Gartenhaus kaufen: Wie Sie die richtige Wahl treffen

fenster im gartenhaus

Gartenhäuser können viele Zwecke erfüllen: Sie dienen der Aufbewahrung von Spiel- oder Gartengeräten, sind Winterquartiere für Gartenpflanzen oder fungieren sogar als Gästehaus. Wofür möchten Sie Ihr Gartenhaus nutzen?

Art der Nutzung entscheidet über Wandstärke

Wie Sie das Gartenhaus letztlich nutzen können, hängt von der Wandstärke des Häuschens ab. Die Faustregel lautet hier: Je dicker die Holzwände sind, desto besser ist das Haus isoliert. Dickeres Holz bedeutet jedoch zwangsläufig auch, dass der Preis steigt. Überlegen Sie sich also zuvor, welchen Zweck Ihr Häuschen erfüllen soll, bevor Sie sich im Baumarkt nach Gartenhäusern mit unterschiedlichen Wandstärken umsehen!

  • Häuser mit Wandstärken zwischen 14 und 21 Millimetern schützen kaum vor Hitze oder Kälte. Sie bieten sich insbesondere für die Aufbewahrung von Gartengeräten und anderen unempfindlichen Gegenständen an. Wenn Sie sich für ein Modell mit einem Vordach entscheiden, können Sie sich im Sommer zudem über ein schattiges Plätzchen freuen.
  • Die Modelle mit Wandstärken zwischen 28 und 38 Millimetern halten Hitze und Kälte bereits merklich besser fern. Dies gilt insbesondere für die robustesten Gartenhäuser aus dieser Kategorie – hier ist die Isolierung so gut, dass sie ein ideales Winterquartier für nicht winterharte Kübelpflanzen abgeben. In nicht allzu frischen Nächten zwischen Frühling und Herbst können Sie sogar in Ihrem Gartenhaus übernachten.
  • Fast ganzjährig können Sie Modelle mit Wandstärken zwischen 40 und 70 Millimeternnutzen. An kühlen Tagen punkten sie mit einem guten Schutz gegen die Kälte, bei Hitze schützen sie hingegen zuverlässig vor der prallen Sonne. Ein Gartenhaus mit der maximalen Wandstärke können Sie mit der entsprechenden Innenausstattung sogar als zweites Zuhause nutzen. Es kann als Sommerhaus im eigenen Garten, als Gästewohnung oder auch als Jugendzimmer für den Nachwuchs dienen. Blumenkästen, die vor den Fenstern angebracht werden, untermauern den wohnlichen Charakter des Gartenhauses nochmals.

Darüber hinaus können Sie sich für verschiedene Ausstattungsmerkmale entscheiden. Soll das Haus auch bewohnt werden, sind etwa eine robuste Eingangstür sowie Fenster mit Isolierverglasung vonnöten. Als praktisch erweist sich außerdem eine überdachte Terrasse direkt am Haus, so dass Sie auch Ihre Gartenpartys künftig immer im Trockenen feiern können.

So verlängern Sie die Lebensdauer des Gartenhauses

Für den Bau von Gartenhäusern verwendet man für gewöhnlich Kiefern- oder Fichtenholz. Eine robustere und witterungsbeständigere, aber auch deutlich kostspieligere Alternative stellt Lärchenholz dar. Wenn Sie sich für ein unbehandeltes Holzhaus entscheiden, wird das Wetter ohne weitere Behandlungen früher oder später an jedem Holz Spuren hinterlassen. Das können Sie umgehen, indem Sie ein Haus aus imprägniertem Holz kaufen oder aber nach dem Kauf selbst eine schützende Holzlasur aufbringen.

Bei den vorbehandelten Hölzern kommt vornehmlich die sogenannte Kesseldruckimprägnierung zum Einsatz, bei der zuerst ein Vakuum erzeugt und dem Holz die Feuchtigkeit entzogen wird. Im Anschluss werden unter hohem Druck Holzschutzsalze in das Material gepresst, wodurch das Holz wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Gegen die Kraft der Sonne kann jedoch selbst die Kesseldruckimprägnierung nichts ausrichten: Die UV-Strahlung lässt das Holz langsam ergrauen. Mit einem Holzschutzöl kann man das Holz aber immer wieder neu imprägnieren und es so besser vor UV-Strahlen schützen.

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