Majoran

Viele verschiedene Pflanzen

Der Majoran wird auch noch Wurstkraut, Badkraut, Blutwürze, Kranzkraut genannt. Majoran kann eine Höhe von 20 bis 50 cm erreichen. Er hat dünne, zähe, oft rötliche Stengel, die sich stark verzweigen, und längliche graugrüne filzbedeckte Blättchen, die viele Öldrüsen tragen. Die kleinen, weißen oder rosa Blüten erscheinen im Hochsommer. Als Küchenkraut werden die frischen und getrockneten Blättchen und Triebspitzen verwendet. Majoran besitzt ein starkes Aroma und ist daher sparsam zu dosieren. In erster Linie können Sie die Pflanze zu allen Wurst-, Fleisch- und Geflügelgerichten, aber auch für Hülsenfrüchte und Kartoffeln, Salate, Suppen verwenden.

Name Lat: Origanum majorana

Heimat: Nordafrika

Blütezeit: Juni – August

Standorttipp:
Der Majoran mag windgeschützt, hell und sonnig in Kästen oder Töpfen stehen. Schatten und Wind sind für diese sehr frostempfindliche Pflanze zu meiden. Majoran braucht einen humusreichen Boden, der zur Hälfte mit Sand und etwas Kalk verbessert werden sollte. Französischer Majoran ist robuster, deutscher Majoran empfindlicher, wächst dafür aber schneller.

Pflegetipp:
Jungpflanzen dürfen niemals trocken werden; ältere, gut angewachsene Pflanzen können durchaus mal etwas trockener stehen. Düngen ist nicht erforderlich und wenn, nur in größeren Abständen von 6 bis 8 Wochen. Durch das Entfernen der Blütentriebe erhalten Sie längere Blätter und buschigere Pflanzen.

Vermehrung:
Die einjährige Pflanze wird durch Samen ab Mitte Mai vermehrt. Etwa 3 Wochen müssen Sie warten, bis das erste Grün sich zeigt. Wenn Sie auch im Winter frischen Majoran ernten wollen, dann sollten Sie im Juli eine zweite Aussaat vornehmen, die Jungpflanzen vereinzeln und im Blumentopf auf der Fensterbank weiter wachsen lassen.

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