Feuerwanzen bekämpfen: So werden Sie die Wanzen sinnvoll los

Welche Umgebungsbedingungen bevorzugen Feuerwanzen?

Feuerwanzen bevorzugen Wärme und konnten sich aufgrund des milden Klimas in den vergangenen Jahren stark vermehren.

Sind Feuerwanzen schädlich?

Feuerwanzen stellen keine Gefahr für Mensch und Pflanzen dar und gelten damit eher als lästig als schädlich.

Wie kann man Feuerwanzen bekämpfen?

Die simpelste Methode ist das Absammeln und Umsiedeln der Feuerwanzen, doch es geht auch anders.

Diese Plagegeister hat jeder mit Sicherheit schon im eigenen Garten entdeckt. Feuerwanzen treten in Scharen auf, sobald sich ab dem Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen zeigen. An ihrem roten Panzer mit den auffälligen schwarzen Mustern sind sie gut zu erkennen und von anderen Insekten zu unterscheiden. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, wo Feuerwanzen auftreten und wie Sie sie bekämpfen.

1. Feuerwanzen: Eigenheiten und Vorkommen

Bei der Gemeinen Feuerwanze handelt es sich um ein Rudeltier mit mehreren hundert Tierchen, dass gerade im Sommer gerne den heimischen Garten bevölkert. Mit ihrem roten Panzern, die mit auffälligen geometrischen Formen verziert sind, sind die etwa 1 cm langen Insekten leicht zu erkennen.

Von den weltweit etwa 400 und im europäischen Raum fünf bekannten Arten kommt die Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) wesentlich häufiger vor als ihr bräunlicher, unauffälliger Verwandter (Pyrrhocoris marginatus). Feuerwanzen sollten jedoch nicht mit den sogenannten Feuerkäfern verwechselt werden. Diese haben im Gegensatz zu den Feuerwanzen einen rein roten Körper und sind meist in Wäldern bzw. am Waldrand anzutreffen.

Aufgrund des milden Klimas konnten sich Feuerwanzen in den vergangenen Jahren ungestört vermehren. Nach ihrem Winterschlaf werden sie aktiv, sobald die Sonne an den ersten wärmeren Frühlingtagen scheint. Sie ernähren sich von Aas und Insekteneiern, fressen aber auch gerne Blätter und saugen den Pflanzensaft etwa aus Stockrosen. Häufig sind die Tierchen an Hauswänden zu finden, sonnen sich auf Steinen, Baumstämmen und überall dort, wo es trocken und warm ist.

Derzeit sind innerhalb der Familie der Wanzen 340 Arten in 33 Gattungen bekannt.

Schnelle Vermehrung

Feuerwanzen sind sehr paarungsaktiv. Die Weibchen legen dabei bis zu 100 Eier ab.

Die Wärme bereitet sie auf die bevorstehende Paarungszeit vor, die etwa im April und Mai stattfindet. Feuerwanzen haben eine hohe sexuelle Aktivität; der Geschlechtsakt dauert etwa 30 Stunden. Währenddessen legt das Weibchen bis zu 60 Eier an geschützten Stellen unter Rinden, Steinen und Laub. Ab Mai schlüpfen die Nachkommen, die sich über insgesamt sechs Stadien zu erwachsenen Tieren entwickeln.

2. Wie schädlich sind Feuerwanzen?

Auch wenn sie durch ihre feuerrote Färbung gefährlich aussehen, von Feuerwanzen geht keine Gefahr für den Menschen aus, da sie weder giftig sind noch Krankheiten übertragen. Auch für die Gesundheit der Pflanzen stellen Feuerwanzen keine Gefahr dar.

Obwohl die Tiere im Vergleich zu Blattläusen, Schnecken und Co. nicht besonders schädlich sind, ist der Befall und Kahlfraß der von ihnen bevorzugten Nahrungsquellen wie Stockrosen besonders lästig und ärgerlich. Trotzdem werden Feuerwanzen eher als „Lästlinge“ anstatt „Schädlinge“ bezeichnet.

