Liebstöckel

Viele verschiedene Pflanzen

Liebstöckel wird im Volksmund auch Maggikraut, Badekraut, Gebärmutterkraut, Leppstock, Leberstock, Suppenlob genannt. Er hat einen sellerieartigen, aromatischen Geruch.

Name Lat: Levisticum officinale

Heimat: Iran

Blütezeit: Juli – August

Standorttipp:
Die mehrjährige Staude liebt feuchten, nährstoffreichen Boden und einen etwas schattigen Standort. Liebstöckel kann auch sonnig stehen, pralle Sonne bekommt der Gewürzpflanze allerdings nicht.

Pflegetipp:
Liebstöckel sollte von Juni bis August alle 14 Tage organischen Dünger bzw. Kompost erhalten. So gepflegt, wird die Pflanze garantiert üppig wachsen. Durch seine Außergewöhnliche Höhe von 1,50 bis 1,80 m ist diese Gartenpflanze für größere Kübelgefäße geeignet. Von der Pflanze lassen sich Blätter wie Wurzeln, diese aber erst nach dem zweiten Anbaujahr, ernten. Die Wurzeln werden vorzugsweise zur Teeherstellung genommen. Liebstöckel gilt als hervorragendes Hausmittel bei Bronchitis. Verschleimungen und Verstopfungen, aber auch gegen Blähungen wird Liebstöckeltee empfohlen. Um Menge und Aroma zu steigern, werden die Blütentriebe rechtzeitig, und zwar direkt am Wurzelhals, abgeschnitten. In milden Gegenden und in Pflanzgefäßen von mindestens 30 cm Durchmesser ist eine Überwinterung mit Zweigen von Fichtenreisig möglich.

Vermehrung:
Sie erfolgt durch Teilung älterer Pflanzen. Die Aussaat ist mühsam und lohnt sich nicht, da ohnehin eine Pflanze pro Familie ausreicht.

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