Blattläuse

Blattläuse

Es gibt in Mitteleuropa etwa 850 verschiedene Blattlausarten. Die Blattlaus ernährt sich von Pflanzensäften und fast jede Pflanze kann von ihr befallen werden. Pflanzensaft ist reich an Kohlenhydraten, die Blattlaus verwertet aber lediglich die enthaltenen Aminosäuren und scheidet den Zucker als Honigtau wieder aus. Er dient Bienen, Wespen und Ameisen als Nahrung, deshalb werden einige Baumlausarten von Imkern nicht als Schädlinge betrachtet. Allerdings kann der energiereiche Honigtau auch zu Pilzbefall führen. Blattläuse schwächen die Pflanze nicht nur, sondern übertragen zusätzlich Viren, die zum Tod der Pflanze führen können.

1. Fortpflanzung von Blattläusen

Blattläuse pflanzen sich sowohl durch geschlechtliche Zeugung und Eiablage als auch durch Jungfernzeugung und Lebendgeburt fort. Jungfernzeugung bedeutet, dass sie während der Sommermonate in der Lage sind, aus unbefruchteten Eizellen Nachwuchs zu gebären. Einige Generationen werden mit Flügeln geboren, die sich im Gegensatz dazu durch Befruchtung und Eiablage fortpflanzen.

Die fliegenden Blattläuse ermöglichen die Kreuzung verschiedener Populationen und eine rasche Ausbreitung auch über größere Entfernungen. Besonders raffiniert ist die Fähigkeit, spontan geflügelten Nachwuchs zu bilden, wenn eine Blattlauspopulation von natürlichen Feinden bedroht wird.

2. Blattläuse bekämpfen

Blattläuse treten in Massen auf.

Blattläuse treten in Massen auf.

Da sich Blattläuse rasend schnell fortpflanzen, sollte man seine Pflanzen regelmäßig auf Befall prüfen und sofort reagieren, wenn man Läuse findet. Noch besser bei der Blattlausbekämpfung sind vorbeugende Maßnahmen, damit sie sich gar nicht erst ansiedeln.

Die besten Mittel bei Befall und zur Vorbeugung sind natürliche Fressfeinde, wie der Marienkäfer und dessen Larven, verschiedene Fliegenlarven, Laufkäfer, Weichkäfer, Spinnen und Vögel. Marienkäferlarven werden sogar speziell zu diesem Zweck gezüchtet und können im Handel erworben werden.

Als Hausmittel haben sich außerdem seifige Lösungen und Brennnesselsud bewährt, den man ganz leicht selbst ansetzen und sowohl vorbeugend als auch bekämpfend einsetzen kann.

Steckbrief: Blattläuse

Beschreibung: Blattläuse sind wenige Millimeter große Pflanzenläuse, die mit ihrem Stechrüssel Pflanzen jeder Art anzapfen; es gibt von jeder Sorte sowohl geflügelte als auch nichtgeflügelte Exemplare

Nahrungsquelle: Pflanzensäfte, können fast jede Pflanze befallen

Symptome: Blattrollen, Verfärbungen, Verkrüppelungen, scheiden Honigtau aus, der Rußtaupilze  und Ameisen anlockt, übertragen Viruskrankheiten

Vorbeugung: Ansiedelung von Fressfeinden, wie Marienkäfer und ihren Larven, Schwebfliegenlarven, Florfliegen und ihre Larven, Schlupfwespenlarven, Blattlausfliegen, Raupenfliegen, Raubwanzen, Laufkäfer, Weichkäfer, Glühwürmchen-Larven, Ohrwürmer, Spinnen und Vögel. Überdüngung vermeiden, Pflanzen regelmäßig wässern, windoffene Lagen bevorzugen

Bekämpfung: Mehrfaches Abspritzen mit hartem Wasserstrahl, Entfernen befallener Triebe, Behandlung mit Brennesseljauche, Eichenblatt- oder Eichenrindenjauche; bei akutem Befall mit konventionellen Pflanzenschutzmitteln (Pyrethrum-Präparate)

3. Mittel gegen Blattläuse online kaufen

 
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  • Die Kontaktwirkung bewirkt ein sofortiges Absterben der Schädlinge bei Berührung mit dem Wirkstoff (Knock down Effekt)
  • Die vollsystemische Wirkung ermöglicht eine Verbreitung des Wirkstoffes über den Saftstrom in der ganzen Pflanze. Insekten werden auch dann bekämpft, wenn sie beim Besprühen nicht getroffen werden
  • Dauerwirkung bis zu 2 Wochen - Nicht bienengefährlich. Keine Anwendung bei hoher Regenwahrscheinlichkeit, bei praller Sonne oder Temperaturen über 25°C

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