Sonnensegel Test 2018

Die besten Sonnenschutzsegel im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Sonnensegel soll in erster Linie Schatten spenden und Personen sowie Pflanzen vor extremer Sonneneinstrahlung schützen. Des Weiteren kann das Segel auch als Windschutz oder Regenschutz dienen. Um den Regen zuverlässig abhalten zu können, sollten Sie sicher gehen, dass der  Stoff gut imprägniert ist.
  • Das Sonnenschutzsegel lässt sich entweder per Ösen, Karabinerhaken und Seilen an der Hauswand befestigen oder wird an Stangen, die in die Erde gesteckt werden, montiert. So kann der Schutz auch mitten im Garten – zum Beispiel über den Sandkasten – platziert werden.
  • Sonnensegel gibt es sowohl in Dreieck-Form als auch in quadratischer oder rechteckiger Ausführung. Rechteckige können meist mehr Schatten spenden, dreieckige Segel benötigen dagegen nur drei Befestigungspunkte statt vier.

Sonnensegel Test

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Während die Sonne im Frühjahr noch angenehm die Haut wärmt, kann sie im Sommer schon unangenehm auf den Kopf scheinen. Und gerade wenn die Sonnenstrahlen schon tagelang unermüdlich in den Garten brennen und sonst kein Schatten zu finden ist, wird aus dem Sommertraum ein kleiner Albtraum. Doch in dieser Situation kann ein Sonnenschutzsegel Abhilfe schaffen. Dieses spendet nicht nur Schatten, sondern kann nebenbei auch als Regenschutz oder Windschutz dienen, wird es an entsprechende Stellen angebracht.

Worauf Sie beim Kauf eines Sonneschutzsegels besonders achten sollten und wie Sie dieses sogar ganzjährig fixieren können, erfahren Sie in unserem Sonnensegel-Vergleich 2018.

1. Sonnensegel vs. Sonnenschirm: Das Segel bietet mehr Schatten

Sonnenschutzsegel gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Sie werden frei über dem Boden installiert, sodass Sie unter ihnen hindurch gehen können – beispielsweise an einer Hauswand oder einem Pfahl. Sie bestehen aus robustem, reißfestem Stoff und besitzen verstärkte Ecken, die das Ausreißen der dort angebrachten Ösen verhindern sollen.

SonnensegelNeben einem Sonnenschutzsegel kann auch ein klassischer Sonnenschirm in Ihrem Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon für Schatten sorgen.

Im Gegensatz zum Sonnensegel lässt sich dieser leicht verrücken und kann mit dem Stand der Sonne „mitwandern“. Das Segel hingegen ist fest montiert und kann nicht mal eben so verstellt werden. Auf der anderen Seite verhilft ein Sonnensegel (besonders ein XXL-Sonnensegel) auf der Terrasse zu weit mehr schattiger Fläche als es ein normaler Sonnenschirm könnte.

Welche weiteren Vor- und Nachteile ein Sonnensegel gegenüber einem Sonnenschirm hat, haben wir hier zusammengefasst:

  • kann größeren Schatten-Plätze bieten
  • kann besser als Schutz gegen Wind und Regen dienen
  • kann als Blickschutz eingesetzt werden
  • verbraucht keinen Platz auf der Terrasse oder dem Balkon
  • fest montiert und dadurch nicht dem Sonnenstand anpassbar
  • Montage und Aufbau ist schwieriger
  • in der Anschaffung teurer

 2. Kaufberatung: Achten Sie auf die Art der Befestigung und Form des Segels

2.1. Material: Nur imprägnierter Stoff schützt vor Regen

Sonnensegel Spitzdach
Praktisch: Bei einem Sonnensegel in Form eines Spitzdachs läuft Regen an den Seiten herab.

Sonnensegel-Tests bestätigen, dass die meisten Hersteller und Marken nur auf zwei verschiedene Materialien beim Sonnensegel-Stoff setzen: Polyester oder Polye­thylen.

