Oelbaum

Viele verschiedene Pflanzen

Der echte Ölbaum, der auch Olivenbaum genannt wird, stammt aus der Gattung der Ölbäume. Es handelt sich hierbei um eine uralte Kultur- und Nutzpflanze, die bereits in der Bibel erwähnt wird. Das mehrjährige Gewächs ist reich verzweigt; es hat kleine Blätter, die blattoberseits graugrün und an der Unterseite silbern glänzend sind. Während der Sommermonate blüht die Pflanze gelb. Aus der Blüte bilden sich später die Ölfrüchte: die begehrten Oliven. Der Ertrag eines Olivenbaums ist erst nach ca. 20 Jahren am höchsten.

Name Lat: Olea europaea

Heimat: Afrika, Mittelmeerraum, Naher Osten

Blütezeit: Juli – August

Standorttipp:
Am besten gedeiht der Ölbaum in mediterranem Klima. Er liebt und braucht einen hellen, sonnigen Standort. Während der Sommermonate steht die Pflanze auf dem Balkon oder Terrasse, wobei Wind und frische Luft für den Olivenbaum lebenswichtig sind. Entscheidend für den Erfolg mit der Pflanze ist die kühle Überwinterung bei 5 bis 10°C.

Pflegetipp:
Olivenbäume können von Natur aus – selbst in heißen Sommermonaten – Durstperioden überstehen. Dennoch ist es ratsam, die Pflanze das ganze Jahr über mäßig feucht zu halten. Verwenden Sie zum Gießen niemals eiskaltes Wasser. Und gleich noch ein Hinweis: Wenn der Ölbaum zu trocken steht, verliert er leicht seine Blätter. Während der Wachstumsperiode muss alle 14 Tage gedüngt werden. Das Wachstum des Ölbaumes kann durch Beschneiden gezügelt werden. Die Pflanze lässt sich auch als Zimmerbonsai ziehen.

Vermehrung:
Die Vermehrung mit halbreifen Kopfstecklingen sollte im Sommer erfolgen. Da diese Methode nicht ganz einfach ist, können Sie den Ölbaum auch generativ, also durch Samen, vermehren. Die beste Jahreszeit dafür ist das Frühjahr.

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