Fettkraut

Das Fettkraut gehört zu den fleischfressenden Pflanzen. Die kleine, unscheinbare Pflanze wächst in der Natur auf morastigen Wiesen und Tümpelufern, also auf einem nährstoffarmen Grund, der kaum Stickstoff bietet. Die Pflanze gleicht ihren Nährstoffbedarf durch das Fangen von Insekten aus. Im Sommer schmückt sich die Pflanze mit kleinen, veilchenähnlichen Blüten, die einzeln auf blattlosem Schaft stehen.

Name Lat: Pinguicula

Heimat: Mittelamerika

Blütezeit: August – September

Standorttipp:
Hell und sonnig, bei reichlich frischer Luft, jedoch ohne Zugluft. Wünschenswert sind im Sommer Temperaturen um 20°C und im Winter von etwa 10°C.

Pflegetipp:
Während der Sommermonate wird das Fettkraut regelmäßig und ausgiebig mit Regen- bzw. weichem Wasser gegossen. Um das Austrocknen der oberen Erdschicht zu verhindern, ist eine Moosdecke empfehlenswert. Die Pflanze selbst muß frei bleiben.

Vermehrung:
Erfahrene Hobbygärtner können das Fettkraut im Frühjahr mit Blattstecklingen, die in Erdsubstrat gesteckt werden, vermehren. Möglich ist auch die Vermehrung durch Samen, die nicht bedeckt werden dürfen, da sie im Licht keimen.

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