Regenfasspumpe Test 2018

Die besten Regentonnenpumpen im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Über einen Schlauch oder Steigrohr wird mithilfe einer Regenfasspumpe das Wasser aus einer Zisterne oder Regentonne gepumpt.
  • Eine Regenfasspumpe spart Ihnen Kosten und ist sehr umweltfreundlich, da das in einer Tonne gesammelte Wasser mit dieser Art Tauchpumpe benutzt werden kann, um das Gewächshaus oder den Garten zu bewässern.
  • Achten Sie bei Ihrer Regenfasspumpe auf die maximale Förderhöhe, da diese vom Druck abhängt. Sollte die Regenfasspumpe genügend Leistung besitzen, kann zusätzlich zur Bewässerung von Pflanzen ein Rasensprenger angeschlossen werden.

Regenfasspumpe test

Gartenarbeit ist für viele Deutsche keine Arbeit, sondern eine angenehme Freizeitbeschäftigung. 9,14 Millionen Deutsche gaben im Jahr 2015 an, sich mehrmals in der Woche im Garten zu beschäftigen.

Doch ein schöner Garten benötigt viel Pflege und Energie, da er besonders im Sommer regelmäßig bewässert werden muss. Das Wasser kostet natürlich zusätzlich Geld.

Sollten Sie weitere Vorschläge benötigen, wie Sie Ihren Garten am besten bewässern, so könnte Ihnen ein Blick in folgende Kategorien helfen:

Möchten Sie möglichst ökologisch und kostensparend leben, so kann Ihnen eine Regenfasspumpe Abhilfe schaffen. Mit einer Regenfasspumpe können sie umweltfreundlich und nachhaltig Wasser aus einer Regentonne verwenden. In unserem Regenfasspumpen-Vergleich 2018 erhalten Sie eine Kaufberatung, in der wir Ihnen erklären, worauf Sie beim Kauf einer Regenfasspumpe achten sollten und wie Sie mit der Pumpe Leitungswasser sparen können.

1. Worum handelt es sich bei einer Regenfasspumpe?

Welcher Gartenschlauch-Adapter für welche Regenfasspumpe?

Vergewissern Sie sich, dass der Anschluss der Pumpe zu dem des Gartenschlauchs passt. Falls nicht, können Sie sich einfache Adapter im Baumarkt oder direkt beim Hersteller besorgen. Diese Adapter fungieren als Zwischenstück und sorgen dafür, dass der Schlauch direkt an der Regenfasspumpe befestigt werden kann.

Die Regenfasspumpe wird in das Wasser einer Regentonne oder Zisterne getaucht und pumpt das Wasser nach oben. Da die Pumpe nur funktioniert, wenn sie sich unter Wasser befindet, gehört die Regenfasspumpe zur Kategorie der Tauchpumpen.

Das Wasser wird entweder mit einem Gartenschlauch oder einem Steigrohr, welches direkt befestigt wird, nach oben transportiert. Das teleskopierbare Rohr lässt sich an die Tiefe des Regenfasses anpassen und kann am Rand der Tonne durch Fassrandbefestigung angebracht werden. Mithilfe eines Reguliermechanismus ist es außerdem möglich, die Intensität des Wasserstrahls durch Druckverminderung- oder Erhöhung anzupassen.

Bei einem großen Garten kann das Bewässern schnell zur anstrengenden Arbeit werden, besonders für ihren Rücken. Als Alternative zur schweren Gießkanne empfehlen wir Ihnen daher kurzerhand die beste Regenfasspumpe zu kaufen. Mit dieser können Sie problemlos das Wasser ohne Anstrengung nach oben befördern. Nachfolgend haben wir Ihnen noch weitere Vorteile zusammengestellt:

  • ermöglicht einfache Wasserentnahme aus Regenfass
  • spart Leitungswasser und Energie
  • ist umweltschonend, da Trinkwasser eingespart wird
  • kalkfreies Regenwasser ist besser für Pflanzen geeignet
  • keine komplizierte Anwendung
  • ist abhängig von Regenschauern
  • für kleine Regenfässer eher nicht geeignet

