Rasensamen Test 2018

Die besten Rasensamen im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Dank Rasensamen können Sie sehr widerstandsfähigen, schnell wachsenden Gebrauchsrasen oder viel Pflege benötigenden Zierrasen wachsen lassen. Die Samen sollten für eine kräftige und dichte Rasenfläche bis zu 1,5 cm tief in der Erde keimen und ausreichend bewässert werden.
  • Zur Aufrechterhaltung einer schönen Grünfläche sind ebenso die regelmäßige Düngung und das Rasenmähen bis zu 45 mm über dem Boden wichtig. Tiefer sollten Sie nicht kürzen, da die Grashalme sonst nicht mehr vollständig nachwachsen können. Damit die Rasenfläche gut erhalten bleibt, ist es ratsam, alle 14 Tage den Rasen zu mähen.
  • Regel-Saatgut-Mischungen schaffen besonders bei sehr reinen Mischungen von hoher Keimfähigkeit einen Rasen, der Ihnen über drei Jahre und länger Freude macht. Wenn Sie die volle Keimfähigkeit erhalten wollen, sollten Sie Rasensamen maximal 2 Jahre lagern.

Rasensamen Test

Um einen dichten und starken Rasen zu erhalten, müssen Sie bei der Aussaat, der Pflege der Fläche und auch der regelmäßigen Wasser- und Düngerversorgung viele Faktoren beachten. In unserem Rasensamen-Vergleich 2018 stellen wir Ihnen die verschiedenen Rasen-Typen, darunter Schattenrasen und Strapazierrasen vor.

Vorab gilt es im Hinterkopf zu behalten, dass Graswurzeln bis zu 15 cm tief in den Grund hineinragen. Daher kommen die hohen Mengenangaben (über zehn Liter pro Quadratmeter) beim Bewässern zu Stande. Die Stiftung Warentest hat noch keinen Rasensamen-Test durchgeführt. Wir geben Ihnen in den folgenden Kapiteln eine Kaufberatung, die Ihnen die Wahl der richtigen Samen-Art ermöglicht sowie die nötigen Informationen zur Pflege und Instandhaltung liefert.

1. Die richtige Aussaat der Rasensamen bis zu einer Tiefe von 1,5 cm in der Erde

Richtiges Mähen des wachsenden und ausgewachsenen Rasens

Damit die Rasenfläche saftig grün und dicht bleibt, sollte Gras immer über dem Vegetationspunkt geschnitten werden, der sich 40 bis 45 mm über dem Boden befindet. Nur so können Grashalme wieder vollständig nachwachsen. Die Häufigkeit des Kürzens richtet sich vor allem danach, ob Sie einen im ersten Wachstum befindlichen oder ausgereiften Rasen haben. Wir empfehlen einen noch wachsenden Rasen alle 7 Tage und einen ausgewachsenen alle 14 Tage zu mähen.

Für ein erfolgreiches Wachstum müssen Sie verschiedenes bei der Aussaat beachten. Zum einen muss der Zeitpunkt stimmen, an dem Sie den Rasen anlegen, damit Kälteeinbrüche und schlechte Witterungsbedingungen keinen zu großen und negativen Einfluss ausüben. Wir empfehlen daher, erst ab der zweiten Mai-Hälfte Samen zu streuen. Zierrasen benötigt zudem eine Temperatur von 15 °C im Boden, so dass bei dieser Sorte auf keinen Fall zu früh ausgesät werden darf. Bei allen Sorten ist ein Durchmischen der Samen vor dem Streuen wichtig, damit eine gleichmäßige Verteilung der unterschiedlichen Größen garantiert wird.

Der Boden sollte vor der Aussaat mit einem Vertikutierer behandelt werden, damit er locker genug ist und kein Unkraut enthält. Bei der ersten Anwendung sollte nach dem Streuen der Rasensaat ein Saatendünger genutzt werden. Berücksichtigen Sie für die Samen dabei eine Tiefe von 1 bis 1,5 cm unter der Erde. Zusätzlich kann die Verwendung von Herbiziden zur Unkrautbekämpfung nützlich sein.

Für ein erfolgreiches Wachstum können Sie sich unter dem folgenden Link einen Rasendünger mit Unkrautvernichter heraussuchen:

2. Gebrauchsrasen ist der strapazierfähigste Rasen – Zierrasen der größte Blickfang

In der folgenden Tabelle sehen Sie die drei am häufigsten genutzten Rasensamen-Typen, zusammen mit ihrer Anwendung und ihren Qualitätsmerkmalen.

Rasensamen Anwendung
Gebrauchsrasen

Gebrauchsrasen

  • für Spielwiesen und Sportflächen
  • als Rasen im Hausgarten, für Familien mit Kindern
  • sehr widerstandsfähiger, dichter Rasen
Landschaftsrasen

Zierrasen

  • für den Hausgarten oder Kleingarten als optischer Hingucker
  • häufige Sorten sind der „Berliner Tiergarten“ oder der „Englische Zierrasen“
  • wird nach 3 Jahren belastbar, sehr pflegeintensiv
Strapazierrasen

Schattenrasen

  • für den Hausgarten mit großer Schattenfläche oder Flächen unter großflächigem Blätterdach von Bäumen
  • verhindert starken Wuchs von Unkraut und Moos
  • sehr pflegeleichter Rasen

Als zusätzliche Kategorie finden Sie noch Nachsaatrasen, der allerdings nicht zur Erzeugung einer neuen Rasenfläche geeignet ist. Er dient vielmehr dazu, Löcher im bestehenden Rasen aufzufüllen. Zudem gibt es noch den Strapazierrasen, der sehr trittfest ist und für große Anlagen genutzt wird.

