Hanfpalme

Viele verschiedene Pflanzen

Die Hanfpalme besitzt einen schmalen, verfilzten Stamm, der sich nach oben hin verjüngt. Die Pflanze, die in Hochgebirgswäldern in Höhen bis zu 2400 m wächst, ist frostresistent. Sie kann unter bestimmten Bedingungen in Weinanbaugebieten im Freien überwintern. Die Hanfpalme beansprucht viel Platz, sowohl in der Breite als auch in der Höhe, denn sie kann eine stattliche Größe von 2-3 m erreichen.

Name Lat: Trachycarpus

Heimat: Ostasien, Mitteleuropa

Blütezeit: Grünpflanze

Standorttipp:
Sehr hell. Die Jungpflanze muss vor praller Sonne geschützt werden, die ältere bedarf dieses Schutzes nicht mehr. Im Sommer verträgt sie 18-20°C, während der Wintermonate muss die Hanfpalme kühl stehen (0-7°). Sie braucht von März an einen geschützten Standort im Freien, im Winter gehört sie ins Haus und an einen kühlen, hellen Platz (um 8°C). In milden Klimazonen kann die Hanfpalme auch draußen im Garten oder am Balkon überwintern.

Pflegetipp:
Der Wasserbedarf der Palme ist temperaturabhängig. Während der warmen Sommermonate ist sie ausreichend zu gießen und alle 14 Tage zu düngen. Sobald es kühler wird, entfällt das Düngen. Auch das Gießen wird stark reduziert, denn weder Staunässe noch Trockenheit verkraftet die Hanfpalme. Diese Palme sollte nur alle 3 bis 5 Jahre umgepflanzt werden. Sie beansprucht besonders hohe Gefäße, die mit einer Drainageschicht ausgelegt sind. Zum Umtopfen wird eine humose Erdmischung in der Zusammensetzung von 2/3 Kompost oder Gartenerde, 1/3 Torf oder Rindenhumus oder eine sandige Einheitserde verwendet.

Vermehrung:
Die Vermehrung sollte vorzugsweise im Frühjahr stattfinden. Frische Samen keimen in gespannter Luft unter Glas oder Folie. Die Keimzeit kann allerdings 3 bis 6 Monate betragen.

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