Poolheizung Test 2019

Die besten Poolheizungen im Überblick.

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Poolheizung können Sie die Temperatur des Poolwassers erhöhen. So bleibt das Wasser länger warm und Sie können den Badespaß im Gartenpool länger genießen.
  • Bei Poolheizungen kann zwischen Solarmatten, Solarheizungen und Wärmepumpen unterschieden werden. Dabei erzielen Wärmepumpen bei weitem die beste Erwärmungsleistung.
  • Es bietet sich bei jeder Form der Poolheizung die Kombination mit einer Solarmatte an, da auf diese Art sehr einfach die Erwärmungsleistung erhöht werden kann.

Poolheizung Test

Sommer, Sonne, Schwimmbadzeit. An heißen Tagen gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als sich im kühlen Nass zu erfrischen, mit Freunden und Familie zu plantschen und sich danach von der Sonne trocknen zu lassen. Immerhin 8% der Deutschen können sich diese Erfrischung im heimischen Swimmingpool gönnen, wie aus dieser Erhebung von CosmosDirekt aus dem Jahr 2016 hervorgeht.

Doch was tun, wenn die Lust auf Badespaß schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr aufkommt, wenn es eigentlich noch zu kühl ist? Oder wenn im Herbst die Temperaturen wieder sinken und Sie den Sommer gern noch ein wenig verlängern würden? Für solche Fälle gibt es Poolheizungen. Mit einer Poolheizung erhöhen Sie die Temperatur des Wassers im Schwimmbecken und können so länger wohlig warmes Poolwasser genießen.

Dafür bieten wir in unserem Poolheizungs-Vergleich 2019, indem wir Ihnen die besten Poolheizungen vorstellen. In unserer Kaufberatung geben wir Ihnen zunächst einen Überblick über die verschiedenen Kategorien von Poolheizungen und erklären Ihnen zudem, worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine Poolheizung kaufen möchten.

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1. Poolheizungs-Typen: Solar oder Elektro?

Eine Poolheizung ermöglicht die längere Nutzung Ihres Pools, je nach Leistung sogar dann, wenn es draußen noch unter 15 °C kühl ist. Dabei gibt es verschiedene Methoden der Schwimmbadheizung, mit denen das Poolwasser aufgewärmt werden kann. Diese stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

1.1. Solarmatte: Die ideale Poolabdeckung

Solarmatte
Eine Solarheizung ist umweltfreundlich, braucht aber ihren Platz.

Bei der Solarmatte (auch Solarplane genannt) handelt es sich um eine sehr einfache Form der Poolheizung. Hierbei wird einfach eine Matte auf die Pooloberfläche gelegt, die über eine speziell strukturierte Oberfläche verfügt, welche durch Sonneneinstrahlung das Wasser erwärmt. Zudem wird die bereits vorhandene Wärme durch die Matte länger gespeichert.

Ein weiterer Vorteil dieser Form ist, dass sie zugleich als Abdeckung fungiert und sowohl Verschmutzungen abhält als auch die Gefahr verringert, dass Kinder oder Haustiere in den Pool fallen und im schlimmsten Fall ertrinken.

Tipp: Die Solarmatte eignet sich sehr gut als Ergänzung, falls Sie sich für eine andere Heizungsform als Hauptheizung entscheiden. Durch die Kombination einer anderen Heizungsform mit der Solarmatte lässt sich die Wärmeleistung erhöhen, die Wärme entweicht langsamer und zudem ist der Pool gut abgedeckt.

1.2. Solarheizung: Umweltfreundlicher Betrieb

aufstellpool
Egal für welche Variante der Poolheizung Sie sich entscheiden – warmes Wasser im Gartenpool garantiert schöne Sommertage für die ganze Familie.

Solarheizungen haben den Vorteil, dass über die Anschaffungskosten hinaus kaum Betriebskosten entstehen, da sie mit Sonnenenergie betrieben werden. Allerdings benötigen Sie für die Solarheizung zusätzlich eine Poolpumpe, deren Betrieb Stromkosten verursacht. Eine Poolpumpe ist im regulären Poolzubehör enthalten.

