Nestfarn

Viele verschiedene Pflanzen

Der Name Nestfarn kommt nicht von ungefähr: in den Tropen nisten tatsächlich Vögel in seinem Trichter. Er besitzt im Gegensatz zu den meisten Farnen ungeteilte Blätter, die am Wurzelstock nestartig zusammengeführt werden. Der Nestfarn kann epiphytisch wachsen, also auf anderen Pflanzen. Er ist aber kein Schmarotzer, sondern ernährt sich selbst. Daher auch der trichterförmige Wuchs seiner Blätter (Zisternen). Epiphyten haben in der Regel wenig entwickelte Wurzeln und sind daher besonders empfindlich gegen Staunässe.

Name Lat: Asplenium nidus

Heimat: Asien, Afrika

Blütezeit: Grünpflanze

Standorttipp:
Der Nestfarn möchte im lichten Schatten geschützt vor praller Sonne stehen. Wenn Sie dann noch für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen, werden Sie Freude an der dankbaren Zimmerpflanze haben. Mit normalen Raumtemperaturen kommt der Nestfarn zurecht, solange es nicht kühler als 15°C wird.

Pflegetipp:
Die Pflanze sollte nur mit abgestandenem Regen- oder kalkfreiem Wasser gegossen und regelmäßig indirekt besprüht werden. Wenn Sie keine Risiken eingehen möchten, empfiehlt es sich, den Nestfarn auf eine mit Kies und Wasser gefüllte Unterschale zu stellen. Alle zwei Wochen wird die Pflanze mit einer Nährlösung gedüngt. Eine gute Drainage aus Tonscherben oder Blähton im Blumentopf ist lebensnotwendig. Die Pflanze braucht ein luftiges Erdgemisch mit kleinen Torfbrocken und etwas getrocknetem Kuhdung.

Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Sporen. Diese sitzen anfangs als hellgrüne, später als braune, seltsame Tüpfel unter den Blättern in der sogenannten Sporenkapsel.

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