  • Segel aus unbehandeltem Polyester und Polye­thylen haben die Eigenschaft, dass sie wind- und wasserabweisend sind. Sie spenden zwar Schatten, geben Ihnen aber keinerlei Schutz bei plötzlichem Regem. Der Wind wird lediglich abgeschwächt.
  • Segel aus imprägniertem Polyester und Polye­thylen dagegen sind wasserresistent und meist auch dichter gewebt. So kommt einerseits kein Regen hindurch, andererseits auch weniger Wind und Sonnenlicht – es ist also tendenziell eher dunkler unter dem Segel.

Falls Sie sich für den imprägnierten Stoff entscheiden, sollten Sie darauf achten, den Sonnenschutz so aufzuhängen, dass das Wasser abfließen kann. Insbesondere wenn z. B. das Dreieck-Sonnensegel über der Terrasse oder dem Balkon hängt, sollten Sie dieses im abfallenden 30°-Winkel spannen. So werden sogenannte Wasserbeulen verhindert. Das Wasser sammelt sich nicht in einer Kuhle und die Gefahr eines einstürzenden Segels ist geringer.

2.2. Form und verstärkte Ecken

Hauptsächlich hängt die Form und Größe des Sonnenschutzes von den Begebenheiten und möglichen Befestigungsmöglichkeiten Ihres Garten, Balkons oder der Terrasse ab.

Wenn Sie sich ein Sonnensegel kaufen, sollten Sie weiterhin darauf achten, dass die Ecken der Segel verstärkt sind, um die Gefahr zu verringern, dass diese schnell ab- oder ausreißen.

In der folgenden Tabelle sehen Sie die verschiedenen Kategorien von Sonnensegeln, eingeteilt nach ihrer Form, und deren Eigenschaften:

Typ Eigenschaften
rechteckiges Sonnensegel

sonnensegel-rechteckig

bietet besonders viel Schattenplatz

große Auswahl an Größen

besonders individueller Aufbau möglich

muss an vier Punkten befestigt werden

quadratisches Sonnensegel

sonnensegel-quadratisch

ideal als Schattenspender über Sandkästen

besonders individueller Aufbau möglich

muss an vier Punkten befestigt werden

dreiseitiges Sonnensegel

sonnensegel-gleichseitiges-dreieck

leichtere Montage, da nur drei Punkte fixiert werden müssen

spendet weniger Schatten als ein rechteckiges Segel

gleichschenkliges Sonnensegel

sonnensegel-gleichschenkliges-dreieck

zwei Stück können zu einem quadratischen Segel fusioniert werden

leichtere Montage, da nur drei Punkte fixiert werden müssen

spendet weniger Schatten als ein rechteckiges Segel

2.3. Art der Befestigung

Egal ob Dreieck-Sonnensegel oder rechteckiges Sonnensegel: Sie alle lassen sich auf unterschiedliche Arten verankern. Welche Sonnensegel-Befestigung Sie wählen können und sollten, wird meist schon automatisch von den Begebenheiten festgelegt. Je nachdem, ob Sie nur eine Hauswand zur Verfügung oder schon einen Mast im Garten stehen haben, bieten sich z. B. verschiedene Möglichkeiten für Ihre Terrassenüberdachung mit einem günstigen Sonnensegel.

Folgend haben wir die vielfältigen Optionen für Sie aufgeführt:

