Glockenblume

Viele verschiedene Pflanzen

Die Gattung der Glockenblume zählt zur Familie der Glockenblumengewächse und umfasst bis zu 500 verschiedene Arten. Diese Pflanze hat große, zusammenstehende Blütenstände in der typischen Glockenform. Zumeist blüht die Glockenblume in Weiß oder Lila- und Blautönen. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 20 cm. In Deutschland sind ca. 30 verschiedene wilde Arten der Glockenblume bekannt, die vor allem auf Wiesen und am Wegesrand wachsen. Durch ihre niedrigen Ansprüche an Boden und Standort eignet sie sich besonders gut für Steingärten und halbschattige Plätze. Besonders gut geeignet für die Bepflanzung auf dem Balkon ist dabei die überhängende Hängepolsterglocke. Auch im Zimmer erfreuen sich die zarten Glockenblüten großer Beliebtheit. Angeboten werden die weiß- und blaublühenden Pflanzen von Mai bis September. Jungpflanzen sind buschig, kompakt und blütenreich. Später entwickelt die Pflanze lange Triebe und wird zum Ampelgewächs.

Name Lat: Campanula isophylla

Heimat: Südeuropa

Blütezeit: Mai – September

Standorttipp:
Diese Pflanze möchte luftig und hell stehen. Ein Platz auf dem Balkon oder im Garten bekommt ihr gut, sofern er im Halbschatten liegt. Ab September gehört sie wieder ins Haus. Nun müssen Sie für einen hellen Überwinterungsplatz bei 6-10°C sorgen.

Pflegetipp:
Während der Blütezeit regelmäßig gießen und alle zwei Wochen düngen. Im Herbst werden die Triebe zurückgeschnitten. Die Glockenblume gehört zu den wenigen Pflanzen, die kalkhaltiges Leitungswasser nicht nur vertragen, sondern auch brauchen, denn ihr Naturstandort ist das Kalkgebirge des Mittelmeers. Im Winter sollten Sie nur dafür sorgen, dass der Ballen nicht austrocknet, das Düngen wird ganz eingestellt. Vorsicht jedoch bei Staunässe und zu starker Sonneneinstrahlung: Es können sich leicht Pilze oder Milben bilden, die der Pflanze schaden.

Vermehrung:
Über Aussaat, Stecklinge und Teilung.

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