Lavendel: Provence im eigenen Garten

Lavendel kennen wir eigentlich nur in der Variante als Echter Lavendel. Dieser ist den Küstenregionen des Mittelmeers zuhause und Südfrankreichurlaubern in den wunderschönen, wogenden Lavendelfeldern der Provence ein vertrauter Anblick.

Der “Echte Lavendel” ist ein Alleskönner: Er duftet unschlagbar gut, kann als Lavendelöl gegen Krankheiten eingesetzt werden und findet sogar in der französischen und spanischen Küche Verwendung; so ist Lavendel ein Bestandteil der “Kräuter der Provence”.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Lavendel züchten, vermehren, schneiden, kultivieren und ernten können. Verwandeln Sie Ihren Garten mit uns in ein violettes Duftmeer.

1. Lavendel – Herkunft und Geschichte

Lavendel entstammt, wie schon erwähnt, der Mittelmeerregion. Seit dem Mittelalter wird er allerdings auch in Deutschland angebaut; Benidiktinermönche führten ihn in Deutschland ein. Um 1800 existierte im heute rheinland-pfälzischen Laubenheim sogar ein sogenannter “Lavendelberg”, auf dem bis 1840 gewerbsmäßig Lavendel angebaut wurde. 

Als mediterrane Pflanze braucht Lavendel vor allem Wärme. Ein sonniger und trockener Standort ist daher ideal. Je wärmer die Umgebungslust ist, desto mehr Duft entwickelt der Lavendel – die globale Erwärmung hat also nicht nur Schattenseiten.

2. Lavendel anpflanzen

Lavendel kauft man am besten als “fertigen Busch”, der lediglich wie eine Topfpflanze in die Erde gesetzt und angegossen werden muss. Natürlich kann man auch Lavendelsamen kaufen, wobei dann die Aufzucht und die “Jugendzeit” etwas pflegeintensiv sind und in unseren Breiten im Haus stattfinden sollten.

Die Samen müssen bei einer Bodentemperatur von 20 bis 25 °C keimen. Nach einer Keimdauer von 20 bis 28 Tagen können die Lavendelpflänzchen ins Freie, dazu sollte es draußen allerdings schon warm sein; ab Mai/Juni kann die Außenaufzucht gelingen.

3. Lavendel im Haushalt

Wer Lavendel im Garten anbaut, wird ihn wohl kaum zur Parfümölgewinnung verwenden: Dafür braucht man wirklich viel Lavendel, darüber hinaus muss er auch zur schönsten Blütezeit abgeschnitten werden.

Die beliebten Duftsäckchen für den heimischen Kleiderschrank lassen sich allerdings ausgezeichnet mit dem Gartenlavendel herstellen. Hierzu wird der Lavendel kurz vor der vollständigen Blüte abgeschitten und in kleine, luftdurchlässige Säckchen zum Zubinden gepackt. Zwischen die Wäschestücke gelegt hat “Schrankmuff” keine Chance mehr.

4. Lavendel schneiden

Lavendel sollte direkt nach der Blüte in etwa auf die Hälfte bis ein Drittel zurückgeschnitten werden. Dies beugt einer vorzeitigen Verkahlung vor und sorgt für kompakteren, dichteren Wuchs.

Dabei sollte nicht bis in die bereits verholzten Teile des Lavendelstrauches geschnitten werden, diese treiben dann nicht mehr aus. Der späteste Zeitpunkt für den Schnitt ist der August. Sollte man diesen Zeitpunkt verpassen, kann auch noch im März geschnitten werden.

In besonders kalten Gebieten wie beispielsweise auf den deutschen Mittelgebirgshöhen sollte Lavendel erst im März geschnitten werden; die gekapselten Triebe bilden einen guten Wetterschutz. 

5. Kochen mit Lavendel

Lavendel in der Küche hat bei uns keine besondere Tradition; in der südfranzösischen und nordspanischen Küche dafür umso mehr. Junge Blätter und weiche Triebe eignen sich hervorragend zum sanften Verfeinern von Eintöpfen, Soßen, Fisch, Geflügel, Lammfleisch und Suppen. Auch im Salat kann Lavendel verwendet werden. In der Haute-Cuisine wird Lavendel auch für weiße Mousse au Chocolat und Aprikosensorbet eingesetzt. Luftdicht verpackt hält sich Lavendel als Gewürz sechs bis neun Monate.

6. Lavendel als Heil- und Kosmetikpflanze

Unüberschaubar sind die Anwendungen von Lavendel in Naturheil- und Kosmetikprodukten. Als Duftöl aus Südfrankreich in alle Welt exportiert hat Lavendel schon im Mittelalter den Parfümmarkt dominiert.

Für die Körperpflege werden Lavendelsalben, Cremes, Lavendel-Badezusatz, Lavendelshampoo und vieles mehr in allen Preiskategorien angeboten. Alle Produkte eint das mehr oder weniger intensive, typische Lavendelaroma das sich nur schwer künstlich imitieren lässt.

Medizinisch haben Lavendelblüten positive Wirkungen auf Magen und Galle, man kann zur Linderung von Blähungen einsetzten. Ferner sollen sie gegen Innere Unruhe, Einschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Unterleibsbeschwerden und Migräne helfen.

Insbesondere in der Aromatherapie wird Lavendel eingesetzt, Wirkstoff ist hier vermutlich das verdunstende Linalylacetat.

7. Lavendel online kaufen

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