2. Welche Arten von Regenfasspumpen werden verwendet?

Typ Verwendung
Automatische Regenfasspumpe

Regenfasspumpe automatik

Optisch ähnelt die automatische Regenfasspumpe der klassischen Variante. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, welches schlagfest ist. Es existiert ein Anschluss für einen Gartenschlauch und mitunter auch für ein verstellbares Rohr. Der Unterschied besteht darin, dass automatische Regenfasspumpen eine integrierte Abschaltautomatik besitzen. Pumpen wie die von Einhell oder Gardena besitzen eine Funktion, dank der sie sich automatisch abschalten, sofern nicht mehr genügend Wasser vorhanden ist.

Die automatischen Regenfassumpen sparen dadurch viel Energie, da sie nur dann Strom verbraucht, wenn auch Wasser vorhanden ist. Sie können jene Pumpe also getrost alleine lassen, da sie sich von selbst abschaltet.

Sowohl automatische- als auch klassische Regenfasspumpen existieren in solarbetriebenen Varianten, um noch mehr Strom zu sparen.

klassische Regenfasspumpe

regenfasspumpe-automatisch

Die klassische Regenfasspumpe unterscheidet sich von der automatischen Regenfasspumpe durch die fehlende automatische Abschaltung. Stattdessen besitzt jene Pumpe einen An- und Ausschalter. Da dies die häufigste Variante ist, handeln die meisten Regenfasspumpen-Tests von klassischen Regenfasspumpen.

Das Gerät läuft durchgehend und muss von Hand ausgeschalten werden. Da es sich nicht automatisch abschaltet, wenn kein Wasser mehr vorhanden ist, müssen sie es beaufsichtigen, da die Pumpe auch Strom kostet, auch wenn gar kein Wasser gepumpt wird. Achten Sie darauf, dass die Pumpe nicht ohne Wasser läuft, da dies für die Motorik gefährlich werden kann. Allerdings verfügen die meisten Regenfasspumpen über einen Schwimmerschalter, welcher dafür sorgt, dass die Pumpen sich abschalten, bevor sie trocken laufen.

3. Kaufkriterien für Regenfasspumpen: Darauf sollten Sie achten

3.1. Fördermenge

Die Menge an Wasser, die eine Regenfasspumpe fördert, wird in Litern pro Stunde angegeben. Die Fördermenge hängt in der Regel von der Leistung der Pumpe ab. Sollten Sie nun eine relativ kleine Regentonne besitzen, wird diese bei hoher Fördermenge sehr schnell leer sein.

Es ist in der Regel ausreichend, eine geringe Fördermenge zu wählen, sollten Sie nur eine kleine Regentonne besitzen. Die Fördermenge sollte an die Größe der Regentonne angepasst sein. Da die Fördermenge größtenteils zwischen 2.500 und 6.000 l/h liegt, können Sie sich ausrechnen, wie lange Sie für ihre Regentonne oder Fässer benötigen. Je größer die zu bewässernden Flächen und je mehr Fassungsvermögen die Tonne oder Zisterne besitzt, desto höher sollte die Fördermenge sein.

Mit Hilfe eines verlängerbaren Rohrs, einem sogenannten Steigrohr, können Sie die Höhe auf die das Wasser gefördert wird, regulieren. Die meisten Regenfasspumpen mit Steigrohr besitzen zudem eine Fassrandfixierung und einen Standfuß, die für mehr Stabilität sorgen.

3.2. Haltbarkeit

Schwimmerschalter
Mit einem Schwimmerschalter, den Sie auch einzeln dazu kaufen können, wird das Trockenlaufen verhindert.