  • sonnensegel-aufhaengungWandhalterung: Die Segel an einer Hauswand per Öse und Karabinerhaken zu befestigen, stellt eine sehr sicher Methode dar. Allerdings sollte die Wand robust und stabil sein, um auch bei stürmischen Wetter und im Winter das Sonnensegel verlässlich halten zu können. Besonders als Terrassenüberdachung oder für den Balkon wird diese Art der Befestigung bevorzugt.
  • sonnensegel über der terrasseDachhalterung: Das Segel direkt am Hausdach zu befestigen, ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie beispielsweise die ganze Terrasse oder einen großen Balkon mit dem Segel abdecken möchten. Da das Hausdach sehr stabil ist, kann hier viel Zugkraft herrschen, sodass die Befestigung von großflächigen Segel möglich wird.
  • sonnensegel-freistehendfreistehend: Um ein Sonnensegel mitten im Garten aufzustellen – beispielsweise über dem Sandkasten des Nachwuchses – benötigen Sie Stangen und Garn. Möchten Sie ein rechteckiges Sonnensegel spannen, sollten Sie Helfer haben, die die vier Streben samt Segel halten, während Sie diese mit Schnüren und Heringen abstecken. Da die Konstruktion keine richtig starre Komponente beinhaltet, ist die Gefahr groß, dass das rechteckige Sonnensegel bei viel Wind oder Gewitter umkippt.

Daher empfehlen wir, den Wetterbericht im Auge zu behalten und abhängig davon
das Segel auf- oder abzubauen.

montage eines sonnensegelsHäufig wird nicht nur eine einzige dieser Formen angewandt, sondern mit anderen kombiniert. Entscheidend ist, welche Ausgangssituation vorliegt und welche Gegebenheiten sich anbieten, um eine Schraube oder einen Haken zu montieren.

Ob Sie dabei mit Abspannschrauben oder Karabinerhaken arbeiten, bleibt Ihnen überlassen. Abspannschrauben haben den Vorteil, dass Sie das Segel nachträglich noch ein wenig straffer spannen können. Karabiner sind dafür leichter zu handhaben.

3. Reinigung

sonnenschutzsegelSonnensegel-Tests zeigen: Leichten Schmutz, wie beispielsweise Sand, Staub oder Laub, können Sie problemlos mit einer Bürste oder einem Mikrofasertuch entfernen.

Um tieferen Verunreinigungen Herr zu werden, sollten Sie mit warmen Wasser und einer Seifenlauge über den Stoff des Sonnensegels wischen.

Wir raten Ihnen davon ab, den imprägnierten Stoff des Sonnensegels in die Waschmaschine zu geben. So wird die vorhandene Imprägnierung des Stoffs geschwächt und die Nähte können leichter aufscheuern. Auch das Schleudern tut dem wasserdichten Sonnensegel nicht gut – dieses sollten Sie besser an der Luft ausgebreitet trocknen lassen.

4. Dunkle Sonnensegel schützen besser vor UV-Strahlen

Sonnensegel für den Job

„Kanalbauer, die ober­irdisch arbeiten, Stein­brecher, Dach- und Fassadenbauer haben ein besonders hohes Risiko, an hellem Haut­krebs zu erkranken. Das ergab eine Studie der Deutschen Gesetzlichen Unfall­versicherung, bei der 600 Probanden Mess­geräte für UV-Strahlung trugen. Diese Berufs­gruppen brauchten Schutz wie Sonnensegel, bedeckende Kleidung und Sonnen­creme.“
Stiftung Warentest (08/2016)

Beachten Sie: Wie Sonnenschutzsegel-Tests zeigen, spenden diese zwar Schatten, doch einen voll umfänglichen UV-Strahlen-Schutz bietet auch das beste Sonnensegel nicht! Insbesondere wenn Ihr persönlicher Sonnensegel-Vergleichssieger einen hellen Farbton – wie beispielsweise Weiß, Beige oder Gelb – aufweist, bleibt der Strahlenschutz aus.

Daher sollten Sie auch unter einem wasserdichten XXL-Sonnensegel an Sommertagen nicht auf Sonnencreme verzichten. Denn die einfallenden  UVB-Strahlen sind für die Haut nicht sonderlich gut. Der Körper reagiert auf sie mit einem Schutzmechanismus, der unsere Haut gebräunt aussehen lässt. Gesund ist Sonnenbaden also nicht.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (31 Bewertungen, Durchschnitt: 4,80 von 5)
Loading...