Junggesellenabschied im Garten: Grün statt Großstadt

Frühling, Sommer und Herbst sind nicht nur jene Jahreszeiten, in denen es Hobbygärtner in ihre Parzellen treibt, um Möhren, Kartoffeln und Erdbeeren anzubauen. Auch wird von Mai bis Oktober traditionell der größte Teil der Junggesellenabschiede gefeiert. Warum also nicht mal Garten und Junggesellenabschied miteinander verbinden? Schließlich muss es nicht immer die Großstadt sein, in der die letzte große Party vor der Ehe gebührend gefeiert wird. Am meisten Spaß macht es noch immer im Grünen – mit einer Kiste Bier und frischen Steaks vom Grill.

Wichtig: Im Garten gibt es Regeln

Im Freundeskreis findet sich dabei immer jemand, der ein Haus mit großem Grundstück oder wenigstens einen Schrebergarten hat – und falls die Freunde alle noch zu jung für derlei sind, dann lohnt sich eine Nachfrage bei den Eltern. Während in der Gartenanlage zumindest abgeklärt werden sollte, ob der Junggesellenabschied nicht den mitunter etwas strengeren Regeln der Schrebergärtner widerspricht und Nachbarn gestört werden könnten, sollte es auf dem eigenen Grundstück grundsätzlich erstmal keine Probleme geben – solange nur die Nachtruhe ab 22 Uhr weitgehend geachtet und nicht allzu laut gefeiert wird. Aber auch das lässt sich ja organisieren und mit den Nachbarn vorab besprechen.

Gitarre, Grill und Getränke: Mehr braucht es nicht zur Gartenparty

Ist das Drumherum geklärt, geht es an die eigentliche Planung der Gartensause. So richtig viel ist dafür gar nicht nötig. Gartenstühle und Tische sind meist eh vorhanden oder werden aus dem Freundeskreis und von Nachbarn organisiert. Um Salate und Nachtisch kümmert sich am besten ein Teil der Gruppe, während ein anderer Getränke einkauft oder sich bereit erklärt, Cocktails zu mixen. Die Essensgrundlage bilden eh Bratwürste, Steaks und Hühnerbeine vom Grill. Musik kommt aus der Anlage oder von einem talentierten Junggesellenabschied-Teilnehmer, der seine Gitarre mitbringt. Wenn dann noch ein kleines Lagerfeuer entzündet werden kann, steht einem gemütlichen und urigen Junggesellenabschied nichts mehr im Weg.

Gut und günstig: Im Garten feiert es sich besser und billiger

Die Party im Garten bringt dabei gleich mehrere Vorteile mit sich. Zum Einen kostet das Ganze deutlich weniger als eine organisierte Feier in einer Kneipe, bei der der Wirt auch etwas verdienen will. Zum Zweiten laufen Feiern im Garten im Allgemeinen deutlich relaxter ab als straff durchorganisierte in einem Club. Und zum Dritten eröffnet die Gartenfete die Möglichkeit, dem Junggesellen ein paar witzige Spiele aufzudrücken, die allen Beteiligten Spaß machen und für den Betroffenen nicht allzu peinlich sind.

Tagsüber Action, abends chillen: Der Mix macht den Junggesellenabschied

Und darüber hinaus muss es selbst bei Gartenpartys ja auch nicht zwangsläufig ohne Action-Aktivitäten zugehen. Warum nicht das Optimum aus klassischem Junggesellenabschied und Feier im Grünen hernehmen und kombinieren? So könnte am Vormittag die obligatorische Tour mit Bauchladen durch die Stadt anstehen, am Nachmittag folgt dann eine Mitmach-Aktivität. So kann man zum Beispiel diese oder auch gleich den gesamten JGA organisieren lassen. Zwei Stunden beim Paintball, im Klettergarten oder auf der Kartbahn oder eine lockere Kanutour beziehungsweise ein Kurs im Bogenschießen oder Golf dienen als perfekte Einstimmung auf einen feucht-fröhlichen Abend zwischen den eigenen vier Zäunen.

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