Eierbaum

Die Früchte des Eierbaums sehen in Form und Größe wie aus dem Hühner- ei gepellt aus. Und das Schöne daran ist, sie sind eßbar. Der eigentliche Wert der ausgefallenen Pflanze ist das Farbzusammenspiel der violetten Blüten mit den noch unreifen, weißen Eiern, aus denen sich später goldgelbe, mandarinenähnliche Früchte entwickeln. Gleichzeitiges Blühen und Fruchten ist die Eigenart vieler Nachtschattengewächse, zu denen der Eierbaum ebenso zählt wie die Kartoffel, Tomate und Aubergine. Seine reifen Eierfrüchte können Sie braten, dünsten oder fritieren. Im Handel ist die auffällige Saisonpflanze von August bis November erhältlich. Auch Großversand-Gärtnereien bieten sie an.

Name Lat: Solanum melongena

Heimat: Südamerika

Blütezeit: August – November

Standorttipp: Hell und sonnig bei Raumtemperaturen zwischen 20-25°C.

Pflegetipp:

Zu der Wachstumsphase muß die Pflanze wöchentlich mit einem handelsüblichen Flüssigdünger ernährt werden. Es dauert 18 bis 24 Wochen bis sich die ersten bizarren violettblauen Blüten zeigen. Gegossen wird mittelmäßig. Schütteln Sie die Pflanze öfter einmal, damit es zur Bestäubung kommt.

Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt aus Samen. Dieser wird bei 22-25°C in sandige Erde ausgesät. Gute Keimbedingungen bieten die warme Fensterbank oder das Kleingewächshaus mit regulierbarer Temperatur.

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Bildnachweise: © Nabiru - stock.adobe.com (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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