Felsenmispel

Viele verschiedene Pflanzen

Unter den Cotoneaster-Arten (im Volksmund unter Felsenmispel bekannt oder auch Felsenbirne genannt) gibt es zahlreiche sehr robuste, immergrüne Bodendecker (z.B. C. dammeri radicans). Die größeren Sträucher fallen durch ihre leuchtenden Beeren auf (z.B. C. bullatus, x watereri). Die Felsenmispel ist ein bemerkenswertes Gehölz, weil sie das ganze Jahr über eine Zierde ist. Im Frühjahr schmückt sich die Pflanze über und über mit weißen Blüten, während des Sommers erscheinen dann dunkelrote Früchte, die der Johannisbeere gleichen. Die Früchte können auch als Kompott oder Marmelade Verwendung finden. Sie haben einen angenehmen, mehlig-süßen Geschmack. Malerisch ist auch die Färbung der ovalen, grünen Blätter, die der Herbst in ein leuchtendes Orange-Rot taucht. Die Felsenmispel dient als wichtige Nektar- und Futterpflanze für verschiedene, gefährdete Raupen- und Schmetterlingsarten.

Name Lat: Cotoneaster

Heimat: Nordamerika

Blütezeit: Mai bis Juni

Pflanzzeit:
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge oder Aussaat im März oder April.

Standorttipp:
Sonnig und trocken sind die bevorzugten Standorteigenschaften der Felsenmispel. Sie wächst besonders gut in Gebirgsgegenden an Hängen, auf halbtrockenen Wiesen und in Eichen- und Kiefernwäldern. Die Felsenmispel gedeiht auch auf kargen, kalkhaltigen Böden.

Pflegetipp:
Die Pflanze ist pflegeleicht und kann im Freien in großflächigen Gefäßen überwintern. Dem Pflanzenwuchs muss im Frühjahr mit der Schere Einhalt geboten werden, sonst entwächst die Felsenmispel dem Kübelgefäß schnell. Gießen Sie die Pflanze nur mäßig und düngen Sie sie während der Wachstumsperiode zweimal.

Vermehrung:
Stecklinge oder Samen.

Pflanzendoktor:
Einige großlaubige Arten werden leicht von Feuerbrand heimgesucht, einer bisher noch nicht zu bekämpfenden Krankheit, erkennbar am Eintrocknen der Spitzen von oben her und schwarzbrauner Verfärbung der Rinde (daher der Name Feuerbrand). Feuerbrand ist meldepflichtig beim zuständigen Pflanzenschutzamt.

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