier kann frei entscheiden, wann es kommen und gehen will.

Der Vorteil für den Katzenhalter: Der Liebling des Menschen drängt nicht mehr laut maunzend darauf, hinaus gelassen zu werden. Man muss nicht mehr zu einer bestimmten Zeit zuhause sein, weil da immer die Katze um Einlass ersucht.

Außerdem kann das Haustier Schutz suchen, wenn draußen sehr schlechtes Wetter ist und jederzeit an den Futternapf gelangen. Auch der Verbrauch an Katzenstreu wird deutlich gesenkt.

Damit das alles reibungslos abläuft, ist es wichtig, dass man sich für eine passende Katzenklappe entscheidet, und dass das Tier auch entsprechend darauf vorbereitet wird. Denn nicht alle Stubentiger nehmen die neue Freiheit einfach so an. Auch die Größe und der Anbringungsort sind entscheidend.

Wir haben für Sie in unserem Katzenklappen-Vergleich 2018 die wichtigsten Kriterien für den Kauf einer Katzenklappe zusammengestellt. Außerdem erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihren Hausgenossen an die neue Situation gewöhnen können. Mit dieser Kaufberatung möchten wir Ihnen helfen, die richtige Katzenklappe zu finden.

1. Die richtige Größe der Katzenklappe ist wichtig

Entscheidend sind nicht nur die Außenmaße einer Katzenklappe, sondern auch die Durchgangsmaße sowie die Einbautiefe, soll die Katzenklappe in eine Tür bei Ihnen passen. Für den perfekten Einbau ist aber vor allem das Außenmaß zu beachten.

Prüfen Sie deshalb vorher, welche Größe passen würde.

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Die Größe Ihrer Katzenklappe ist entscheidend.

Für Ihr Tier selbst sind die Durchgangsmaße viel wichtiger. Es wird den Durchgang nur passieren, wenn das komfortabel möglich ist. Bei normaler Katzen-Größe sind Maße von 165 x 170 mm ausreichend. Für größere Exemplare werden Öffnungen mit 180 x 195 mm oder mehr angeboten.

Die Einbautiefe einer Katzenklappe bezieht sich auf die Dicke der Tür, in der die Katzenklappe eingebaut werden soll. Häufig wird hier eine Mindestdicke angegeben. Bei dickeren Türen verlängern Tunnelelemente den Durchgang entsprechend.

2. Der Einbau ist an verschiedenen Stellen möglich

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Katzenklappen können in verschiedenen Türen eingebaut werden.

In der Regel ermöglicht die Katzenklappe für Ihren Stubentiger den Zugang zum Freien. Je nach Wohnsituation ist dies der Garten oder der Balkon. Aber auch innerhalb der Wohnung kann eine Durchgangsmöglichkeit praktisch sein, damit zum Beispiel jederzeit der Futternapf erreicht werden kann.

Am einfachsten ist die Montage in einer Holztür. Die Anleitung zum Einbau liegt dem einzelnen Produkt in der Regel bei. Dazu benötigen Sie nützliche Utensilien wie eine Säge oder ein Akkuschrauber, die in fast jedem Haushalt vorhanden sind.

Bei einer Balkontür mit Glas oder einem Fenster ist der Einbau schwieriger, hier werden Spezialwerkzeuge benötigt. Wer diese nicht besitzt, sollte einen Fachmann beauftragen. Außerdem braucht man zum Glas schneiden viel Erfahrung. Wir empfehlen zumindest eine Beratung von einem Experten einzuholen. Zudem ist ein Montageadapter nötig, der entweder bei der Katzenklappe dabei ist oder zusätzlich erworben werden muss.

Tipp: Wenn Sie in einer Mietwohnung wohnen, sollten Sie im Vorfeld den Vermieter um Erlaubnis fragen. Denn der Einbau einer Katzenklappe ist ein erheblicher Eingriff, den der Vermieter nicht akzeptieren muss. Im Streitfall kann er Anspruch auf Schadenersatz erheben oder den Austausch der Tür verlangen.

