Holzterrassen: Was bei der Holzwahl und beim Bau zu beachten ist

holzterrasse

Eine schöne Holzterrasse ist im Frühling und Sommer etwas Wunderbares. Sie können es sich mit Gästen gemütlich machen, tagsüber relaxen und abends auf der Terrasse nach dem Essen noch ein Gläschen Wein und die Sterne genießen. Falls Sie sich überlegen, eine Holzterrasse anzulegen, sollten Sie die Tipps, die wir in diesem Artikel zusammengetragen haben unbedingt beachten.

Mit einer Unterkonstruktion in Form von Trägerbalken günstigeren, aber wetterbeständigen Holzes sorgen Sie für die Stabilität und das Grundgerüst der Terrasse. Ohne eine Unterkonstruktion können Sie keine Terrassendielen verlegen. Die Unterdielen verlegen Sie am besten mit einem Abstand von 40 bis 50 Zentimetern nebeneinander über die Gesamtbreite der Terrasse. Mit einer Wasserwaage überprüfen Sie die Ebenheit.

1. Welches Holz eignet sich am besten?

Für viele Holzterrassen wird Bangkirai, ein Tropenholz aus den südostasiatischen Regenwäldern verwendet. Auch Teakholz, Garapaholz und Massarandubaholz sind beliebt. Alle diese Hölzer haben einen großen Nachteil: Sie sind nicht nachhaltig und mit einem Kauf wird die Zerstörung der Natur unterstützt. Deshalb greifen viele Leute zur Thermoesche. Diese Dielen werden erhitzt, damit die Zellwände der Holzzellen beschädigt werden. Dadurch verhindert man ein späteres Zerstören des Holzes durch Pilze und Insekten. Das Problem hierbei ist oftmals allerdings, dass das Holz bei falscher Behandlung spröde wird und kaputt geht. Wir empfehlen deshalb beispielsweise die Alpin Terrasse von „purnatur“.

2. Was ist bei der Montage zu beachten?

Im besten Fall finden Sie eine Firma oder ein Handwerksunternehmen, dass die Terrassenverlegung für Sie übernimmt, damit die Haltbarkeit der Terrasse garantiert ist. Möchten Sie es aber selbst anpacken und Geld sparen, sollten Sie darauf achten, dass genügend Abstand zwischen Dielen und Unterkonstruktion vorherrscht. Dies garantiert eine gute Luftzirkulation, die für die Haltbarkeit der Terrasse unerlässlich ist.

3. Wie pflegt man die Terrasse und wie bleibt sie schön?

Um die Terrassendielen immer gepflegt und rein zu halten, sollten Sie die Terrasse immer im Frühling einölen. Wenn Sie nicht jedes Jahr Lust dazu haben, reicht es auch, das Öl alle drei oder fünf Jahre zu verwenden. Streichen Sie das Öl gleichmäßig vom Ende einer Diele her ein und entfernen Sie nach einigen Minuten Ölreste, die vom Holz noch nicht aufgenommen wurden. Achten Sie darauf, an regenfreien Tagen zu arbeiten, damit die Terrassendielen anschließend trocknen können.

4. Wie gelingt ein schönes Ambiente auf der Terrasse?

Ist ihre Terrasse dann endlich fertig, wird es Zeit sie mit den richtigen Möbeln und Accessoires auszustatten, um für ein gemütliches und edles Ambiente zu sorgen. Rattanmöbel, wie Sessel oder ganze Lounges kommen sowohl in dunklen, als auch hellen Tönen gut. Kombinieren Sie dazu Topfpflanzen, wie Palmen oder kleine Bäumchen. Achten Sie bei heißen Temperaturen auf helle Polster und Kissen, da dunkle Farben die Hitze besonders gerne speichern und das Liegen auf den Bezügen somit mitunter eher unangenehm werden könnte. Sonneninseln und Liegestühle sorgen im Sommer letztlich für das i-Tüpfelchen und garantieren Luxus und Entspannung auf Ihrer Terrasse!

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