Wie einschlägige Poolheizungs-Tests zeigen, haben Solaranlagen für den Pool gegenüber Wärmepumpen den Nachteil, dass sie weniger zuverlässig und weniger stark heizen – eben auch, weil sie von der Sonneneinstrahlung abhängig sind. Bei einer Beheizung mit Solarenergie kann es durchaus einige Tage dauern, bis eine Erwärmung spürbar wird. Außerdem lässt sich die Erwärmung nicht kontrollieren.

1.3. Wärmepumpe: Die Effiziente Deluxe-Poolheizung verursacht Mehrkosten

Wärmepumpe Pool
Eine Wärmepumpe ist kompakt, benötigt aber recht viel Energie für den Betrieb.

Eine Pool-Wärmepumpe wird mit Strom betrieben. Die elektrische Pumpe führt Wasser aus dem Schwimmbecken ab, erhitzt dieses und führt es dem Pool wieder zu. So wird das Poolwasser nach und nach erwärmt.

Der große Vorteil von Wärmepumpen ist, dass sie sich exakt auf die gewünschte Temperatur einstellen lassen, bis zu 40 °C. Allerdings ist dies durch die Verwendung von Strom selbstverständlich auch mit höheren Betriebskosten verbunden.

Während diese bei den Solarheizungen gegen null gehen, kommen bei einer Wärmepumpe auch nach der Anschaffung bei jedem Betrieb laufende Kosten auf Sie zu. Je nach Leistung der Pumpe und Größe des Pools können das mehrere hundert Euro im Jahr sein. Berücksichtigen Sie dies bei der langfristigen Planung.

In unserer Übersicht sehen Sie noch einmal zusammengefasst die wichtigsten Fakten zu den einzelnen Poolheizungs-Typen:

Solarmatte Solarheizung Wärmepumpe
 Anschaffungskosten  ab 20 € ab ca. 70 €  ab ca. 900 €
 Betriebskosten  keine keine bis ca. 500 €/Jahr
 Erwärmungsleistung  gering bis 3 °C pro Gerät  bis auf 40 °C
 Poolgröße klein bis mittel klein bis
mittel
 jede Größe
 Wetter  nur bei Sonne nur bei Sonne  wetterunabhängig
 Jahreszeit  Sommer Sommer  ab 5 °C einsetzbar

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2. Poolheizungs-Kaufberatung: Achten Sie auf Maße, Aufwärmleistung und Durchflussmenge

2.1. Abmessungen: Solarmatten können individuell zugeschnitten werden

Solarpaneel
Eine Solarheizung benötigt einiges an Fläche.

Solarheizungen können einiges an Platz verstellen, da sie neben dem Pool aufgebaut werden müssen. Bedenken Sie das vor allem, wenn Sie mehrere solcher Geräte miteinander koppeln.

Sie wird zwar ebenfalls neben dem Pool aufgestellt, aber eine Wärmepumpe benötigt nicht allzu viel Platz.

Solarmatten können Sie einfach auf die benötigte Größe zuschneiden. Achten Sie darauf, eine genügend große Solarmatte zu kaufen, die die gesamte Oberfläche des Pools abdecken kann.

2.2. Maximale Wassererwärmung: Wärmepumpe ermöglicht gezieltes Aufwärmen

Das zentrale Kriterium für die Qualität einer Poolheizung ist die maximale Erwärmungsleistung. Hier liegt die Wärmepumpe eindeutig vorn. Sie ermöglicht das gezielte Aufheizen des Pools auf die gewünschte Temperatur bis 40 °C.

Tipp: Eine einzelne Solar-Poolheizung schafft lediglich eine maximale Erwärmung um 3 °C. Allerdings können Sie diesen Effekt erhöhen, indem Sie mehrere Geräte miteinander koppeln. So lässt sich mit 3 Geräten etwa die dreifache Erwärmung erzielen.

2.3. Durchflussmenge: Je höher, desto schneller die Erwärmung

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In einem angenehm warmen Pool lässt es sich gut faulenzen.

