Kinderfahrzeuge: Dreirad, Bobby Car, Laufrad und Co.

Kinder sind neugierig und wollen immer etwas Neues ausprobieren und vor allem wollen Sie immer die Erwachsenen nachahmen. Schließlich fahren Mama und Papa ja auch Auto, Bus oder Fahrrad. Natürlich ist der Autoführerschein erst mit 18 an der Reihe, aber es gibt dennoch Möglichkeiten den Bewegungsdrang und die Experimentierfreude Ihrer Kleinen zu stillen: Mit Rutschern, Laufrädern, Dreirädern, Bobby Cars, Tretrollern, Kettcars und Elektroautos können Sie Ihre Kinder schon ab dem 12. Lebensmonat auf das richtige Leben vorbereiten. Und ganz nebenbei fördern Sie auch die Motorik und den Gleichgewichtssinn Ihrer Kinder.

Und wo könnten Ihre Kinder besser fahren lernen als im eigenen Garten oder auf der eigenen Terrasse?

1. Rutscher: Nach der Krabbelphase

Rutscher sind unmittelbar nach der Krabbelphase und den ersten sicheren Schritten einsetzbar. Das ist meistens so ab dem 12. bis 15. Monat der Fall. Rutscher unterstützen die Entwicklung der Koordination von Händen und Armen (Lenken) und der Muskulatur in Rücken und Beinen.

2. Kinderlaufrad: Training für das Gleichgewicht

Kinderlaufräder sind für Kinder ab circa 2 Jahren geeignet. Natürlich lässt sich das nicht immer pauschalisieren: Wann Ihr Kind in der Lage ist mit einem Laufrad zu fahren, hängt von vielen Faktoren ab: Hat Ihr Kind schon einen sicheren Stand? Kann es sicher gehen? Wie groß ist Ihr Kind und wie viel wiegt es? Außerdem müssen die Füße mit der kompletten Sohle den Boden berühren, während aber gleichzeitig die Beine angewinkelt werden müssen, um das Laufrad anzutreiben. All das sind wichtige Faktoren, über die man sich am besten vom Fachmann beraten lässt. Das Laufrad bereitet einen auf das Fahrradfahren vor.

Testsieger: Laufrad ‘Speedy’ mit Note: gut (2,5)

Es gibt Laufräder aus Holz, Kunststoff oder aus Metall. Der Testsieger der Stiftung Warentest ist das Kettler Laufrad Speedy. Es kostet bei Amazon.de 30 Euro und schult vor allem das Geschwindigkeitsempfinden und den Gleichgewichtssinn. Der höhenverstellbare Sitz eignet sich hervorragend für Großfamilien mit mehreren Geschwistern. So lässt sich der Sattel nämlich unkompliziert individuell einstellen.

Der integrierte Umlenkschutz verhindert böse Verletzungen und das Fehlen der Bremse blockierende Räder. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder immer Schuhe beim Fahren tragen, damit Sie sich beim Bremsen nicht die Füße verletzen.

3. Dreirad: Koordination von Treten, Lenken und Bremsen

Ab dem 3. Lebensjahr kann Ihr Kind vom Laufrad auf das Dreirad umsteigen. Hier kommt neben dem bereits erlernten Koordinieren von Lenken und Treten jetzt noch das Bremsen hinzu. Durch Dreiräder werden Kinder mobil und können kleinere Strecken alleine bewältigen. Im Falle einer plötzlichen Ermüdung kann man auch eine höhenverstellbare Schiebestange benutzen.

Dreiräder werden direkt betrieben, das heißt, die Kraft wird ohne Kette direkt über die Pedale auf die Räder übertragen.

4. Bobby Car: Der Klassiker unter den Tretautos

Bobbycar

Der Klassiker als Sondermodell

Das Bobby Car ist ein vierrädriges Rutschauto aus Polyethylen. Es ist etwa 40 Zentimeter hoch und 60 Zentimeter lang und wird schon seit 1972 in Deutschland hergestellt. Das Bobby Car besitzt Reifen aus Hartplastik oder -gummi, ein Lenkrad und soll die Kinder beim Laufenlernen unterstützen.

Das 1. eigene Auto: Das lässt Kinderherzen schneller schlagen. Durch eine paddelartige Bewegung der Beine können sich die Kinder nach vorne oder auch nach hinten bewegen. Bobby Cars sind außerdem absolut schadstofffrei und kipp- und unfallsicher.

Kaufen Sie ein Bobby Car online bei Amazon.de für nur 30 Euro. Neben dem roten Klassiker stellt BIG das Kinderauto auch in anderen Designs her: Polizeiautos, Helly-Kitty-Bobby-Cars, Racing-Cars, Porsches oder in Benz-Look.

5. Bobby-Car-Rennen

Bobby-Car-Rennen

Bobby-Car-Rennen

Auch Erwachsene können der rasanten Fahrt mit einem Bobby Car oft nicht widerstehen. Darum gibt es vielerorts offizielle Bobby-Car-Rennen. Hier dürfen dir Großen mal ran. Allerdings darf die Höhe und die Breite des Kleinwagens nicht verändert werden. Ansonsten gilt: Schrauben, tunen und ab auf die Piste.

Für die ganz Hartgesonnenen unter den Bobby-Car-Fans besthet auch die Möglichkeit einen richtigen Motor einzubauen. So können knapp 2 PS und eine Höchsgeschwindikeit bis zu 85 km/h erzielt werden. Der absolute Geschwindigkeitsweltrekord liegt bei 112 km/h.



6. Tretroller für Kinder: Zweirädrige Kleinfahrzeuge

Tretroller bestehen aus einer Lenkstange mit Lenker, 2 Rädern und einem bodennahen Trittbrett. Meistens bestehen sie aus Holz, Stahl oder Aluminium. Durch die Einspurigkeit und das Trainieren der Geschicklichkeit, der Ausdauer und des Gleichgewichts bereit das Rollerfahren optimal aufs spätere Fahrradfahren vor.

Bei Tretrollern muss man unterscheiden zwischen dem traditionellen Tretroller und dem zusammenklappbaren Kickboard, welches heute auch häufig von Erwachsenen genutzt wird. Unterscheiden tun sich beide Varianten durch

  • eine unterschiedliche Bereifung (große Reifen des klassischen Rollers lasen sich leichter auf Rasen bewegen, während kleine Kunststoffräder des Kickboards gut für Asphalt sind)
  • die Transportmöglichkeiten (das Kickboard kann einfach und schnell zusammengeklappt werden, während der Tretroller meist als Ganzes transportiert werden muss)

Beide haben allerdings einen höhenverstellbaren Lenker und eine Fußbremse. Sie sind ein Einsteigerfahrzeug für Kinder zwischen 3 – 4 Jahre und bereiten einen Heidenspaß. Durch die stehende Fortbewegung und die große Nähe zum Boden kann Ihr Kind mit dem Tretroller nahezu ungefährdet spielen.

7. Kinderfahrzeuge: Sicherheitshinweise

Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder mit den Mini-Fahrzeugen nicht auf die Straße fahren. Dort könnten sie schnell übersehen werden und so zu Schaden kommen. Außerdem ist wichtig, dass die Kleinen immer einen Sturzhelm und Gelenkschoner tragen, um sich beim Sturz nicht zu verletzen. Genauso wichtig ist das Tragen von Schuhen während des Fahrens, um die Fußsohlen und die Zehen nicht zu verletzen.

Prüfen Sie beim Kauf den Schadstoffgehalt von Kunststoff und versichern Sie sich, dass das Fahrzeug TÜV, GS und CE geprüft ist.

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