Jelängerjelieber

Viele verschiedene Pflanzen

Das Gartengeißblatt schlingt sich drei bis vier Meter hoch. Die Pflanze mit dem lieblichen Blütenduft, der sich vor allem in den Abendstunden entfaltet, ist für die Kübelbepflanzung besonders geeignet. Nicht nur wegen der schön geformten, lanzettähnlichen Blätter, sondern auch wegen der gelbroten Blüten und dem dichten Wuchs. Im Herbst entfaltet das Gewächs ihren dekorative Beerenschmuck.

Name Lat: Lonicera

Heimat: Westchina

Blütezeit: Mai – September (je nach Art)

Standorttipp:
Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Wenn möglich, sollte das Gartengeißblatt so gepflanzt werden, dass die Basis immer im Schatten liegt, während das Laub und der obere Teil von der Sonne beschienen werden können. Geeignet ist jeder gute Gartenboden mit Einheitserde oder einer qualitativ hochwertigen Blumenerde.

Pflegetipp:
Die Pflanze braucht reichlich Wasser, der Ballen darf niemals trocken werden. Jedoch sollte die Erde vor dem nächsten Gießen immer gut abtrocknen. Von Mai bis August wird die üppig wachsende Pflanze alle vier Wochen gedüngt. Das Geißblatt braucht unbedingt eine Kletterhilfe. Das kann ein Gitter, Spalier oder ein Drahtgerüst sein. Nach der Blüte kann sie zurückgeschnitten werden und im Freien überwintern. An frostfreien Tagen wird dann nur noch mäßig gegossen. Besonders gefährlich für die Pflanze sind Blattläuse, die die Blüten und Knospen beschädigen.

Vermehrung:
Die Vermehrung des Gartengeißblatts erfolgt durch Stecklinge oder durch Samen. Im Sommer werden die etwa zehn Zentimeter langen Stammstecklinge in ein Torf-Sand-Gemisch gesteckt. Im darauffolgenden Frühling setzt man die neuen Pflanzen einzeln in Töpfe, welche einen Durchmesser von mindestens zehn Zentimeter haben sollten.

Pflanzendoktor:
Stehen die Pflanzen zu trocken und zu warm, so sind sie anfällig für Schädlinge, besonders für Läuse.

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