Erika

Erikapflanzen, auch als Heide bekannt, sind besonders im Herbst durch ihre Farbenpracht eine sehr beliebte, dekorative Pflanze für Balkon- und Terrassenkästen. Sie sind kleine, reichlich verzweigte, immergrüne Zwergsträucher, die man aber eher wie Stauden behandelt. Viele von ihnen stammen aus Moorgebieten, so z.B. die Mittsommer- oder Cornwall-Heide (E. vagans) und die Glockenheide (E. tetralix).
Besonders beliebt ist die Topferica mit ihren kräftig-roten, rosa oder weiß leuchtenden Blütenglöckchen und den nadelförmigen Blättern. Sie übersteht als einzige kurzlebige Herbstpflanze auch noch die ersten kräftigen Fröste.
Etwas unbekannter ist der Einsatz von Erika als Heilkraut: Ein Tee aus getrockneten Erikablüten und -blättern kann bei Harnwegserkrankungen, Rheuma und Gicht sanfte und natürliche Linderung der Symptome herbeiführen.

Name Lat: Erica

Heimat: Europa

Blütezeit: September – Dezember

Pflanzzeit: September

Pflanztipp:

Die Erica benötigt sauren, feuchten Boden, um gut gedeihen zu können. Staunässe kann sie allerdings nicht gut vertragen.

Standorttipp:

Bei der kurzlebigen Topfheide spielt es keine Rolle, ob die Pflanze sonnig oder schattig steht. Auch die Bodenverhältnisse haben keinen Einfluss auf die Blütendauer. Der Hobbygärtner kann die Pflanze sogar in die noch vorhandene Erde der Sommerblumen setzen. Ein windgeschützter Standort ist vorzuziehen, da sonst die schönen Glockenblumen zu schnell abgeweht werden.

Pflegetipp:

Düngen ist bei einjährigen Pflanzen nicht erforderlich, nur das Gießen wird oft vergessen, obwohl die Pflanze zu den besonders durstigen zählt. So muss sie bis in den Winter hinein mit Wasser versorgt werden. Bei mehrjährigen Pflanzen reicht das Düngen mit einem organischen Dünger im Frühjahr.

Vermehrung:

Diese entfällt bei der am weitesten verbreiteten – der einjährigen – Blütenpflanze. Bei mehrjährigen Erikapflanzen erfolgt die Vermehrung durch Stecklinge.

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