Damit die Funktionsweise nicht gestört wird, ist es wichtig, dass die Regenfasspumpe vor Verschleiß geschützt wird. Zur Instandhaltungen gibt es mehrere Schutzeinrichtungen, wie z.B. den Trockenlaufschutz. Die Aufgabe dieses Schutzes ist es, die Pumpe vor Schäden zu bewahren, indem er sie abschaltet, wenn sie weiterhin pumpt, obwohl der Wasserspiegel zu niedrig ist. Sollte die Pumpe trocken arbeiten, kann dies zu Schäden führen.

Der Trockenlaufschutz ist meistens in Form eines Schwimmerschalters vorhanden. Dieser Schalter erkennt, ob der Wasserstand zu niedrig ist und schaltet die Pumpe während des Pumpvorgangs ab.

3.3. Filter

Nicht nur das Trockenlaufen, sondern auch die Verschmutzung des Wassers durch Fremdkörper wie Laub, Dreck oder Insekten kann selbst dem Regenfasspumpen-Vergleichssieger schaden. Die Schmutzpartikel, die bei offenen Tonnen leicht in das Wasser gelangen können, werden von der Pumpe ebenfalls angesaugt und verstopfen sie allmählich. Das kann zu einer verminderten Leistung und sogar zu einem Komplettversagen führen.

Gegen diese Verschmutzung sollten Sie Pumpen wählen, die einen Filter eingebaut haben. Diese Filter variieren in ihrer Korngröße. Normalerweise reichen Korngrößen von 1 bis 3 mm. Sollten Sie jedoch eine größere Verschmutzung wie bei einer Überschwemmung des Kellers beseitigen wollen, empfiehlt sich eine Schmutzwassertauchpumpe mit einer Korngröße, die bis zu 40 mm betragen kann.

3.4. Förderhöhe

Die Höhe, die das Wasser überwinden muss, wenn es vom Grund des Regenfasses oder Zisterne hoch gepumpt werden soll, ist wird als Förderhöhe bezeichnet. Je größer die Förderhöhe, also die Distanz ist, die das Wasser zurücklegen muss, desto mehr Leistung wird benötigt. Für die gängigen Regentonnen sind Regenfasspumpen mit 250 Watt ausreichend, welche damit in etwa 6 m  schaffen.

Achtung: Die Wassermenge, die aus dem Schlauch kommt, wird geringer, je höher man das Wasser pumpen muss. Durch die erhöhte Distanz entsteht ein verstärkter Reibungsverlust durch Knicke oder andere Hindernisse im Schlauch.

4. Beliebte Marken und Hersteller von Regenfasspumpen

In Online-Shops wie Amazon oder Ebay finden Sie eine Vielzahl an günstigen Regenfasspumpen. Natürlich können Sie auch in Fachgeschäfte für Gartenbedarf wie Obi gehen und Pumpen von Herstellern kaufen, die für Qualität stehen (wie Gardena oder Kärcher). Wir haben Ihnen im Folgenden eine Übersicht von beliebten Herstellern und Marken zusammengestellt, die sich in der Vergangenheit durch gute Preise und hohe Qualität ausgezeichnet haben:

  • AL-KO
  • Gardena
  • Kärcher
  • Hozelock
  • Mauk
  • Comet Pumpen
  • Silverline
  • T.I.P.
  • Güde
  • Einhell

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Regenfasspumpe

5.1. Wie reinige und pflege ich eine Regenfasspumpe?

Regenfasspumpe alt
Anders als alte Pumpen besteht eine Regenfasspumpe aus vielen einzelnen Teilen. Achten Sie beim Säubern darauf, auch diejenigen Teile zu reinigen, an die Sie nicht sofort herankommen.

Regenfasspumpen benötigen in der Regel kaum Wartung und wenig Pflege. Dennoch sollten Sie die Pumpe nach jedem Gebrauch nochmals mit klarem Wasser säubern, um Schmutzpartikel zu entfernen. Reinigen Sie zudem das Schaufelrad mit klarem Wasser. Sie gelangen an dieses, wenn Sie die Schrauben des Gehäuses öffnen.

