Flieder

Viele verschiedene Pflanzen

Der Flieder (Syringa vulgaris) gehört zur Pflanzengattung der Ölbaumgewächse und ist eine der ältesten und beliebtesten Gartenpflanzen. Er umfasst insgesamt ca. 25 verschiedene Arten. Der reichblühende Strauch ist gegen Kälte nicht empfindlich, denn schließlich wächst er in seiner Heimat im asiatischen Gebirge in Höhen von über 2000 Metern.

Die charakteristischen Merkmale des 60 cm hohen, sommergrünen, buschigen Strauches oder Halbstamms, der besonders für den Balkon und Terrassengärten geeignet ist, sind ovale, mittelgrüne Blätter und stark duftende, lila- bis rosafarbene Blüten. Besonders verbreitet ist der Flieder in Asien und Europa, zum Beipiel in Afghanistan, Indien, Japan, Kaschmir oder Nepal. Den Syringa vulgaris gibt es darüber hinaus in veredelten Sorten. Auch seine Verwandten, der Chinesische Flieder (S. chinensis), der Ungarische Flieder (S. josikaea) und der Bogen- und der Perlenflieder (S. reflexa, S. swegiflexa) sind wertvolle Einzel- und Heckengehölze. Kein Wunder, dass der anspruchslose Flieder auch gern in Balkonkästen oder Terrassengärten gesetzt wird. Nur wenige Sträucher verströmen einen angenehmeren Duft als diese Pflanze; daher ist Flieder auch sehr begehrt als Schmuck größerer Kübel. Er ist eine Pflanze für Romantiker, die das Aroma des Flieders lieben.

Name Lat: Syringa

Blütezeit: MaiJuli

Pflanztipp:
Veredelte Flieder setzt man recht tief: Die Veredelungsstelle kommt unter die Erde.

Standorttipp:
Der gemeine Flieder und seine Veredelungsformen und der Chinesische Flieder lieben kalkhaltige, durchlässige, fruchtbare Böden. Bogen-, Perlen- und der Ungarische Flieder gedeihen am besten an feuchten Standorten.

Pflegetipp:
Ein Rückschnitt trägt zur Verjüngung des Flieders bei. Man schneidet am besten nach der Blüte. Wichtig ist das Entfernen abgeblühter Blütenstände.

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