Bei Wärmepumpen und Solarheizungen ist die Durchflussmenge ein Gradmesser für die Effizienz der Heizung für den Pool. Je mehr Poolwasser pro Stunde durch die Heizung fließt und somit aufgeheizt werden kann, desto schneller heizt sich auch der Swimmingpool auf.

3. Pflege: Poolheizung im Winter richtig aufbewahren

Noch kann die Stiftung Warentest keine sachdienlichen Hinweise zur Pflege Ihres Poolheizungs-Vergleichssiegers geben. Eines sollten Sie allerdings beachten: Spätestens zum ersten Frost sollten Sie sich um die Winterlagerung Ihrer Poolheizung kümmern. Bei korrekter Lagerung können Sie viele Jahre an Ihrer Poolheizung Freude haben. So machen Sie die Poolheizung winterfest:

  • Solarmatte: Diese ist recht temperaturbeständig und kann zur Not draußen gelagert werden. Eine Lagerung im Trockenen ist jedoch schonender und schützt die Matte vor Verschmutzungen.
  • Solarheizung: Diese sollten Sie vor dem ersten Frost entleeren, damit die Rohre nicht durch gefrorenes Wasser bersten.
  • Wärmepumpe: Hier sollten Sie ebenfalls vor dem ersten Frost die Wasserreste in den Leitungen ausleeren. Zudem sollte die Wärmepumpe im Trockenen oder zumindest vor Schnee geschützt lagern.

solarkollektor

4. Wichtige Marken und Hersteller für Poolheizungen

Wollen Sie eine gute Poolheizung günstig erwerben, können Sie bei Miganeo oder Ecotech fündig werden. Der österreichische Traditionshersteller Steinbach bietet jede Form von Poolheizung zu angemessenen Preisen. Sehr bekannt und beliebt ist deren Solarheizungsreihe Steinbach Speedsolar. Sehr gute Wärmepumpen finden Sie ebenfalls bei diesem Hersteller und auch bei Volkpool.

Hier eine Übersicht der wichtigsten und bekanntesten Hersteller von Poolheizungen:

  • Akylux
  • Aquamarin
  • Bestway
  • Ecotech
  • Miganeo
  • Serina
  • Steinbach
  • vidaXL
  • Volkpool
  • Well Solutions

5. Fazit: Die richtige Heizung für jeden Bedarf

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Mit einer Wärmepumpe können auch große Pools zielgenau aufgeheizt werden.

Wenn Sie Ihren Pool so lange wie möglich nutzbar machen möchten (vom Frühjahr bis in den Herbst hinein), eine starke Erwärmung erzielen und die Temperatur kontrollieren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Wärmepumpe. Diese geht zwar mit erhöhten Anschaffungs- und Betriebskosten einher. Poolheizungs-Tests zeigen eindeutig: Die Wärmepumpe bietet auch mit Abstand die beste Erwärmungsleistung.

Geht es Ihnen nur um eine geringfügige Erwärmung und ist es Ihnen weniger wichtig, das Ergebnis kontrollieren zu können, empfiehlt sich die Anschaffung einer Solarheizung. Diese bietet sich auch an, wenn Sie nicht allzu viel Geld investieren und dennoch einen gewissen Aufwärmeffekt erzielen möchten. Um die Aufwärmleistung zu steigern, können mehrere Solarelemente miteinander gekoppelt werden.

Eine Solarmatte allein hat nur einen sehr geringen Aufwärmungseffekt. Daher sind Solarmatten als alleinige Heizung nicht zu empfehlen. Allerdings bietet sich die zusätzliche Anschaffung einer Solarmatte zur Verstärkung der Wärmewirkung an, egal welche Heizung Sie als Hauptheizung wählen. Durch den Einsatz einer Solarmatte können Sie bei jeder Form der Poolheizung die Wassertemperatur noch ein wenig zusätzlich erhöhen. Außerdem kann die Solarmatte dazu die Funktion einer Abdeckplane übernehmen.

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