Ahorn

Die Gattung der Ahorne ist äußerst vielfältig und umfasst bis zu 200 Arten. Sie ist der Familie der Rosskastaniengewächse zuzuordnen. Die beiden großen einheimischen Arten, der Spitzahorn (A. platanoides) und der Bergahorn (A. pseudo-platanus) sind wertvolle, große Hausbäume. Der ebenfalls bei uns heimische, kleinere Feldahorn (A. campestre) eignet sich sehr gut als robuste Heckenpflanze. Eine hübsche Variante des Spitzahorns ist der Kugelahorn (A. plat. »Globosum«). Weitere wertvolle Gartenarten sind der Feuerahorn (A. ginnala) und der Rotahorn (A. rubrum), die eine herrliche Herbstfärbung zeigen; der raschwachsende Eschenahorn (A. negundo) und der malerische Silberahorn (A. saccharinum). Für kleine Gärten eignen sich besonders der Japanische Ahorn (A. japonicum) und der Fächerahorn (A. palmatum). Durch seine geringe Größe eignet sich der japanische Ahorn auch für die Terrasse. Seine im Sommer grazilen, frisch-grünen, 5 – 7fach gelappten Blätter verfärben sich im Herbst feurig-rot und werden zu einem wahren Schmuckstück für Ihre Terrasse. Besonders geeignet für die Kultur in Kübelgefäßen ist die grazile Sorte Acer palmatum ‘Dissectum’. Dieser Schlitzahorn kann eine Höhe von 2 Metern erreichen. Früher glaubte man, dass der Ahorn Haus und Hof vor Hexen und Fledermäusen schützen soll. Aus diesem Grund wurden Ahornzweige und -blätter an Türen und Fenstern befestigt. Das Holz des Ahorns, besonders des Berg-Ahorns, ist ein beliebtes, hochwertiges Material für Möbel und Musikinstrumente. Aus dem Baumsaft des Zucker-Ahorns, welcher sich vorwiegend in Nordamerika findet, wird der berühmte Ahornsirup gewonnen.

Name Lat: Acer

Heimat: Europa, Asien, Nordamerika und nördliche Teile Afrikas

Blütezeit: April

Pflanztipp: Der Fächerahorn leidet rasch unter zu starker Bodenerwärmung, gerade in Stein- und Felsengärten. Deshalb ist eine Bodenabdeckung wichtig.

Standorttipp: Der Japanische Ahorn und der Rotahorn vertragen keine kalkhaltigen Böden. Die rotlaubigen Formen des Fächerahorns sind frostempfindlich und brauchen einen nicht vollsonnigen, geschützten Platz. Staunässe vertragen sie nicht. Pflegetipp: Der Feldahorn verträgt – als Hecke gepflanzt – auch einen scharfen Rückschnitt (im August).

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