Keulenlilie

Die tropische Pflanze trägt je nach Art grüne, rosa, purpurrote, gelbliche oder mehrfarbig gestreifte Blätter. Auf die Art kommt es an, denn es gibt Kalt- und Warmhauspflanzen. Am verbreitetsten ist Cordyline fruticosa. Ihr eleganter Blattschopf sitzt auf einem dünnen Stamm. Keulenlilien zählen zu den schönsten Zierpflanzen. Ältere, gutgepflegte Exemplare blühen sogar.

Name Lat: Cordyline

Heimat: Südostasien, Australien

Blütezeit: Grünpflanze

Standorttipp:
Stellen Sie die Warmhauspflanze hell und warm, aber nicht in die pralle Sonne. Rotblättrige und dunklere Sorten sind unempfindlicher. Sie können im Zimmer das ganze Jahr über bei 18-22°C gehalten werden, während Kalthausarten wie Cordyline australis und C. indivisa mit blaugrüner Blattunterseite und roter oder gelber Blattaderung besser im Wintergarten gedeihen. Während der Sommermonate ist für Kalthausarten ein Platz im Freien wünschenswert. In der Ruhezeit von Oktober bis April muß für einen sehr hellen, kühlen Standort um 18°C gesorgt werden.

Pflegetipp:
Denken Sie an den tropischen Urwald und sorgen Sie durch regelmäßiges Besprühen für hohe Luftfeuchtigkeit. Übrigens: junge Pflanzen mit weichem Laub brauchen noch mehr Luftfeuchte als ältere. Die Erde darf nicht naß, muß aber gleichmäßig feucht sein. Das ganze Jahr über sollten Sie alle 14 Tage die Keulenlilie mit einem Volldünger versorgen. Umgetopft wird nur bei Bedarf, und zwar in den Monaten März bis April in Einheitserde. Kalthauspflanzen weichen von diesen Pflegemethoden etwas ab. Von April bis September wird alle 14 Tage gedüngt, danach nicht mehr.

Vermehrung:
Sie erfolgt im Frühjahr durch Kopf- und Triebstecklinge sowie Stammstücke in einer Sand-Torf-Mischung. Hohe Bodentemperaturen und gespannte Luft sind Voraussetzung für eine Bewurzelung. Auch durch Abmoosen unansehnlich gewordener Exemplare können Sie zu einer Jungpflanze gelangen.

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