Feigenkaktus

Mehr als 400 Opuntienarten umfaßt die Palette, die von nur wenigen Zentimeter großen Zwergen bis zu mehreren Meter hohen Giganten reicht. Neben den stechenden Dornen haben Opuntien noch Glochiden. Das sind winzige, stechende Borsten mit Widerhaken, die bei geringster Berührung in der Haut steckenbleiben. Daher sollten diese Pflanzen nur mit Lederhandschuhen angefaßt werden. Ein weiteres Merkmal der Opuntien sind ihre zylindrischen, fleischigen Blätter. Einige Arten schmücken sich von Frühjahr bis Sommer mit großen Blüten in Rot oder Rosa. Die sich bildenden Früchte sind wohlschmeckend.

Name Lat: Opuntia

Heimat: Mexiko

Blütezeit: Juli – August

Standorttipp:

Südfenster, volle Sonne, ganzjährig sehr hell und luftig. Bei zu wenig Licht blüht die Pflanze nicht. Von Mai bis Oktober ist ein Plätzchen auf dem Balkon oder im Garten wünschenswert. Im Winter soll die Pflanze hell, bei etwa 4-10°C stehen.

Pflegetipp:

Während der Vegetationszeit von Mai bis August mäßig gießen und wöchentlich mit einem Kakteendünger ernähren. Im kühlen Winterquartier kann die Opuntie fast trocken stehen.

Vermehrung:

Abgebrochene Ohren bewurzeln sich problemlos in Kakteen-Erde, allerdings müssen deren Schnittstellen zuvor 2 Wochen trocknen

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