Ebenso sollten Sie den Filter regelmäßig prüfen und reinigen, damit er seine volle Leistung besitzt. Zur Regenfasspumpe gehört ebenso ein Anschlussstutzen, der die Schlauchgröße bestimmt. Achten Sie darauf, den Stutzen durch Absägen nur so zu verändern, wie er für ihre Schlauchgröße passt.

5.2. Worauf sollte man bei der Nutzung von Regenfässern achten?

Beim Aufstellen einer neuen Regentonne sollten Sie zusätzlich planen, dass das Regenfass nicht direkt der prallen Sonne ausgesetzt ist. Dadurch verhindern Sie die Algenbildung  und Verdunstung von zu viel Wasser. Zusätzlich sollten Sie die Regentonne auf leicht erhöhten und festen Grund stellen. Dadurch verhindern Sie, dass die Tonne umkippt.

Sollten Sie das Regenfass direkt neben ein Fallrohr stellen, ist es ratsam, einen Regensammler zu verwenden. Dank diesem werden Regentonne und Rohr direkt verbunden, wodurch das Regenwasser ungehindert in die Tonne fließen kann. Bei der Verwendung einer Regenfasspumpe müssen Sie ebenfalls bedenken, dass eine Steckdose nicht allzu weit entfernt sein darf. Die meisten Marken besitzen jedoch Kabel mit einer Länge von bis zu 10 m. Sollte das nicht reichen, ist ein Verlängerungskabel notwendig.

5.3. Wie schützt man sich vor Frost?

bewässerung-gardena-tauchpumpe
Um Zeit zu sparen, können Sie einen automatischen Bewässerungscomputer verwenden, der sich in Ihrer Abwesenheit um die Grünflächen kümmert.

Vor den Umwelteinflüssen ist der Motor der Regenfasspumpe leider nicht geschützt. Sollte Frost herrschen, müssen Sie die Pumpe komplett leeren und trocknen lassen, damit durch das Gefrieren des Wassers keine Schäden an Kunststoff oder Motor entstehen. Dasselbe gilt im Übrigen für die Regentonne.

5.4. Ist es möglich, mit einer Regenfasspumpe den Keller auszupumpen?

Existiert ein Regenfasspumpen-Test der Stiftung Warentest?

Gartenpumpen fanden beim größten deutschen Prüfinstitut bisher noch keine Erwähnung. Im Bereich der Gartenpflege und speziell zur Bewässerung gibt es allerdings in der Ausgabe 07/2014 einige Tipps. So können wir Ihnen empfehlen, Zeitschaltuhren oder Bewässerungscomputer zu verwenden, falls Sie einen sehr großen Garten besitzen. Damit können Sie selbst programmieren, wann und wie viel gegossen werden soll, um ein Übergießen unwahrscheinlich zu machen.

Regenfasspumpen gehören zu den Tauchpumpen, was sie in einer Tiefe von etwa 5 bis 7 Metern einsetzbar macht. Damit können Sie sie zum Auspumpen eines Kellers oder Brunnens verwenden.

Sollte der Keller bzw. Brunnen tiefer liegen, müssen Sie sich eine Tiefbrunnenpumpe zulegen. Mit dieser schmalen Pumpe können Sie enge Brunnenschächte von bis zu 20 m Tiefe und mehr erreichen. Sollte die Förderhöhe weit über 20 m liegen, sollten Sie zur Tauchdruckpumpe greifen. Jedoch sollten Sie eine Tauchdruckpumpe nicht für Schmutzwasser verwenden, da die Schmutzpartikel Schaden anrichten können und die Leistung verringern.

Für das Auspumpen des Kellers ist eine Regenfasspumpe ausreichend, jedoch empfehlen wir Ihnen eine Schmutzwasserpumpe für dreckiges Wasser und eine Abwasserpumpe für Abwasser zu verwenden. Ebenfalls ist es möglich, mithilfe einer Regenfasspumpe ein Hauswasserwerk zu verwenden. Bei der Nutzung eines Hauswasserwerks mit Regenwerk ist es ratsam, einen Vorfilter zu verwenden, um Schmutzpartikel zu filtern.

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