3. Je nach Anforderung werden verschiedene Typen angeboten

3.1. Die klassische Katzenklappe als Grundausstattung

Einbruch durch Katzenklappe?

Damit die Katzenklappe nicht zu einem Einbruchrisiko wird, sollten Sie immer darauf achten, dass durch die Klappe keine Tür- oder Fenstergriffe erreicht werden können. Wählen Sie die Katzenklappe nur so groß, wie es für Ihre Katze notwendig ist. Je kleiner, desto schwieriger ist sie für potentielle Einbrecher zu nutzen. Sichern Sie die Tür oder das Fenster mit eingebauter Klappe durch weitere Schutzmaßnahmen.

Die ursprüngliche Katzenklappe besteht aus einem Rahmen und einer Klappe. Sie ist einfach zu montieren und es bedarf keiner besonderen Bedienung.

Allerdings kann der Freigänger auch seine Tierfreunde mitbringen, die es sich im Haus gemütlich und sich auch gerne mal über den Futternapf hermachen. Der offene Zugang kann auch andere ungebetene Besucher wie Mäuse oder Waschbären zum Einlass verlocken.

3.2. Katzenklappe mit 4-Wege-Drehverriegelung für mehr Sicherheit

Wenn Sie ungebetene Gäste verhindern möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise gibt es sogenannte 4-Wege-Katzentüren, die mit einer Drehverriegelung ausgestattet sind. Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

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Die Modelle funktionieren mit unterschiedlichen Mechanismen.
  • Hinein und hinaus
  • Nur hinein
  • Nur hinaus
  • Verschlossen

Wenn Ihre Katze abends im Haus bleiben soll, können Sie solche Einstellung wählen, mit der die Fellnase nur hinein kommt. Sind Sie nicht zuhause und möchten verhindern, dass während Ihrer Abwesenheit fremde Katzen hereinkommen, stellen Sie die Drehverriegelung so, dass sie nur rauslässt. Ist das Haustier krank und darf ausnahmsweise nicht hinaus, bleibt alles verschlossen.

3.3. Die Katzenklappe mit Chip als Highend-Artikel

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Ist Ihre Katze gechipt, empfiehlt sich eine Klappe mit Chip-Verriegelung.

Bei einer Katzenklappe mit Chip haben fremde Eindringlinge keine Chance. Genutzt wird der Mikrochip, den die meisten Katzen vom Tierarzt im Nacken unter die Haut gesetzt bekommen.

Wie der Tierarzt den Mikrochip auslesen kann, kann dies auch das Lesegerät einer Katzenklappe mit Chip. Es erkennt Ihr Tier und lässt nur dieses herein. Auch mehrere Hausbewohner auf vier Pfoten können gespeichert werden. Anderen Tieren ohne Chip hingegen wird der Zugang verwehrt.

Wenn Ihre Katzenklappe in den Garten führt und viele Artgenossen in der Nachbarschaft leben, ist eine Katzenklappe mit Chip eine sinnvolle Anschaffung. Auch der Futternapf Ihres Lieblings ist damit gesichert. Allerdings wird eine Stromquelle benötigt.

Die Kategorie „Katzenklappe mit Chip“ hört sich für Sie interessant an? Wir haben Ihnen noch einmal die Vor- und Nachteile einer Katzenklappe mit Chip aufgelistet:

  • Entriegelt, sobald Katze sich nähert
  • Funktioniert zuverlässig, da der Chip nicht verloren gehen kann
  • Integrierte Zeitschaltuhr für Sperrzeiten möglich
  • Stromquelle nötig
  • Teurer als Katzenklappen ohne Chip
  • Bedienung etwas aufwändiger, da Mikrochip einmalig gespeichert werden muss

Tipp: Der Mikrochip ist in Deutschland für Katzen noch keine Pflicht. Die Regierung berät aber seit geraumer Zeit aufgrund steigender Populationszahlen darüber. Da ein Katzenchip keine dauerhaften Strahlen von sich gibt, sondern nur bei Auslesung Informationen sendet, schadet dies Ihrem Haustier nicht.

