Alpenveilchen

Alpenveilchen

Eine kühle Schönheit ist das Alpenveilchen. Sein Name ist etwas irreführend, denn die Wildform unserer heutigen Topfpflanze ist nicht in den Alpen, sondern in Kleinasien beheimatet. Dort wächst die Pflanze in kühler, schattiger Umgebung. Demzufolge fühlt sich das Alpenveilchen nur in mäßig geheizten Räumen wohl, und nur so hält seine Blütenpracht über Wochen. Es gibt rund 14 Sorten mit völlig unterschiedlichen Farben und Blütenformen.

Name Lat: Cyclamen persicum

Heimat: Kleinasien

Blütezeit: Mai – Februar

Standorttipp:

Kühle Wohnräume von bis zu 12-15°C. Geeignet sind das Schlaf- oder Gästezimmer, aber auch das helle Treppenhaus ist ein idealer Standort für das Alpenveilchen. Ein lufttrockener Raum mit über 20°C bedeutet dagegen den sicheren Tod der Pflanze. Raumtemperatur und das richtige Gießen sind entscheidend für den Erfolg mit Alpenveilchen.

Pflegetipp:

Alpenveilchen müssen mit Fingerspitzengefühl gegossen werden, und zwar stets von unten in den Übertopf. Bewährt hat sich auch das Bewässern über einen Saugdocht, der von unten durch die Wasserabzugsöffnung in die Erde der Pflanze gesteckt wird, wobei sein Ende in das Wasser des Übertopfs taucht. Niemals sollten Sie das Alpenveilchen von oben direkt in die Knolle begießen, weil das Wasser in diesem Fall zwischen den fleischigen Stielen Fäulnis von Blüten und Blätter auslöst. Wichtig ist allerdings, daß die Pflanze selbst nicht im Wasser steht. Deshalb wird der Übertopf bis zur Hälfte mit Kieselsteinen angefüllt. Zur Pflege gehört das Entfernen abgestorbener Blüten und welker Blätter. Aber weder Blatt- noch Blütenstiele dürfen abgeschnitten werden, sie werden lediglich mit einer kurzen drehenden Bewegung ausgezupft. Von Oktober bis April sollte das Alpenveilchen regelmäßig gedüngt werden. In der sommerlichen Ruhepause von Mai bis September wird nicht mehr gedüngt, aber mäßig weitergegossen, so daß der Erdballen nie austrocknet. Ein Standortwechsel in den Garten unter den lichten Schatten eines Baumes wäre ideal. Wenn im September das Alpenveilchen einen neuen Austrieb zeigt, wird die Knolle flach in humose Erde umgetopft, so daß noch 1/3 sichtbar bleibt. Im Spätherbst, wenn die Blätter voll entfaltet sind und der Blütenansatz sich bildet, sollten Sie einen phosphorbetonten Dünger verwenden.

Vermehrung:

Sie ist schwierig und sollte dem Fachmann überlassen werden.

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