Neuseeländer Flachs

Viele verschiedene Pflanzen

Der Neuseeländer Flachs ist eine immergrüne, widerstandsfähige Kübelpflanze mit sehr hübschem Blätterschmuck. Er wächst langsam und hat einen Stamm mit immergrünen, schilfartigen Blättern. Der rosettenartig wachsende Flachs kann 1,5 bis 2 m hoch werden. Neben der rein grünen Art gibt es die interessante gelbweiß-gestreifte Sorte ‘Variegatum’. Der Neuseeland-Flachs wird wegen seiner stattlichen Blätter gezogen: Seine gelb bis bräunlich-gelben Blütenrispen sind nicht besonders attraktiv und erscheinen in den Sommermonaten. Für die Zimmerhaltung eignet sich am besten die Sorte P. colensoi, denn sie wird nur etwa 1 m hoch. Die widerstandsfähige, pflegeleichte Pflanze ist ein idealer Schmuck für Terrassen und Dachgärten, denn sie hinterlässt weder Blätter noch fallende Blüten.

Name Lat: Phormium

Heimat: Neuseeland

Blütezeit: Grünpflanze

Standorttipp:
Der Standort ist sehr variabel: von sonnig bis schattig, in jedem Fall sollte er jedoch mit viel frischer Luft versorgt sein. Es darf jedoch keine Zugluft sein, denn diese fügt der Pflanze Schaden zu. Die majestätische Staude gedeiht am besten in lehmiger, nahrhafter Erde mit etwas Sandzusatz. In der kalten Jahreszeit wird der Neuseeländer Flachs bei ungefähr 6°C gehalten.

Pflegetipp:
Während der Wachstumszeit von Mai bis August braucht die Pflanze viel Wasser, darüber hinaus muss sie regelmäßig mit organischem Dünger gedüngt werden, damit das Wachstum unterstützt wird. Die robuste Grünpflanze nimmt Ihnen kurzzeitige Trockenheit oder Nährstoffmangel nicht übel. Der Neuseeländer Flachs verträgt leichten Frost. Überwintert wird die Pflanze in ungeheizten, luftigen Treibhäusern (ohne Zugluft), Gewächshäusern oder kühlen hellen Räumen zwischen 4 und 10°C. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, kann die Pflanze auch dunkel überwintern. Während der Ruhezeit wird nur minimal gegossen, das Düngen völlig eingestellt; trockene Blätter sind aber stets zu entfernen. Nach der Ruhezeit im Frühjahr kann die Pflanze in größere Gefäße mit schwerer Lehmerde umgesetzt werden.

Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Teilung oder Abtrennen einzelner Triebe. Eine Aussaat ist langwierig und schwierig – sie sollte deshalb dem Fachmann vorbehalten bleiben.

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