3.4. Eine Katzenklappe mit Infrarot für Katzen mit Halsband

Für die elektronisch betriebene Infrarot-Katzenklappe muss Ihre Fellnase ein Halsband mit einem speziellen Anhänger tragen. Durch diesen wird sie erkannt und eingelassen. Fremde Katzen oder wilde Tiere bleiben draußen.

Das Halsband kann einem Freigänger allerdings auch schaden, da er an Ästen oder Ähnlichem hängen bleiben und sich verletzen könnte. Verliert Ihr Haustier sein Halsband, kann es nicht mehr ins Haus.

Tipp: Aufgrund dieser Nachteile raten wir, die alternativen Katzenklappen einzusetzen.

Wenn Sie jetzt unsicher sind, welche Art von Katzenklappe am besten zu Ihnen und Ihrer Katze passen könnte, finden Sie im Folgenden die verschiedenen Modelle der Katzenklappen mit und ohne Zutrittskontrolle im Vergleich:

Produkttyp Merkmale
einfache Katzenklappe
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  • Günstiges Modell
  • benötigt keine Wartung
  • einfache Bedienung
  • keine Zugangskontrolle
4-Wege-Drehverriegelung
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  • Drehverriegelung unterschiedlich einstellbar
  • einfache Bedienung
  • keine Zutrittskontrolle
Katzenklappe mit Chip
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  • Kein Zubehör wie Halsband notwendig
  • sehr zuverlässig
  • benötigt Stromquelle
  • mit Zutrittskontrolle
Katzenklappe mit Infrarot
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  • Halsband mit Anhänger notwendig, bei Verlust – kein Zugang
  • benötigt Stromquelle
  • mit Zutrittskontrolle

4. Unsere Tipps im Umgang mit der Katzenklappe

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Beim Gebrauch der Katzenklappe ist Einiges zu beachten.

Mithilfe einer Zeitschaltuhr können Sie Sperrzeiten einführen. Wie?

Elektronische Katzenklappen werden auch mit einer Zeitschaltuhr angeboten. Hier können Sie als Besitzer eingeben, wann sich die Katzenklappe automatisch verschließt und wieder öffnet. So können Sie feste Sperrzeiten einführen, in denen die Katzenklappe nicht passiert werden kann.

Mit der sogenannten Mauserkennung bleibt die Beute draußen. Warum?

Viele Katzen bringen ihren Besitzern ein Geschenk in Form einer Beute mit. Nicht alle begnügen sich damit, die gefangene Maus nur vor die Tür zu legen. Wer etwas mehr Geld investieren möchte, bekommt auch Katzenklappen mit Mauserkennung. Diese registriert, wenn der Stubentiger Beute im Maul hat und lässt ihn damit nicht ins Haus.

Vermeiden Sie Zugluft, damit der Wohnraum warm bleibt. Denn:

Die Katzenklappe ist natürlich ein Loch in der Tür, durch das beim Eintreten der Katze auch kalte Luft in den Innenraum kommen kann. Magnetverschlüsse sorgen dafür, dass sich die Klappe schnell wieder verschließt und nur wenig Luft in den Innenraum gelangt. Als zusätzliche Dichtung dienen Bürsten rund um den Durchgang.

Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung der Katzenklappe, damit der eintretende Luftzug minimiert wird. Bei guter Qualität und sachgemäßer Montage dürfte sich eine Katzenklappe nicht auf das Wohnraumklima im Haus auswirken. Zudem sollte die Katzenklappe nicht an einer Stelle angebracht werden, wo starke Zugluft zu erwarten ist.

Mit einer geräuscharmen Katzenklappe schonen Sie Ihre Nerven. Weil:

Katzen gehen nachts auf die Pirsch und nutzen die Katzenklappe deshalb auch gern dann, wenn ihre Besitzer schlafen. Aber auch tagsüber kann das häufige Klappern nerven. Deshalb ist es zu empfehlen, eine geräuscharme Katzenklappe zu kaufen. Achten Sie beim Kauf auf entsprechende Hinweise des Herstellers.

5. Katzenklappen im Test

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Wie schneiden Katzenklappen im Test ab?

