Fingerkraut

Viele verschiedene Pflanzen

Das Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse und umfasst etwa 300 bis 500 Arten. Das meist mehrjährige Gewächs tritt als krautige Pflanze und selten als Strauch auf. An den aufrechten oder kriechenden Stängeln befinden sich die zusammengesetzten Laubblätter und die einzeln oder in zymösen Blütenständen zusammen stehenden Blüten. Dank den fünf Blütenblättern trägt das Fingerkraut seinen Namen.
Die anspruchslose Pflanze bildet dichte Teppiche und wird gern zur Bepflanzung fest eingebauter, betonierter Balkonkästen verwendet. Besonders beliebt ist die Unterart Potentilla fruticosa aufgrund der zahlreichen gelben Blüten und der langen Blütezeit von Mai bis August.

Name Lat: Potentilla

Heimat: Himalaja

Blütezeit: je nach Art unterschiedlich

Standorttipp:
Bis auf die Unterart Potentilla alba, die den Halbschatten bevorzugt, lieben alle anderen Arten die Sonne, begnügen sich aber auch mit einem halbschattigen Standort. Das Fingerkraut braucht wenig Wasser und wächst auch auf relativ trockenen Böden. Wichtig ist eine gute Drainageschicht im Pflanzengefäß, denn Staunässe verkraftet das Fingerkraut nicht.

Pflegetipp:
Die robuste und winterharte Staude braucht praktisch keine Pflege. Gedüngt wird nur einmal während der Saison, gießen muss man nur bei extremer Trockenheit. Wichtig ist das Auslichten und Beschneiden der Pflanze, damit sie nicht zu üppig wächst und zu stark in die Höhe schießt. Dieser Rückschnitt erfolgt am besten nach der Blüte. Bei niedrigen Arten, die einen Platz im heimischen Steingarten gefunden haben, kann etwas Splitt in den Boden eingearbeitet werden.

Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt neben der Aussaat und Teilung auch über Stecklinge. Die vor dem Winter geschnittenen und im Freiland überwinterten Steckhölzer können im März als Stecklinge gepflanzt werden.

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