3. Feuerwanzen bekämpfen: Mittel gegen die Lästlinge

blaumeise frisst Insekt im Garten

Die Feuerwanze hat keine natürlichen Fressfeinde, da z.B. Vögel die Wanzen aufgrund eines ausgesonderten stinkenden Sekrets meiden.

Die Feuerwanze ist von keinerlei natürlichen Fressfeinden bedroht. Wenn sie sich bedroht fühlen, stoßen sie ein übelriechendes Sekret aus, das ähnlich große Angreifer sogar lähmen kann. Für größere Gegner wie Vögel sind die Wanzen dadurch ungenießbar. Die auffällige Färbung signalisiert tierischen Jägern: „Vorsicht, giftig!“

Wird die Feuerwanze zerquetscht, ist der Gestank besonders intensiv und warnt zudem Artgenossen in der Nähe. Daher ist es auch für den Menschen keine gute Idee, die Tiere mit bloßen Händen zu berühren. Von allein werden die Feuerwanzen also nicht verschwinden. Wenn Sie sie dennoch aus dem Garten verbannen möchten, stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl.

Vorbeugend können Sie darauf achten, Pflanzenabfälle und altes Laub möglichst schnell zu entsorgen, da sich Feuerwanzen hier gerne tummeln. Auch den Komposthaufen sollten Sie gut abdecken, um einen Befall zu vermeiden.

3.1. Durch Umsiedlung Feuerwanzen beseitigen

Die simpelste Methode ist sicherlich, die Tiere mit einem Hilfsmittel wie etwa einem Besen oder einer Schaufel in einen Eimer zu befördern und an einem anderen trockenen und warmen Ort jenseits des eigenen Heims wieder auszusetzen. Bei dieser Methode kann es jedoch passieren, dass die Tiere von der anderen Gartenseite wieder einwandern.

3.2. Ohne Nahrung keine Wanzen

Wollen Sie Feuerwanzen loswerden, können Sie den Tierchen auch die Nahrungsversorgung erschweren, indem Sie die befallenen Blüten aus dem Garten entsorgen – am besten über den Biomüll und nicht über den Kompost – sowie auf die Lieblingsnahrung der Wanzen (z.B. Akazien, Rosskastanien und Stockrosen) im Garten zu verzichten.

3.3. Feuerwanzen durch Nässe loswerden – ein simples Hausmittel

Wenn Sie nicht gleich liebgewonnen Pflanzen umsetzen oder komplett entfernen möchten, können Sie es den Feuerwanzen auch auf andere Art und Weise ungemütlich machen: Da die Tiere trockene Umgebungen lieben, können Sie befallene oder gefährdete Bereiche schön feucht bzw. nass halten. Die Wanzen werden sich umgehend einen neuen, trockenen Ort suchen. Vorbeugend können Sie auch Bäume, Hauswände und Mauern regelmäßig mit Wasser abspritzen.

3.4. Verzichten Sie zum Feuerwanzen loswerden auf Chemie!

insektenvernichtung

Auf eine aggressive Schädlingsbekämpfung etwa mit Chemikalien sollten Sie verzichten.

Auf eine aggressive Schädlingsbekämpfung wie den Einsatz chemischer Mittel oder Insektenvernichtungsmittel sollten Sie aber in jedem Fall verzichten. Damit schädigen Sie nicht nur die Wanzen, sondern auch sämtliche nützlichen Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Auch um Haustiere und Kinder zu schützen sollten Sie keinesfalls auf chemische Mittel bei der Bekämpfung der Feuerwanzen zurückgreifen.

Was jedoch hilft ist ein selbstgemachtes Hausmittel gegen Feuerwanzen. Eine äußerst wirksame, aber für andere Tiere ungefährliche Alternative zum Feuerwanzen bekämpfen ist nämlich ein Gemisch, dass Sie selbst aus Wasser und einem Schuss Spülmittel (biologisch abbaubar) herstellen können. Innerhalb kurzer Zeit töten Sie die Tiere mit dieser Methode ab. Praktischerweise ist das Gemisch auch sehr effektiv gegen lästige Blattläuse.

4. Feuerwanzen durch Kompostierer mit Deckel vorbeugen

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