Kamelie

Viele verschiedene Pflanzen

Die Kamelie, Camellia, gehört zur Familie der Teestrauchgewächse. Diese Pflanze aus den ostasiatischen Gebirgswäldern ist eine Pflanze für Kenner, für Hobbygärtner mit Wintergarten und Einfühlungsvermögen für das Besondere. Kaum eine Pflanze reagiert so empfindlich auf abrupte Veränderungen wie die Kamelie. Sie verträgt weder den plötzlichen Wechsel von Dürre zur Nässe noch von Lufttrockenheit zur Luftfeuchte. Sie mag keine Zugluft und kein Drehen des Pflanzgefäßes. Jedes Verrücken führt unweigerlich zu Knospenfall.

Name Lat: Camellia sinensis

Heimat: Ostasien

Blütezeit: Dezember – April

Pflanztipp:
Wenn das Teegewächs zusätzlich mit Teeaufgußblättern gedüngt wird, werden die Blüten größer. Für die Bewässerung ist weiches Wasser aus der Filtergießkanne zu empfehlen.

Standorttipp:
Hell, aber nicht zu sonnig – idealerweise im Halbschatten – sollte die Kamelie stehen. Ein lichtes, kühles Treppenhaus, die Veranda und der Wintergarten sind ideale Standorte für Kamelien. Die Pflanze möchte kühl, bei 6-16°C und hoher Luftfeuchtigkeit stehen. Nur während der Blütezeit dürfen Kamelien kurzfristig in ein warmes Wohnzimmer bis zu 20°C gestellt werden. In Weinanbaugebieten kann die Pflanze bei sonnigem Standort und entsprechendem Winterschutz, z.B. mit Rohrmatten, von April bis Oktober im Freien überwintert werden. Sie braucht einen gut durchlässigen Boden, viel Torf und keinen Kalk.

Pflegetipp:
Gegossen wird möglichst mit weichem Wasser. Während der Blütezeit reichlich, nach der Blütezeit sollten Sie nur noch mäßig gießen und für hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Das heißt, sobald die Pflanze Knospen ansetzt, müssen Sie täglich zusätzlich besprühen. Vollblühende Pflanzen hingegen dürfen Sie nicht mit Wasser besprühen, sonst bekommen sie fleckige Blüten. Zur Knospenbildung und während der Blüte reichlich mit kalkfreiem Nährsalz bzw. mit einem schwach konzentrierten Volldünger ernähren. Umgepflanzt wird nach der Blüte in Einheitserde.

Vermehrung:
Sie erfolgt im August durch knospenlose Kopfstecklinge.

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