Bergpalme

Viele verschiedene Pflanzen

Wie die meisten Palmen, ist auch die Bergpalme sehr genügsam und widerstandsfähig. Sie zählt zu den wenigen Palmen, die selbst im Zimmer blühen. Aus den Blattachseln wachsen rötlichgelbe Blütenstengel. Jungpflanzen werden häufig zu mehreren Exemplaren gepflanzt. Der elegante Pflanzenwuchs kann sich nur bei der Einzelpflanze entwickeln, wenn ihr dünner Stamm mit den zierlich leicht überhängenden Wedeln genügend Spielraum hat.

Name Lat:

Chamaedore elegans

Heimat:

Süd-, Mittelamerika

Blütezeit:

ganzjährig

Standorttipp:

Hell bis halbschattig, direkte Sonneneinstrahlung ist unbedingt zu vermeiden, denn in ihrer Heimat wächst die Bergpalme als Unterholzpflanze. Ideal ist ein Ost- oder Westfenster. Im Sommer verträgt sie normale Raumtemperaturen, im Winter von Oktober bis Februar sollte sie nicht wärmer als 15°C stehen.

Pflegetipp:

Im Sommer braucht die Pflanze reichlich Wasser, das gefiltert sein sollte. Ein wöchentliches Tauchbad in gefiltertem Wasser, damit sich der Erdballen richtig vollsaugen kann, ist empfehlenswert. Damit die Pflanze uneingeschränkt atmen und assimilieren kann, sollte sie vom Frühjahr bis in den Herbst hinein etwa alle 4 Wochen übersprüht werden. Im Winter werden die Blätter durch feuchtes Abwischen entstaubt. Gedüngt wird von Mitte März bis September wöchentlich. In den Wintermonaten sollten Sie der Pflanze eine Ruhepause bei 15°C gönnen. Während dieser Zeit wird sie nicht gedüngt und nur sparsam gegossen.

Vermehrung:

Die hartschaligen Samen werden zunächst in warmem Wasser vorgeweicht und anschließend zum Keimen in ein Sand-Torf-Gemisch gelegt. Achten Sie dabei auf eine Raumtemperatur von 25°C. Das Aussaatgefäß ist mit einer Plastikfolie zu umhüllen. In der feucht-warmen Umgebung keimen die Samen schneller. Auch Schößlinge am Fuße der Palme können abgetrennt und wie Stecklinge behandelt werden.

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