Wenn Sie einen Rasen anlegen, greifen Sie also auf eine der drei oben genannten Arten zurück. Ist eine hohe Belastbarkeit das Wichtigste für Sie, sind die besten Rasensamen solche, die zu einem Gebrauchsrasen sprießen. Ist Ihnen der visuelle Aspekt besonders wichtig und sind Sie dafür bereit einen höheren Pflegeaufwand in Kauf zu nehmen, ist ein Zierrasen Ihr Rasensamen-Vergleichssieger.

Wasserversorgung für Sand- und Lehmböden in der optimalen Menge:

Unterschiedliche Bodenarten stellen verschiedene Anforderungen an die Bewässerung des Rasens. Wir empfehlen Ihnen, einen Sandboden mit 10 bis 15 Litern Wasser pro Quadratmeter zu gießen und einen Lehmboden mit 15 bis 20 Litern Wasser pro Quadratmeter zu versorgen.

3. Geprüfte Regel-Saatgut-Mischungen garantieren Keimfähigkeit und soliden Graswuchs

Pflegeaufwand
Nutzen Sie bei der Rasenpflege zum Schutz immer Gartenhandschuhe, besonders wenn Sie mit Düngemittel in Kontakt kommen oder Gartenwerkzeuge wie z.B. einen Spaten nutzen.

Die Bezeichnung RSM, die auf vielen Packungen verzeichnet ist, steht für Regel-Saatgut-Mischung und steht für einen Rasensamen-Test, bei dem garantiert wird, dass aus den Samen eine langjährig nutzbare Grünfläche entsteht. Darüber hinaus garantiert die Prüfung, dass nur die 397 zugelassenen Sorten in einer Saatgutmischung enthalten sind und diese ihren vorgeschriebenen Anteil nicht übersteigen. Untersucht werden auch die Reinheit der Samen gegenüber Fremdsamen und die Keimfähigkeit, so dass Sie bei dem Erwerb von Produkten, die diese Prüfung bestanden haben, auch zuverlässigen Graswuchs erwarten können. Bestandteil dieser Analyse sind die Typen: Zierrasen, Landschaftsrasen, Gebrauchsrasen und Strapazierasen.

Liegt Ihnen ein schöner Rasen vor, gilt es, ihn mit dem passenden Flüssigdünger und Depotdünger zu erhalten. Nutzen Sie einen Sandboden, empfehlen wir die Nutzung von Depotdünger, da die Flüssigkeit zu tief nach unten sickern kann. Nach der ersten Düngung im Frühjahr sollte noch zweimal gedüngt werden – idealerweise je einmal im Hoch- und Spätsommer.

Bei der Aussaat die Mindestmenge von 20 g/m² beachten:

Je nach Produkt sind verschiedene Aussaatmengen für einen Landschaftsrasen oder Sportrasen nötig. Für die Rasensaat sollten Sie ein Minimum von 20 g/m² auch bei sehr hochwertigen Rasensaamen nicht weiter unterbieten.

4. Häufige Fragen rund um Keimung und Bewässerung von Rasensamen

In diesem Kapitel haben wir die häufigsten Fragen zu Rasensamen für Sie zusammengestellt.

4.1. Wie lange sind Rasensamen haltbar?

Nach einer Lagerung von zwei Jahren sind Ihre Rasensamen noch vollständig erhalten. Anschließend ist er zwar noch nutzbar, allerdings keimen nicht alle Samen auf. Damit Sie mit einem länger gelagerten Produkt noch einen dichten Rasen ziehen können, sollten Sie die doppelte Menge Samen ausstreuen.

4.2. Wie oft soll man Rasen bewässern?

Saatgut
Damit aus solchen Rasensamen ein gesunder Rasen entsteht, sollten Sie bei ausreichenden Bodentemperaturen (etwa ab Mai) mit der Saat beginnen. Anspruchsvollere Sorten werden hingegen erst im Sommer gestreut. Aussäen kann man von Hand oder mit einem Mulchaufsatz für den Rasenmäher.

Sobald die Grashalme beginnen nach unten durchzuhängen, sollten Sie eine komplette Wässerung der Rasenfläche durchführen, mindestens jedoch einmal pro Woche. Ein häufiger Fehler bei der Rasenbewässerung ist es, Grashalme vertrocknen und braun werden zu lassen. Die Fläche kann sich davon zwar erholen, doch das dauert einige Tage, in denen Ihnen eine kräftig grüne Rasenfläche vorenthalten bleibt. Gebrauchsrasen übersteht die Austrocknung am besten.

4.3. Wie lange brauchen Rasensamen zum Keimen?

Die Keimung kann bereits nach 7 Tagen erfolgen, bei anderen Rasensamen aber auch 20 Tage oder länger dauern.

4.4. Welche Hersteller bieten Rasensamen an?

Bei den folgenden Herstellern können Sie Rasensamen kaufen. Bei Rasensamen von Wolf-Garten erhalten Sie sehr hochwertige Samen mit nachhaltig produzierten Inhaltsstoffen, die in der 2 kg Packung zwischen 25 und 60 € kosten. Auch Schattenrasen ist erhältlich.

Die Marke Compo bietet ebenfalls sehr hochwertige Produkte an und hat sich auch bei stark beanspruchtem Rasen auf Spiel- und Sportanlagen bewährt. Wenn Sie Rasensamen günstig kaufen möchten, empfehlen wir den Kauf beim Hersteller GF Garden. Bei allen drei genannten Unternehmen berichten Kunden von einem sehr dichten Rasen als Ergebnis.

  • Wolf-Garten
  • KAS
  • Compo
  • Greenato
  • Substral
  • Classic Green
  • Sonnenhof
  • Barenbrug Holland
  • GF Grass
  • Kulturen
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