Vor dem Kauf ist es ratsam, die verschiedenen Katzenklappen der unterschiedlichen Marken zu vergleichen. Besonders hilfreich sind hier Tests, die das Ergebnis gut vergleichbar auflisten.

Die Stiftung Warentest hat hierzu noch keinen Testbericht bzw. Katzenklappen-Test erstellt, deshalb können wir Ihnen bisher keinen Katzenklappen-Vergleichssieger vorstellen, aber es gibt auch andere Anbieter, die Tests durchgeführt haben. Sehr umfangreich ist der Vergleich auf Testit, hier werden 75 Katzenklappen ausgewertet. Da nicht nur Experten-Tests, sondern auch Kundenbewertungen hinzugezogen wurden, sollte dieser Test besonders praxisorientiert sein.

Unter den drei besten Katzenklappen ist die Sureflap Mikrochip Katzenklappe mit der Note 1,6, die winddicht und geräuscharm sowie mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet ist. Viel günstiger ist die Staywell Luxus Haustierklappe von Petsafe ohne Zugangskontrolle. Auch sie schneidet mit der Note 2,0 sehr gut ab.

Kleiner in der Anzahl der Produkte, dafür aber sehr ausführlich, ist der Testbericht auf StrawPoll Ratgeber. Bei diesem werden 11 Katzenklappen verglichen.

6. Fragen und Antworten rund um die Katzenklappe

6.1. Was kostet eine Katzenklappe?

Katzenklappen gibt es in verschiedenen Preiskategorien, meist können Sie Katzenklappen günstig kaufen. Einfache Modelle ohne Zutrittskontrolle sind in der Regel preiswerter. Hier gibt es günstige Angebote unter 20 Euro.

Je mehr Features eine Katzenklappe hat, desto teurer wird sie.

Eine hochwertige Mikrochip-Katzenklappe mit Zeitschaltuhr kann dann auch mal um die 100 Euro kosten. Petsafe bietet beispielsweise ein modernes Produkt mit Vordach und Dämmerungssensor an, der bei Einbruch der Dunkelheit verschließt. Hier kann jeder je nach Situation selbst entscheiden, was die Katzenklappe alles können sollte.

6.2. Welche sind die führenden Hersteller für Katzenklappen?

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Der Hersteller Trixie vertreibt viele Katzenprodukte.

Wer auf eine Katzenklappe eines bekannten Herstellers setzen möchte, hat folgende Marken zur Auswahl: Cat Mate, Ferplast, Flamingo, iado, Karlie, PetSafe, Rosewood, Staywell, Sureflap, Tourwell und Trixie.

Besonders häufig kommen Sureflap Mikrochip-Katzenklappen mit guten Bewertungen in den Tests vor. Staywell Katzenklappen fallen durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf.

Aber auch die anderen Hersteller sind vertreten. Jeder kann je nach Anforderung und Geldbeutel ein entsprechendes Produkt finden.

6.3. Wie kann ich meine Katze an Katzenklappen-Training gewöhnen?

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Mit Spielzeug locken Sie Ihren Liebling an die Katzenklappe heran.

Junge Katzen nehmen die Katzenklappe in der Regel schnell an, da sie die Welt noch völlig ohne Scheu und mit Neugier erkunden. Ältere Katzen sind da unter Umständen etwas vorsichtiger, doch auch sie können sich noch an eine Katzenklappe gewöhnen.

Die Gewöhnung sollte langsam und schrittweise geschehen. Am besten die Katzenklappe schon vor dem Einbau zeigen, das Tier daran schnuppern lassen und es bereits durch die Klappe locken. Dies kann durch ein Lieblingsspielzeug, Leckerlies oder etwas Katzenfutter gefördert werden.

Üben Sie mit Ihrem Stubentiger an einem Ort, der im vertraut und sicher erscheint. So kann er sich die neue und ungewohnte Katzenklappe aus einer gesicherten Position anschauen.

Zwingen Sie Ihren Liebling zu nichts, alles soll freiwillig geschehen. Die Katze sollte nur positive Erfahrungen mit der Katzenklappe verbinden. Ein tolles Video darüber gibt es auch hier.

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