Bartfaden

Viele verschiedene Pflanzen

Der Penstemon aus der Familie der Wegerichgewächse, auch Bartfaden genannt, gehört zwar zu den weniger bekannten Gewächsen, ist jedoch eine dankbare Gartenblume. Mit seinen auffälligen Blütenrispen ist er eine herrliche Schnittblume für Sträuße ebenso wie ein schöner Partner zu anderen Blütenstauden. Ihre Glockenblüten erfreuen sie in allen Regenbogenfarben: von Weiß über Scharlachrot bis hin zum Lila mit hellem Schlund. Ihre Blätter sind länglich, eiförmig, saftig-grün und glänzend. Für Balkon- und Terrassengefäße kommen nur niedrigbleibende Sorten wie ‘Penstemon pinifolius’ mit korallenroten Blütentrauben, 20 cm hoch, oder die Sorten ‘Alba’, (weiß), oder ‘Evelyn’, (zartrosa), die eine Höhe von 40 cm erreichen, in Betracht. 
Ursprünglich in Nordamerika beheimatet finden sich heute gerade in Europa zahlreiche Züchtungen – eine Vielfalt von bis zu 550 verschiedenen Arten.  Neben ihrer Verwendung als Zierpflanze wurde der Bartfaden in Nordamerika von den Indianern als Heilpflanze bei Zahnschmerzen verwendet.

Name Lat:

Penstemon-Hybriden

Heimat:

Nordamerika, USA und Mexiko, Züchtungen jedoch auch in Europa

Blütezeit:

MaiOktober

Standorttipp:

Nur an einem sonnigen, warmen Platz zeigt der Bartfaden seine ganze Farbenpracht. Die Pflanze darf nicht zu feucht gehalten werden, sie möchte in einer nährstoffreichen, humosen Erde wachsen.

Pflegetipp:

Gießen Sie die Pflanze nur mäßig und düngen Sie sie wöchentlich. Verblühte Triebe und Samenkapseln am Blütenstil sollten zurückgeschnitten werden, dann wird Ihr Bartfaden lange blühen.

Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat in Saatschalen ab Februar/März, die pikierten Pflanzen werden Mitte Mai ausgepflanzt. Achten Sie darauf, hochwachsende Sorten eventuell mit Stäbchen zu stützen. Auch die Vermehrung über Stecklinge ist möglich; sie müssen im Spätsommer von reichblühenden Pflanzen geschnitten werden.

Pflanzendoktor:

Bartfadengewächse sind leicht anfällig für Stängelgrundfäule.

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